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BoondockSaint123
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Eintrag: 20.08.2013

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Pulp Fiction

Herstellungsland:USA (1994)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Drama, Komödie, Krimi

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,43 (130 Stimmen) Details
inhalt:
Quentin Tarantinos brillanter Gangster-Kultfilm, einer der besten und innovativsten Filme der Neunziger, endlich erstmals als Special Collector's Edition mit über drei Stunden bisher unveröffentlichtem Bonusmaterial! Tarantinos knallhart-ironische Hommage an Hollywoods Gangsterkino wurde mit der Goldenen Palme von Cannes und dem Oscar für das beste Original-Drehbuch ausgezeichnet und bescherte nicht nur John Travolta ein fulminantes Comeback, sondern bedeutete für Uma Thurman („Kill Bill”) den Start ihrer Hollywoodkarriere.

Drei geschickt miteinander verknüpfte Episoden erzählen vom ganz normalen Gangsteralltag in Los Angeles: Das cool philosophierende Auftragskiller-Duo Vincent (John Travolta) und Jules (Samuel L. Jackson - „Unbreakable - Unzerbrechlich”) beseitigt gemeinsam mit dem Gangster-Problemlöser Winston (Harvey Keitel - „Taxi Driver”) eine ungewollte Leiche; Pumpkin (Tim Roth - „Dark Water - Dunkle Wasser”) und Honey Bunny (Amanda Plummer - „König der Fischer”) versuchen sich im Ausrauben eines Restaurants und Boxer Butch (Bruce Willis) ist nach einem geplatzten Deal mit Gangsterboss Marsellus und dessen Frau Mia (Uma Thurman) auf der Flucht. Alle ihre Wege kreuzen sich in Los Angeles im Verlauf von 24 Stunden zufällig ...
eine kritik von boondocksaint123:
Quentin Tarantino gilt als einer der visionärsten Filmemacher unserer Zeit. Seine Werke erlangen nach nur kurzer Zeit schon Kultstatus und werden heute immer noch so gefeiert wie zum Tag ihres Erscheinens. Der wohl bekannteste und beliebteste Titel seiner Schaffung dürfte wohl „Pulp Fiction“ sein. Dieser Film schaffte es 1994 John Travolta wieder zurück ins Geschäft zu holen und ermöglichte anderen Schauspielern durch ihre Arbeit an diesem Werk mit in die Hall of Fame zu gelangen.

Durch seine ungewohnte Erzählweise und seinen etwas anderen Look zieht der Film „fast“ jeden Zuschauer in seinen Bann. Natürlich gibt es einige schwarze Schafe welche dem Film eine zu lange und Dialog lästige Verfahrensweise vorwerfen, denen muss man dann einfach sagen…wenn ihr etwas kurzes und unüberlegtes wollt, dann schaut euch doch bitte einen Bud Spencer Film an. Man ist es schließlich gewohnt von Tarantino, dass seine Filme sehr viele Dialogszenen enthalten welche trotz allem sehr interessant sind und jeden faszinieren dürften, da zwar des Öfteren über belangloses geredet wird, doch die Themen und die Art der Unterhaltung einen einfach fesseln, dass man total die Zeit vergisst. Für mich waren es bei „Pulp Fiction“ die kürzesten 154 Minuten meines Lebens, da die Länge des Filmes keinen auch nur 1. Mal auf die Uhr schauen lässt und man gebannt das miterleben möchte was einem geboten wird.

Jeder einzelne Schauspieler dieses genialen Stabes wurde sorgfältig ausgewählt und mit genauem Auge angeschaut so, dass auch kein einziger Fehltritt erlaub ist. In den Hauptrollen hat er gleich mehrere Personen besetzt. Zum einen hätten wir hier John Travolta, der den drogensüchtigen, abgehalfterten und nazistischen Vincent Vega mimt, den man die meiste Zeit im Film bewundern darf. Die Rolle wird so selbstsicher von Travolta getragen, dass man wirklich glaubt, dass es nie einen Travolta sondern einen Vega gab. Dies sollte zum Teil wahrscheinlich auch eine Anspielung sein,dessen was Travolta in den 70er Jahren leistete in den Filmen wie „Grease“ in denen er meist den Rebellen spielte mit Herz und trotz allem immer nur bzw. oftmals nur an sich dacht.

Ein weiterer Hauptcharakter ist Bruce Willis, der den abgehalfterten und deprimierten Ex-Boxer Butch Coolidge spielt, der auf der Flucht vor einem Mafiaboss ist. Seine Darbietung ist grandios. Mit dem Image des John McClane hat es hier etwas zu tun. Genau wie in der Stirb Langsam Reihe gibt er sich auch immer taff und weißt Gefahren von sich ab, doch hier muss er erst einmal seinen Glaubens an sich selbst wieder finden, was sich oftmals als schwerer herausstellt, als es sich anhört.

Natürlich gibt es noch mehrere große Rollen im Film und auch Kleinere.Das Geniale ist hier eindeutig, dass sich Tarantino für jeden Charakter die Mühe machte und ihn genau beschrieb und mit jedem eine gewisse Verbindung aufzubauen. Kaum einer wird hier nicht berücksichtigt oder besser gesagt wird jedem hier die Aufmerksamkeit geschenkt, die er auch verdient hat. Das muss man erst einmal schaffen, dass sich alles genau ergänzt, da jede Rolle ein Teil des Ganzen schildert und somit auch unverzichtbar ist.

Am liebsten würde ich hier noch Seite um Seite mehr schreiben zu den Personen, doch man kann alles gar nicht in Worte fassen was man hier zu sehen bekommt, außerdem befürchte ich hier viel zu viel zu verraten und das wäre schade.

Die wohl berühmteste Szene des ganzen Filmes, den diverse andere Macher schon kopieren wollte und alle kläglich scheiterten, dürfte wohl die kultige Tanzszene zwischen Travolta und Thurman sein, welche man nur bei jemandem erwähnen muss und jeder hat das genaue Bild vor sich wie alles ablief. Zu der Rythmischen Musik von Chuck Berry - You Never Can Tell tanzen Travolta und Thruman so speziell und eigentlich ehr lustig als gekonnt, doch durch gerade dieses Auftreten beider Personen gewinnt die Szene an mehr und mehr Zuspruch.
Wie gewohnt verarbeitet hier Tarantino seine Liebe zu den 60er und 70er Explationsstreifen und zeigt einem hier eine neue Art von Kunst, welche man bis dato noch nicht in dieser Form gesehen hat. Sein explizit ausgewählten Musikstürcke, welche alle aus einer alten Juke- Box ausgewählt hätten sein können funktionieren hier perfekt mit dem Rest des Filmes.

Wenn der Song „Girl you`ll be a women“ anfängt zu laufen merke ich jedes Mal aufs Neue, wie sich bei mir die Haare aufstellen, da dies eine so schöne, soulische und impulsive Wirkung hat, dass man sich nicht wagen würde gerade bei dieser Szene auf den Pause-Knopf zu drücken und pinkeln gehen muss. Dies wäre eine Schande für den ganzen Film. Kleiner Tipp vorher pinkeln gehen :D

Da man oftmals von vielen zu hören bekommt, dass der Film zu lang sei, doch diese Personen ihn nie bis zum Ende geschaut haben, die haben auch keine Ahnung über den Film. Durch die Episodenhafte Erzählweise, hat man keines Falls auch nur den Gedanken daran, dass dieses Meisterwerk seine Längen hat. Insgesamt gliedern sich diese Episoden in 4 Teile auf. Jeder der 4 Parts bewegen sich nicht immer Chronologisch, doch haben alle ihren genauen Sinn.Das wichtigste ist aber immerhin noch,dass Tarantino viel Wert darauf legte,seinem Machwerk die gewisse Prise Humor zu verleihen,sei es nur in diversen Dialogszenen oder auch in der Handlung jeweiliger Personen.Es gibt mehrere Szenen bei denen einem die Tränen vor Lachen kommen...eine dieser Szenen dürfte eindeutig die "Marvin" Szene sein.Ich krümm mich jedes Mal vor lachen wenn ich diese Stelle im Film sehe und da dürfte ich wohl nicht der Einzige sein.

Teil 1: Die Eröffnungssequenz in der Pumpkin und Hunny Bunny in einem Diner sitzen und darüber reden ob sie jetzt ihr Vorhaben durchziehen sollten, oder auf alles Verzichten.

Teil 2: Vega & Wallace Frau, bei diesem Teil kommt auch die bekannte Danceszene vor.

Teil 3: Gold Watch…Hier geht es um Boxer Butch, der sich an die Zeit seiner Kindheit erinnert und diverse wichtige Szenen, die hier nicht angesprochen werden.

Teil 4: Die Bonnie Situation…hier kommt wohl das kultigste Zitat des Filmes zum Vorschein in dem Winnfield seine bekannt Rede über die Bibel hält.

Alles in allem zwar zum Anschein an durcheinander doch wenn man den Film genau betrachtet, bietet er genau das Richtige um diesen Film zusammen zu fügen.

Für jeden den es noch interessiert…Tarantino hat hier auch eine Szene mit eingebaut, in der man wieder mal seinen Fußfetishismus heraus erkennen muss. Darin liegt für mich immer der Spaß, wenn man seine Filme anschaut und gerade die eine Szene findet in welcher er wieder seine Lust auf die Füße offenbart. Für unbeteillige dürfte dies nicht sonderlich auffallend sein, welche so gut wie nichts mit Tarantino am Hut haben.

Für mich gilt Tarantino neben Eastwood als der beste Regisseur der Filmgeschichte und verdient den größten Respekt. Ich verbeuge mich vor ihm!!!



KULT,KULT, KULT. Ein Film den man gesehen haben MUSS!!! Ein Meisterwerk, dass seines Gleichen sucht und wohl nie finden wird. Für jeden Filmkenner ein absolutes Garant für Unterhaltung der gehobenen Klasse.
10/10
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Kommentare

01.08.2015 16:46 Uhr - MajoraZZ
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LOL, obwohl ich den Film hunderte Male gesehen habe ist mir nie die "Fuß-Szene" aufgefallen.... muss ich gleich mal nachholen :-)

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