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BoondockSaint123
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XP 2.215
Eintrag: 21.08.2013

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The Green Mile

Herstellungsland:USA (1999)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Drama, Fantasy, Krimi
Alternativtitel:Stephen King's The Green Mile

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,01 (89 Stimmen) Details
inhalt:
Das Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der dreißiger Jahre: Seit vielen Jahren leitet der umsichtige Oberaufseher Paul Edgecomb den berüchtigten Block E - den Todestrakt. Doch als ihm der hünenhafte schwarze Häftling John Coffey überstellt wird, beschleichen Edgecomb zum ersten Mal Zweifel an seinem Job: Denn den verängstigten Riesen umweht eine geheimnisvolle Aura, der sich schon bald im Block E keiner mehr entziehen kann...
eine kritik von boondocksaint123:
Das Staatsgefängnis Cold Mountain im US-Staat Georgia, Anfang der dreißiger Jahre: Seit vielen Jahren leitet der umsichtige Oberaufseher Paul Edgecomb den berüchtigten Block E - den Todestrakt. Doch als ihm der hünenhafte schwarze Häftling John Coffey überstellt wird, beschleichen Edgecomb zum ersten Mal Zweifel an seinem Job: Denn den verängstigten Riesen umweht eine geheimnisvolle Aura, der sich schon bald im Block E keiner mehr entziehen kann...

Stephen King ist bekannt dafür, dem Leser die Urängste zu übermitteln. In seinem Buch „Es“ war es, die Angst vor Clown`s , die doch viele Menschen haben. Doch ab und an schweifte auch er von seiner üblichen Art ab und bezauberte das Publikum mit Büchern wie „Stand by me“. Dann wagte er einen Schritt, der bis heute als einer seiner besten gilt. Er versuchte sich in dem Bereich des Gefängnisdramas und machte seinen Namen damit unsterblich. Sein Buch „The Green Mile“ aus dem Jahre 1996.
Im Jahre 1999 wurde dann genau dieses Buch verfilmt von keinem geringeren als Frank Darabont, den viele von Werken wie „Die Verurteilten“ ( Vorlage auch Stephen King) oder „Der Nebel“ ( wieder Stephen King) kennen dürften.

In The Green Mile wird dem Zuschauer eine tragische Geschichte vermittelt, die nicht sehr leicht zu verdauen ist.

Die Geschichte spielt vorrübergehend in den 1930er Jahren im Süden Amerikas. Zu dieser Zeit herrschte in Amerika die Weltwirtschaftskriese in der viele Menschen arbeitslos waren und ihren Lebensunterhalt mit Arbeiten verrichteten, die für den Staat von Nutzen waren.
Genau aus diesem Grund nahm auch Paul Edgecomb (gespielt von Tom Hanks) den Posten des Aufsehers des Todestraktes an. Dieser Trakt wird bei ihnen „The Green Mile – Die grüne Meile“ genannt, da der Boden eine Olivgrüne Farbe hat.
Gelangweilt von seinem Beruf, der für ihn eine Monotonie darstellt, lernt er eines Tages den zum Tode verurteilten John Coffey kennen, der sich als etwas anderes herausstellt, als es erst den Anschein hat.

Mit einer bedrückenden Tragik wird „The Green Mile“ erzählt, die nur so von guten Schauspielern sprudelt. In den Hauptrollen sind Tom Hanks und Michael Clarke Duncan zu sehen, die den Film wirklich sehr gut getan haben. Beide erreichen eine sehr hohe Stellung in dem Film, nicht weil sie die Hauptrollen spielen, sondern weil sie die Emotionen so rüber bringen, dass man ihren wirklich jede einzelne Mimik abkauft. Es wirkt schon teilweise echt. Tom Hanks mimt den Aufseher Edgecomb so gekonnt, dass man diese Rolle mit zu einer seiner besten Darbietungen zählen kann. Ich hätte mir keinen besseren in der Rolle vorstellen können, da man seine Gedanken meist auch selbst teilt.
Duncan spielt hier den Riesen Coffey so gekonnt, dass man denkt, dass er wirklich so kindlich auch im wirklichen Leben zu Gange war. Die Naivität, des Coffey bringt den Zuschauer auch oft zum Schmunzeln und auch zum teilweise lachen 
Trotzdem ist der Film auf keinen Fall eine leichte Kost!
Wer hier einen puren Unterhaltungsfilm mit viel Action und typischen Knastfilm Elementen erwartet, liegt hier völlig falsch und sollte sich ihn unbedingt anschauen, da man sich seinem Bann nicht entreißen kann.
Bei diesem Film wird eigentlich auf sehr wenig gesetzt. Es gibt zwar ein paar Außenaufnahmen, doch spielt sich das meiste in der grünen Meile ab und dies macht gerade die Stimmung des Filmes aus. Man fühlt sich selbst fast so, als würde man hinter Gittern stehen und nur auf das unvermeidliche Ende warten.
Das Werk sprudelt nur vor emotionsvollen Momenten, die einen auch zum Nachdenken anregen. Den Film kann man nicht einfach in eine Schublade stecken mit vielen anderen Gefängnis-Filmen, da er sehr eigensinnig ist und sich von der breiten Masse dann doch abhebt.

Die Charaktere sind nicht so einfach zu durchschauen. Wer meint, gleich vom ersten Augenblick, die Person zu kennen, liegt eindeutig Falsch und muss sich auf den Rest des Filmes einlassen. Man wundert sich oftmals, wie simpel aber trotzdem komplex die Rollenverteilung der Geschichte ist. So gut wie keiner ist genau dass, wie man es versucht ihm vor zu tischen.
Dies liegt aber auch daran, dass jeder Schauspieler ( u.a. David Morse, Bonnie Hunt, James Cromwell, Sam Rockwell & Doug Hutchison) seine Sache so genial meistert, dass es wirklich ein Genuss ist, jeden einzelnen Schauspieler zu sehen.

Die emotionsvollen Momente bietet der Film durchgehend, auch wenn sie mal von einem kurzen Seitenhieb mit humorvollen Sekunden getroffen wird, verläuft sich der Film keines Falls und bleibt trotzdem auf einer Strecke und nimmt nie einen Umweg.

Die 180 Minuten Laufzeit dürfen für einige Menschen abschreckend wirken, doch da kann auch sofort gesagt werden, dass man keines Falls irgendeinen Moment lang auch nur etwas von Langeweille spürt. Man ist sofort gefesselt von der Story und traut sich gar nicht auch nur einmal auf die Pause-Taste zu drücken! Dies kann man sich nicht verzeihen Very Happy

Für den berührenden Soundtrack, darf man Thomas Newman danken, der bekannt sein dürfte für seine Beiträge zu Filmen wie „The Lost Boys“ oder auch den erst kürzlich erschienenen „James Bond – Skyfall“. Ich bekomme selbst bekomme jedes Mal Gänsehaut wenn ich den Soundtrack höre und ich muss den Film bestimmt schon 12 mal gesehen haben. So etwas hat schon etwas zu bedeuten!

Bei diesem Film wird die FSK wohl zwei Augen zugedrückt haben. Auch wenn der Film meist nur mit Dialogen überzeugt, kommt es auch zu Szenen, die nicht gerade zimperlich zugehen. Szenen, bei denen man nicht gerade leicht zuschauen kann und dies ist wie ich finde für Jugendliche oder besser gesagt Kinder noch nicht das richtige. Selbst ich, der auch Gore steht, muss sagen, dass mir die besagten Szenen nicht leicht gefallen sind und einem auch einen stoß in die Magengrube bedeuten können. Wenn man sich die Freigabe anschaut, die dieser Film in anderen Ländern erhielt wie z.B. in den USA erhielt der Film ein R-Rating ( nicht unter 17 Jahren) oder in Großbritanien eine Freigabe ab 18, ist es dann doch verwunderlich, wie die FSK hier wieder urteilte.

Der Film war allgemein ein großer Erfolg. Bei Produktionskosten von „nur“ 60 Millionen $ spielte er an den Kinokassen weltweit an die 290 Millionen $ wieder ein. Natürlich spiegelt dies noch nicht gerade die Qualität des Filmes wieder, aber bei diesem Film ist es zu Recht!

Dies ist einer der Filme, den man gesehen haben muss, bevor man stirbt. Ein Film, der zu Recht mit zu einem der besten Filme aller Zeiten zählt, der jemals gemacht wurde.

Falls man ihn schon kennt, der weiss, was man bei dem Film neben sich liegen haben muss. Jeder, der es in Anbetracht zieht sich dieses Meisterwerk anzusehen, muss sich schon mal eine Packung Taschentücher neben sich liegen haben! Ich brauche sie auch jedes Mal!!!!!!!

Zu guter letzt muss man nochmal Michael Clarke Duncan loben.Da der Schauspieler vergangen Jahres um genauer zu sein am 03.September 2012 im Alter von gerade mal 54 Jahren verstorben ist, muss man ihn nochmal loben. Seine Darbietung des John Coffeys ist unschlagbar und wenn man nur den Namen Coffey erwähnt, weiss gleich jeder, vom wem man spricht. Mit dieser Rolle hat er sich unsterblich gemacht und wird dafür heute immer noch gefeiert!

Ruhe in Frieden Michael Clarke Duncen!!!!!
10/10
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Kommentare

04.11.2015 22:04 Uhr - Norminator
User-Level von Norminator 3
Erfahrungspunkte von Norminator 168
Tolle Arbeit, Boon!

Dein Review ist wirklich hervorragend geschrieben. Großartig, wie Du die wichtigsten Details herausgearbeitet und dann wunderbar mit den passenden Hintergrundinformationen "verknüpft" hast!

Für mich auch die Beste Stephen King Verfilmung und ganz klar unter den Top 3 meiner persönlichen "Beste Filme Aller Zeiten" Liste!

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