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Kick-Ass

Herstellungsland:Großbritannien, USA (2009)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Comicverfilmung, Komödie, Krimi
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,70 (39 Stimmen) Details
inhalt:
Fast unsichtbar in der Schule und mit einem Haufen Comics im Schrank ist Dave Lizewski ein völlig durchschnittlicher Teenager - zumindest bis er die Entscheidung fällt, ein Superheld zu werden. Er schlüpft in ein grünes Ganzkörperkostüm, setzt sich eine Maske mit Schlitzen für Augen und Mund auf, schnappt sich zwei Bleirohrkampfknüppel und zieht als "Kick-Ass" in den Kampf gegen das Böse. Das einzige Problem dabei ist allerdings, dass er auf seinen nächtlichen Patrouillen nicht mal ein winziges Fünkchen Superkraft zu bieten hat und sich vor Schurken in Acht nehmen muss, die etwas mehr Power aufweisen. Doch dann gelingt ihm tatsächlich sein erster großer Kampf und so wird er zum MySpace-Helden. Ebenfalls maskiert, aber schon länger mit todbringendem Ernst im Geschäft sind zwei andere "Rächer", auf die er bald darauf trifft eine unaufhaltsame 11-jährige, die ihr rasiermesserscharfes Doppelschwert als Hit Girl schwingt, sowie ihr panzerbrechender Vater, der erbarmungslos als Big Daddy zupackt. Dazu gesellt sich mit Red Mist noch ein weiterer Superheldennachahmer. Diese eigenwillige und durchaus energische Allianz bekommt es aber schnell auch mit mächtigen Feinden zu tun und wird durch die heimtückischen Machenschaften von Gangsterboss Frank D-Amico auf eine tödliche Probe gestellt.
eine kritik von deniro:
Manche Filme sollen zum nachdenken anregen, einige sollen Grusel oder Horror verbreiten, andere wiederum sollen einfach unterhalten und Spaß machen.
Zu letzterem gehört eindeutig Kick Ass!

Fast unsichtbar in der Schule und mit einem Haufen Comics im Schrank ist Dave Lizewski (Aaron Johnson) ein völlig durchschnittlicher Teenager - zumindest bis er die Entscheidung fällt, ein Superheld zu werden. Er schlüpft in ein grünes Ganzkörperkostüm, setzt sich eine Maske mit Schlitzen für Augen und Mund auf, schnappt sich zwei Bleirohrkampfknüppel und zieht als "Kick-Ass" in den Kampf gegen das Böse.
Quelle: Film-zeit

Ja, Kick-Ass ist einer dieser Superheldenfilme, doch macht er einiges anders als die klassischen Heldenfilme aus den DC- und Marvel-Universen.
Der Held des Filmes hat keine Superkräfte, kein Kostüm aus irgendeinem teuren Hightech Material, und überhaupt scheint seine restliche Ausrüstung eigentlich mehr repräsentativer Art zu sein.
Doch keine Angst, unser Held wird seine Waffen schon sehr bald wirkungsvoll einsetzen!

Kick Ass, macht nämlich in einigen Szenen tatsächlich keine Gefangenen. Hier wird gekloppt und gekillt und das mit einem gewissen Hang zur Gewalt- Glorifizierung! Ein Detail das mich aber weniger gestört hat.
Diese Szenen stehen aber im krassen Kontrast zu den eher farbigen und bunten Bildern die uns Regiseur Matthew Vaughn darüberhinaus vorsetzt. Hier errinert Kick-Ass durchaus an die vielen anderen Hollywood- HighSchool Filme der letzten Jahre.

Natürlich zieht Kick Ass seine hauptsächliche Anziehungskraft und Faszination aus der Tatsache das es sich um einen Teenager handelt der auch in der eigenen Nachbarschaft hätte wohnen können, ja sogar auf die eigene Person ohne weiteres zu transferieren wäre. Der Film stellt dem Zuschauer irgendwann die Frage ob der eingeschlagene Weg des kostümierten Rächers als lohnenswert oder doch nur eine unüberlegte Idee eines pubertierenden Möchtegern-Heros gewesen ist. Der Zuschauer wird geschickt mit diesen Überlegungen konfrontiert, ohne diese aber mit erhobenen Zeigefinger in die ein oder andere Richtung wesentlich zu beeinflußen.

Der Film spielt gelungen mit dem Gedankenspiel sich doch einfach in das Kostüm eines erdachten Superhelden zu zwängen und gegen das Verbrechen anzutreten. Das dies aber mit reichlich blutigen und durchaus ernsten Konsequenzen verbunden ist, wird allen Beteiligten recht bald drastisch vor Augen geführt.
Interessant wird dieser Gedanke erst recht, wenn man bedenkt das es in Amerika seit Neuestem tatsächlich eine Bewegung von ganz normalen Superhelden zu geben scheint, die nachts kostümiert die Straßen von Verbrechen säubern.

Kick Ass hat mir sehr gut gefallen, er zeigt den Helden als einen von uns. Er ist kein Millionär, kein Held von einem anderen Planeten, nein, er ist ein stinknormaler Junge. Ein Junge der die Zivilcourage gehabt hat sich dem Verbrechen entgegenzustellen. Er zeigt damit den Mut, den wenn wir ehrlich sind, doch alle gern in diesem Alter gehabt hätten.
Und schließlich bekommt der Held ja auch noch das Mädchen am Schluß;))
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Kommentare

10.01.2015 07:45 Uhr - Präsident Clinton
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