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BoondockSaint123
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XP 2.215
Eintrag: 12.09.2013

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Spring Breakers

Herstellungsland:USA (2012)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Abenteuer, Drama, Komödie

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,09 (35 Stimmen) Details
inhalt:
Von Kindesbeinen an sind Brit (ASHLEY BENSON), Candy (VANESSA HUDGENS), Cotty (RACHEL KORINE) und Faith (SELENA GOMEZ) beste Freundinnen. Jetzt stehen die Spring Breaks vor der Tür und die Girls wollen, wie so viele Mädchen in ihrem Alter, nach Florida und dort richtig Gas geben. Das nötige Kleingeld, um den Trip zu finanzieren, beschaffen sie sich kurz entschlossen durch einen Überfall – und überschreiten damit eine gefährliche Grenze, von der es kein Zurück gibt. Euphorisch stürzen sich die Girls ins Abenteuer, taumeln von einem Exzess zum nächsten, bis sie auf einer Drogenparty festgenommen werden und im Knast landen. Rettung naht in Gestalt des unberechenbar-charismatischen Drogendealers Alien (JAMES FRANCO), der die Mädchen aus dem Gefängnis holt. Durch seinen exzessiven Lebensstil beeindruckt er die vier und schnell stellt sich eine gefährliche Verbundenheit zwischen Alien und den „Spring Breakers“ ein. Gemeinsam erleben sie den wildesten Trip ihres Lebens – voller Alkohol, Drogen, Sex und Gewalt.
eine kritik von boondocksaint123:

Mein Interesse an diesem Film hielt sich Anfangs noch in Grenzen. Ich war ein wenig abgeschreckt muss ich gestehen,als ich den Cast gesehen habe. Deshalb hat es auch eine weile gedauert bis ich mir wirklich an diesen Film heran gewagt habe. Es hat eindeutig ein klarer Faktor dazu beigetragen,dass ich mir diesen Film nun doch angeschaut habe - die Kritiken hier auf Schnittberichte oder auch auf anderen Seiten! 

Die vier Freundinnen Faith (Selena Gomez ), Candy (Vanessa Hudgens), Brit (Ashley Benson) und Cotty ( Rachel Corine) haben einen großen Traum. Sie wollen einmal in ihrem Leben auf die abgefahrenste Party ihres Lebens gehen...den Spring Break. Frustriert von ihrem bisherigen Leben und ohne Geld wollen sie ihr Glück trotzdem versuchen. Sie nehmen sich illegaler Weise einfach ein wenig Geld und schon sitzen sie in einem Bus, der sie nach Florida fährt. Kaum dort angekommen werden die Partygirls auch schon verhaftet. Als der misteriöse Alien (James Franco) auftaucht und ihre Kaution bezahlt, werden die Freundinnen in einen Strudel aus Gewalt, Sex, Drogen und Macht hineingezogen. Doch ist es wirklich so schlimm?

Ich habe schon von einigen Leuten gehört,dass Harmony Korine ein begnadeter Regisseur sein sollte. Bisher konnte ich dazu nichts sagen, da ich noch kein einziges Werk von ihm zuvor gesehen habe. Aber was versucht der Regisseur mit diesem Film hier eigentlich zu bezwecken? Ganz klar will er zeigen wie der Amerikanische Traum falsch ausgelegt werden kann. Gleich am Anfang des Filmes erfährt man einige kleine Tatsachen über die vier Protagonisten, die schon von der ersten Szene an recht unsympathisch wirken. Dies sollte wohl auch der Sinn des Filmes sein!

In so vielen Filmen gibt es immer wieder Protagonisten,die einen aufheitern sollen und einen ein klein wenig mehr freude in das Werk bringen sollte,hier ist es genau umgekehrt. In ruhigen Bildern sieht man die vier Mädchen wie sie immer und immer seltsamer auf den Zuschauer wirken und somit wohl auch mehr an der Realität angelehnt sind, als man es von anderen Filmen gewohnt ist. Sie entsprechen dem üblichen Teenager Bild, jung und arrogant. Es zählt nur das eigene Befinden und die damit verbundene Gier. Auch werden hier die Konsequenzen gut aufgezeigt.

Ab dem Augenblick, wenn James Franco in das Bild kommt wird einem bewusst, dass dieser Film recht seltsam wird. Trotz seines markanten Auftretens ist er doch in diesem Film der sympathie Träger, der sowohl die Geschichte voran bringt als auch diverse lustigen Momente in die Handlung mit einliefert. Er schildert den Amerikanischen Traum,wie er am besten nicht sein sollte. Zwar immer loyal aber recht stur und eigensinnig und ab und an auch sehr sehr überheblich. 

Man muss sich vor Augen halten, dass dieser Film ein Kunst-Film darstellt. Als reiner Spielfilm finde ich würde "Spring Breakers" nicht funktionieren! Aber man merkt immer wieder, dass mana auf die künstliche Ebene eingeht. Allein wenn man die Szene mit James Franco am Klavier sieht, ist es absolut offensichtlich und auch recht intensiv. Übrigens ist diese Szene wirklich sehr gut in Szene gesetzt worden und hat bei mir auch eine kleine Gänsehaut verursacht, auch wenn das Lied, welches Franco dann zum besten gibt nicht gerade meinem Geschmack entspricht. 

In der Handlung gibt es diverse exzessive Einstellungen,die diverse Entscheidungen der Personen glorrifizieren und ihnen auch nicht immer die negativen Seiten aufzeigen, was auch der Grund für die hier angesiedelte KJ Freigabe sein dürfte. Wäre man mehr auf die Emotionen eingegangen, die die Figuren hier erleben, dass sie vielleicht auch Reue zeigen würde, dann wäre auch eine niedrigerere Freigabe drin gewesen. An sich wird die Gewalt nicht ausführlich gezeigt, es gibt immer wieder andeutungen, die die These belegen könnten aber nichts wo man sagt,dass es sonderlich brutal sein würde. 

Was ich hier wirklich sagen muss, ich habe mich sehr in den Schauspielerinnen getäuscht!!! Selena Gomez, die mir bisher immer nur als Baby-Face aus der TV Serie "Die Zauberer vom Waverly Place" bekannt war, konnte mich wirklich überzeugen. Sie war auch die einzige der vier Freundinnen, die einen Konflikt mit sich selbst erlebt und einem auch ein gewisses Bild von Tugend aufredet. 
Vannessa Hudgens, die tanzende und singende Göre aus "High School Musical" hat mir auch sehr gut gefallen. Sie gibt ihre Rolle wirklich zum besten und glänzt richtig an der Seite von Franco. Ich würde sogar behaupten, dass sie in der Rolle wirklich so gut war, dass sie sich überlegen solle weiterhin solche Angebote zu übernehmen. 
Ashley Benson, diese Frau ist eine Wucht! Sie spielt zwar nicht gerade die beste Rolle in diesem Werk, dafür hat sie (leider) zu wenig Substanz erhalten. Aber nett anzusehen ist sie auf jeden Fall.

Doch der beste Charakter des Filmes ist eindeutig Alien, der von James Franco verkörpert wurde. Für mich sowieso ein großes Talent, dass sich von Rolle zu Rolle immer weiter nach oben befördert. Seit seiner Darstellung als Aaron Ralston in dem Film "127 Hours" habe ich jeden Film mit ihm gesehen und er ist ein wirklich guter Charakterdarsteller, der in seinen Rollen immer überzeugen kann. 

Die Settings sind trotz der farbenfrohen Umgebung recht düster gehalten und dies treibt die Spannung auch vorran. Der Soundtrack, der wirklich sehr gut zu diesem Film passt wurde immer genau zur richtigen Zeit plaziert und hat mir doch recht gut gefallen. Auch wenn es nicht meine Art von Musik ist, aber hier hat es einfach gepasst! 

"Spring Breakers" ist ein zynischer und recht kalter Film,der durch seine Darsteller und seine Inszenierung wirklich sehr gut auf die Zuschauer wirkt. Ob ein Kauf das richtige ist, kann ich nicht entscheiden! Es gibt hier wirklich sehr starke Meinungsverschiedenheiten...ich für meinen Teil fand diesen Film wirklich sehr gut und recht innovativ! Einfach mal einen Blick riskieren ;-)

8/10
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Kommentare

27.09.2014 12:26 Uhr - Entertainmentz
DB-Helfer
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Erfahrungspunkte von Entertainmentz 930
Gutes Review!

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