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Akira

Herstellungsland:Japan (1988)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Anime, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,80 (26 Stimmen) Details
inhalt:
Die Handlung spielt im Jahre 2019 in Neo-Tokio. Nach dem 3. Weltkrieg haben einige Menschen übernatürliche Kräfte entwickelt. Darunter der mächtigste und gefährlichste von allen, Akira, der in einem Forschungslabor festgehalten wird und im Cryoschlaf liegt damit er keinen Schaden verursachen kann. Als die Motorad Gang-Mitglieder Kaneda und Tetsuo in Kontakt mit einem mysteriösen, greisenhaften kleinen Jungen kommen, entwickelt Tetsuo ebenfalls telekinetische Fähigkeiten und wird mit zunehmender Macht auch immer größenwahnsinniger. Er will Akira befreien, was für alle der Beginn einer Katastrophe, ungeahnten Ausmaßes zu sein scheint. Doch könnte es ebenso ein Neuanfang sein.
eine kritik von deniro:
Akira war einer meiner ersten, ich glaube sogar DER erste, Manga bzw. Anime den ich mit Interesse sah.

Akira spielt im Jahr 2019 in Neo-Tokio nach einem fiktiven dritten Weltkrieg. Als die beiden jugendlichen Motorrad-Freaks und Gang-Mitglieder Kaneda und Tetsuo zufällig einem kleinen Jungen mit greisenhaften Gesichtszügen und übernatürlichen Fähigkeiten begegnen, werden sie unversehens in politische Intrigen auf höchster Ebene verwickelt. Mehrere Gruppen kämpfen um den geheimnisvollen Akira, der in einem unterirdischen Forschungslabor im Kälteschlaf liegt und dessen Erwachen das Ende der Welt heraufbeschwören soll. Als bei Tetsuo ebenfalls übernatürliche Fähigkeiten festgestellt werden und er zunehmend größenwahnsinniger wird, ist das der Auftakt für eine unvorstellbare Katastrophe - aber vielleicht auch für einen Neuanfang.

Wie auch schon bei vielen anderen Filmprojekten, so standen auch hier die Macher vor der schwierigen Aufgabe die doch sehr komplexe Comicvorlage in eine passende visuell ansprechende Filmumsetzung zu zwängen.
In meinen Augen nur bedingt gelungen, bei der bereits erwähnten umfassenden und komplexen Story aber auch kein Wunder. Ich selbst brauchte ca. 3 Anläufe um die Geschichte ansatzweise nachzuvollziehen. Fairerweise muss ich aber auch sagen das ich die Comic Vorlagen da noch nicht kannte.
In der Zwischenzeit aber ist die anfängliche Verwirrtheit, einer nicht minder großen Bewunderung und Faszination für dieses Werk gewichen.

Nicht nur weil Akira wegweisend für spätere Anime im westlichen Ausland werden sollte, nein, auch weil der Film als einer der ersten "Trickfilme" überhaupt, sich sozialkritisch mit der Entwicklung der Gesellschaft auseinandersetzte. Damit natürlich auch das bisherige Klischee von asiatischen Anime komplett veränderte.

Nochmals zurück zur Geschichte. Für einen Sci-Fi- Zeichentrickfilm ist diese nämlich ausgesprochen anspruchsvoll und absolut als episch zu bezeichnen. Erst nach und nach entfaltet der Film die Zusammenhänge zwischen den verschieden Parteien und ihren Zusammenhang mit Akira. Zu Beginn werden alle Personen so gut es geht vorgestellt, um diese dann in den geeigneten Kontext zu stellen, der ihnen von der Geschichte des Filmes angedacht wurde.

Dabei zeigt das Werk schön, wie unfähig und machtlos die Menschheit doch ist aus vergangen Fehlern zu lernen. Natürlich verpackt der Film dieses Anliegen nicht mit plumpen Bildern und Andeutungen bzw. Klischees, sondern lässt immer auch Raum für Interpretation der einzelnen Figuren und ihrem Platz in der Geschichte. Nicht von ungefähr kommt der Vergleich mit "Blade Runner" in den Sinn. Ein Vergleich der in meinen Augen sehr gut passt!

Doch auch die Machart des Filmes ist als sehr gelungen zu bezeichnen, man merkt mit wie viel Liebe zum Detail die Zeichner vorgegangen sind. Und das alles ohne Computereffekte! Technisch also ebenfalls ein Meisterwerk! Auch wenn heutige Anime meistens durch Computereffekte "aufgehübscht" werden, gefallen mir die Filme der "alten Schule" noch einen Tick besser. Man spürt hier die Seele der Macher doch noch etwas besser;)

Wem Akira gefällt, dem sei der ebenfalls sehr geniale "Jin-Roh" ans Herz gelegt!

8/10
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