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Ironclad - Bis zum letzten Krieger

Originaltitel: Ironclad

Herstellungsland:Großbritannien (2011)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Drama, Historie
Alternativtitel:Ironclad - Blut und Ehre
Templar
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,72 (18 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

England, 1215, die rebellierenden Barone haben den verhassten König John gezwungen, sein königliches Siegel unter die Magna Carta zu setzen, ein Dokument, das die Freiheitsrechte für die Bevölkerung garantiert. Doch wenige Monate später bricht der korrupte König sein Wort und stellt ein brutales Söldnerheer auf, mit der Absicht, das Land wieder unter seine tyrannische Herrschaft zu bringen. Dafür muss er jedoch zuerst das mächtige und strategisch wichtige Rochester Castle einnehmen. Noch weiß King John nicht, dass sich in der Festung eine handvoll tapferer Rebellen unter der Führung von Tempelritter Marshall verschanzt haben. Erst auf dem Schlachtfeld wird ihm klar, dass man sich nicht mit in die Enge getriebenen Tempelrittern anlegen sollte.
(Universum Film Internetseite)

eine kritik von derrezensierer:
IRONCLAD-also, Panzerrüstung wenn man dieses Wort übersetzt, ist ein ernst zu nehmender Film der im englischen Mittelalter, genauer gesagt im Jahre 1215, angesiedelt ist.
Die Magna Carta, jüngst von König John unterzeichnet, sollte verhindern, das König John sich ganz England einverleibt und dem Adel politische Freiheit ermöglicht. Nach vollbrachten Werk wandelt der König auf eigenen Pfaden und ersucht eine dänische Söldnertruppe um Hilfe, um seine Macht wieder uneingeschränkt herzustellen. Jonathan English(Minotaur aus dem Jahr 2006) hat mit Andrew J. Curtis einen , meines erachtens herausragenden Film mit kleinen Schwächen, realisiert. Mit 25 Millionen US-Dollar wurde der Film hauptsächlich in Wales und in den Dragonstudios erstellt. Andrew J. Curtis und Jonathan English haben mit Wales und den Dragonstudios wirtschftliches Gedankengut im Hinterkopf gehabt, da es im Produktionsjahr den Dragonstudios nicht all zu gut erging. Eigentlich war man davon ausgegangen, den Film in Deutschland oder in Ungarn zu drehen, allerdings hatte man sich in letzter Sekunde dagegen entschieden aus vorangenannten Grund.

James Purefoy spielt den eher Wortkargen Tempelritter Thomas Marshal, der eher zufällig auf die Machenschaften von König John trifft, da er eigentlich aus dem Ritterorden ausscheiden wollte, doch sein Ordensherr wird von König Johns Schergen ermordet und somit beginnt die Reise von Thomas Marshal erneut...

James Purefoy hat mit seiner Rolle des Thomas Marshal zwar wenig zu sagen und agiert zuweilen auch recht hölzern, dafür brilliert er aber in den Action-Szenen ziemlich gekonnt. Auch der Charakter ist weniger tiefgezeichnet allerdings lässt die Geschichte und die Handlung der Mitstreiter darüber hinwegsehen.

König John wird von Paul Giamatti(The Ides of Marche, Hangover II) überzeugend in Wort und Tat dargestellt, wie es selten in Filmen der Neuzeit zu sehen war. Hier wird ein wahres Feuerwerk an schauspielerischer Kunst und Talent auf höchsten Niveau zelebriert, wie ich es seltenst gesehen habe. Alleine diese Tatsache sollten sich Cineasten diesen Film durchaus anschauen.

Natürlich ist der Film nicht schonungslos auf Seifenoper getrimmt sondern stellt gekonnt das "Dreckige, brutale Mittelalter" in allen Einzelheiten nahe. Sicherlich nicht alle werden daran partizipieren aber wenn ein Film schon eine Geschichte erzählt, dann auch in allen Einzelheiten. Das ist konsequent und auch so gewollt! Hier werden eher Geschichtsaspekte vermittelt, als mittelaterliche Liebesromanzen zwischen Burgfrau und Tempelritter.

Mein Fazit an diesen Film: 8/10 Punkten und ein wirklich gelungener Film mit einem überwältigenden Paul Giamatti

8/10
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