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Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Originaltitel: Mission: Impossible - Ghost Protocol

Herstellungsland:USA (2011)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:Mission: Impossible 4
Mission: Impossible 4 - Ghost Protocol
Mission: Impossible IV
Mission: Impossible IV - Ghost Protocol
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,37 (22 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Keine Rückendeckung. Kein Plan. Keine Wahl. Geheimagent Ethan Hunt und sein Elite-Team arbeiten im Untergrund seit die IMF im Verdacht steht, einen internationalen Terrorakt zu verantworten: den Bombenanschlag auf den Kreml. Während die Superagenten versuchen, ihren Namen reinzuwaschen, bewahren sie die Welt außerdem vor einem globalen Atomkrieg – nach allen Regeln der Agentenkunst. Nie zuvor war die Mission so real, so gefährlich und so unmöglich. (Paramount Internetseite)

eine kritik von derrezensierer:
Nachdem sich Tom Cruise wieder mit Paramout vertragen hat bekam das Franchisevergnügen Mission Impossible einen vierten Teil spendiert. Dies mal hat, wie schon oben erwähnt, Brad Bird die Regie übernommen. Für die Story wurde erstmals André Nemec verpflichtet, der eher unspektakulär in seiner Vergangenheit glänzte, da er mehr Fernsehserien geschrieben hat als Kinofilme.
Trotz allem erkennt man aber anhand der Story das hier Bruce Geller(MI:Impossible, MI:ImpossibleIII)
die Geschichte maßgeblich geprägt hat, zumindest in seinen Grundfesten.

Leider hat man sich dazu entschlossen eine Prise Humor in das Rezept der Filmreihe zu kredenzen,
mit den doch sehr nervenden Charakter Benji Dunn(Simon Pegg) der meines erachtens überhaupt nicht in die Riege der Agentenfilme passt. Wurde er im dritten Teil doch eher im Hintergrund gehalten, wird hier leider eine zu prägende Rolle des"ach wie ist das aufregend"Charakters erzwungen, was man leider auch bemerkt und den ganzen Film über als sehr störend empfunden wird.

Tom Cruise hingegen ist mit der Darstellung des Ethan Hunt nicht so konsequent vorgegangen, wie man es von ihm gewohnt ist. Versucht er doch einmal zuviel das Genre Humor in den Film zu vermitteln und ist daran leider gescheitert, es wirkt zu aufgesetzt. Auch die Actionsequenzen am High Tower in Dubai wirken nicht so, wie überall lobend dargestellt wird. Statt mit totalen zu überzeugen versucht man hier in Studiomanier die Szenen "abzuhandeln" statt auf Action zu setzen. Das entlanglaufen am Tower erinnert mehr an eine Pflichtaufgabe statt Adrenalinschub und Nervenzerreißprobe. Im übrigen wurde die Szenen im Studio gedreht und es waren bei weitem keine Realszenen, wie man oft zu lesen bekommt!

Worüber ich überhaupt nicht hinwegsehen konnte waren die Trickeffekte in Moskau. Hier frage ich mich allen ernstes was das soll? Bei einem Budget von 145 Millionen Dollar sollte doch der eine oder andere Dollar in eine ordentliche Effektschmiede investiert werden. Die Explosionen wirken wie aus den 90er Jahren und die Wassereffekte der "abstürzenden Bombe" sehen aus wie Wackelpudding oder Gelwellen, eben sehr steif und unrealistisch. Was hat man sich hierbei gedacht?

Die Geschichte des Film wird zwar flüssig erzählt, erhält aber doch die eine oder andere überzogene Darstellung, wie z.B. die Szene mit dem Güterzug, wo an einem fahrenden Zug ein Augenscan nebst identifizierung stattfindet oder ein normales Telefon in der russischen Pampa in ein Hightechapparat verwandelt wird. Auch die Szenerie im Kremmel wirkt bisweilen gestellt, wo mittels einer Leinwand ein Gang simuliert wird, die die russischen Wachen veräppeln sollen. Die Protagonisten aber mit perfekten russich und Admiralsausweisen, nebst Uniform überall hätte reinspazieren können, ohne aufzufallen.

Im großen und ganzen ist das sicherlich ein Popcornabend wert dennoch bleibt ein bitterer Nachgeschmack zurück, der den Filmspaß durchaus eintrüben kann.

Fazit: 5/10 sternen

5/10
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