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The Possession - Das Dunkle in Dir

(Originaltitel: The Possession)
Herstellungsland:USA (2012)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,42 (24 Stimmen) Details
inhalt:
Bei einem Flohmarktsbesuch ersteht die kleine Em (Natasha Calis) ein antikes Kästchen. Das Mädchen ist begeistert von ihrem neuen "Schatz". Ihre Eltern Clyde (Jeffrey Dean Morgan) und Stephanie Brenck (Kyra Sedgwick) schenken der neuen Obsession zunächst keine große Beachtung, bis Em sich zunehmend sonderbar verhält und immer aggressiver wird. Bei seinen Nachforschungen, was es mit dem geheimnisvollen Kästchen auf sich hat, stößt Clyde auf einen alten, jüdischen Volksglauben, nach dem in dem Kästchen ein Dibbuk gefangen sein soll. Ein Totengeist, der von den Seelen der Lebenden zehrt. Es besteht keine Gefahr, so lange der Dibbuk in seiner Kiste gefangen ist. Doch Em hat den Deckel geöffnet und einem Parasiten gleich, hat sich der teuflische Insasse bereits tief in seinen unschuldigen Wirtsorganismus gebohrt...
eine kritik von boikottkoile:
Der Name ist Programm!


In den letzten paar Jahren konnten leider nur sehr wenige Exorzismus-Franchises überzeugen.
Das mag daran liegen, dass der Plot nahezu immer der selbe ist, oder aber die Schocker, insbesondere die übernatürlichen Phänomene und Verrenkungsintermezzi, zu vorhersehbar geworden sind.
Regisseur Ole Bornedal liefert mit "Possession - Das Dunbkle in dir" eine gekonnt anders inszenierte Darbietung dämonischer Besessenheit. Auf Klassiker wie schwebende Mädels, die sich ständig selbst verstümmeln, wurde hier beinahe gänzlich verzichtet.
Dieser Film setzt auf handfeste Parasiten und Gänsehaut-Feeling.

Verglichen mit anderen Filmen dieses Genres ist "Possession" weitaus langsamer, und die Musik spielt eine größere Rolle. Eben jene lässt den Streifen so wirken wie er soll - sehr düster und sehr bedrohlich. Die orchestrale Begleitmusik ist absolut zweckdienlich und in manchen Szenen grandios eingesetzt.
Die Atmosphäre baut sich über den Film verteilt ebenfalls recht gut auf, muss allerdings gelegentlich mit ihren Erzfeinden "Unnötige Szene" und "Langweilige Figureneinführung" kämpfen. Zum Glück gibt's von denen nur ein paar zu sehen und diverse Szenen machen das Warten lohnenswert.

Den Hintergrund des Handlungstrangs liefert hier nicht, wie sonst gewohnt, das Christentum, sondern eine jüdische Dibbuk-Box ist die Ursache allen Übels.
Bornedal und Produzent Sam Raimi (Tanz der Teufel) erfinden das Rad damit nicht neu.
Schon der 2009 erschienene Film "The Unborn" griff auf die jüdische Mythologie zurück und brachte den Begriff "Dibbuk" in Mode.
Das wirklich Entscheidene bei "Possession - Das Dunkle in dir" ist schon auf dem Cover der DVD zu erkennen.
Anstelle einer dämonischen Seele ergreift ein handfester Dämon Besitz von der Hauptdarstellerin, indem er sich in ihr einnistet, und sogar während einer Computertomographie sichtbar ist.
Das ist mal eine gelungene Abwechslung zu eingangs erwähnten Phänomenen aus anderen Filmen.

Über die schauspielerische Leistung kann man sich streiten. Mich persönlich hat die Rolle der Hauptdarstellerin nahezu gefesselt, wogegen die eine oder andere Nebenrolle besser anders besetzt worden wäre. Das sei dahingestellt.

Der Film wird, gerade weil er so anders ist, nicht jedem schmecken. Für den Einen ist die Kameraführung zu einfallslos, einem Anderen werden die fehlplatzierten Schnitte vermutlich das eine oder andere Kopfschütteln entlocken.
Alles in Allem kann man sich diesen Streifen aber definitiv anschauen. Fans des Genres kommen durchaus auf ihre Kosten, wenn sie kleine Schnitzer verzeihen können.

Wertung: 8/10
8/10
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