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Star Trek V: Am Rande des Universums

(Originaltitel: Star Trek V: The Final Frontier)
Herstellungsland:USA (1989)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Science-Fiction
Alternativtitel:Star Trek 5
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,30 (20 Stimmen) Details
inhalt:
Ein abtrünniger Vulkanier mit einem erstaunlichen Geheimnis entführt die Enterprise, um einen mystischen Planeten zu finden. Kirk und seine Mannschaft machen sich auf, um den Verrückten zu stoppen. Ihre Reise führt sie ins Zentrum des Universums, vors Angesicht Gottes. Während die Crew unter dem Einfluss des Vulkaniers steht, muss Kirk sich auf eine merkwürdige Allianz einlassen, um die Galaxie zu retten.
eine kritik von s.k.:
Nach Ende der tollen internen Trilogie, die Teil 2 bis 4 bildeten, war es folglich schwer, einen weiteren "Star Trek"-Film zu schaffen, der sowohl qualitativ als auch inhaltlich an seine Vorgängern anschließen kann. Zusätzlich standen die Voraussetzungen, dieses Vorhaben auch so umzusetzen, nicht wirklich zum Besten:

Der gesamte Cast sollte nach wie vor erhalten bleiben, wobei nahezu jeder Darsteller entsprechend mehr Screentime für seine Charakterrolle einforderte und / oder die Damen und Herren aus der Produzentenreihe zur Kasse bat, d.h. höhere Gagen, nur um die Leute bei der Stange zu halten. Desweiteren beanspruchte der für seine Egomanie bestens bekannte William Shatner neben seiner Tätigkeit als Hauptdarsteller auch noch den Posten des Regisseurs. Da sein Schauspieler-Kollege und Spock-Darsteller Leonard Nimoy schon in Teil 3 und 4 diesen Part erfüllen durfte (und am Ende auch überzeugte), war es nur eine zu offentsichtliche und für ihn symptomatische Reaktion. Nun denn, mit einem für damalige Verhältnisse üppigen Budget von ca. 35 Mio. Dollar und einer recht neuartigen Idee, typische STAR TREK"-Science-Fiction mit der wohl größten aller metaphysischen Fragen der Menschheit (Gibt es einen Gott ?) zu verbinden, war ein gewisses Potential für einen guten ST-Film vorhanden. Das Endergebnis ist (leider wie zu erwarten war) keine Krönung für die Filmreihe, aber auch kein absoluter Reinfall.

Der abtrünnige Vulkanier Sybok, ein Halbbruder von Spock, nimmt auf einem fernen Planeten nahe der neutralen Zone die Botschafter der drei Großmächte (Föderation, Klingonisches Reich und Romulanisches Imperium) als Geiseln. Kirk, Spock und McCoy, frisch aus ihrem Camping-Urlaub gerissen, werden mit der mehr oder weniger einsatzbereiten Enterprise (Rumpfbesatzung und fehlerhafte Technik inklusive) dorthin geschickt, um die Geiseln zu befreien. Die Rettungsaktion scheitert, da Sybok mit seiner Geiselnahme die Entsendung eines Föderationsschiffes bewusst eingeplant hat. Das Schiff wird gekapert, die Crew unter Kontrolle gebracht.
Sein Vorhaben ist so außergewöhnlich wie größenwahnsinnig: Er will mit der Enterprise ins Zentrum der Galaxis reisen. An jenen Ort denkt und hofft er, Gott persönlich vorzufinden...

Es wäre falsch und auch unfair, dem Regisseur Shatner allein die Schuld für diesen leider nur durchschnittlichen Film zu geben. Interne Probleme und äußere Umstände haben bei der Realisierung seines Projektes sichtbare Negativ-Spuren hinterlassen:
Der Löwenanteil des Budgets ging allein für die Gagen weg, Terminverzögerungen und Budget-Knappheit haben zu kurzfristigen Änderungen an der eigentlichen Story geführt (u.a. war das Finale völlig anders konzeptioniert), die Spezialeffekte konnten nicht wie üblich von George Lucas' Effektefirma ILM produziert werden (und erscheinen dementsprechend "billiger"), da diese an anderen Filmprojekten (u.a. Indiana Jones 3") verpflichtet waren, und und und...

Betrachtet man das Ergebnis, kann der geneigte "STAR TREK"-Fan im Großen und Ganzen noch zufrieden sein. Zwar ist die Handlung nicht so gut und spannend geraten, wie es vielleicht von den Machern gedacht war, doch der Erzählfluss gerät anders als beim Originalfilm "STAR TREK - Der Film" nie ins Langatmige, da der richtige Einsatz von Tempo, kleinen Action-Einlagen und witzigen Einfällen stets zu unterhalten weiss. Mit seiner Nettolaufzeit von ca. 1 1/2 Stunden wirkt Teil 5 im Gegensatz zum ersten Kinofilm auch alles andere als aufgebläht.

Fazit:
EIn Paar Pfadfinder auf der Suche nach Gott... Oder so Ähnlich.
Auf der Habenseite stehen ein immerhin witziges und kurzweiliges Abenteuer der TOS-Crew mit einigen wirklich guten Momenten (die Szenen, in denen Sybok u.a. Spock und McCoy mit ihrem persönlichen Schmerz konfrontiert, ist besonders hervorzuheben) und auflockernden Action- und Tempoeinlagen.
Dem gegenüber stehen eine nicht so überzeugende Story, für ST-Verhältnisse recht schwache Spezialeffekte, ein hörbar recycelter Score von Jerry Goldsmith und das wohl schwächste Finale in einem "STAR TREK"-Film überhaupt.
6/10
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