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Stirb langsam 4.0

(Originaltitel: Live Free or Die Hard)
Herstellungsland:USA (2007)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Krimi, Thriller
Alternativtitel:Die Hard 4.0
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (153 Stimmen) Details
inhalt:
Am Wochenende des 4. Juli droht ein Angriff auf die verwundbare Infrastruktur der Vereinigten Staaten, der die komplette Nation lahmlegen soll. Die mysteriöse Gestalt, die hinter diesen Plänen steckt, hat alles perfekt geplant - aber sie hat nicht mit McClane gerechnet - einem "analogen" Cop der alten Schule. Es ist der Beginn des Feiertags, aber der New Yorker Polizeidetektiv McClane (Bruce Willis) feiert nicht. Er hatte gerade wieder eine Auseinandersetzung mit seiner Tochter Lucy, die zum College geht, und dann erhält er einen Routinejob: Er soll den jungen Hacker Matt Farrell (Justin Long) für ein Verhör zum FBI bringen. Aber bei McClane driftet das Normale häufig ins Außergewöhnliche ab - und er gerät mal wieder zur falschen Zeit an den falschen Ort. Mit Farrells Hilfe begreift McClane allmählich, was das zunehmende Chaos um ihn herum bedeutet. Ein Angriff auf die verwundbare Infrastruktur der Vereinigten Staaten, der die komplette Nation bedroht, zeichnet sich ab. Die mysteriöse Gestalt hinter diesem Plan, Thomas Gabriel (Timothy Olyphant), ist McClane bei der Umsetzung seines unglaublichen Vorhabens immer einige Schritte voraus.
eine kritik von deniro:
Tja, manche Filme brauchen einfach keine Fortsetzung!
Das trifft leider auch auf den 4. Teil der allseits beliebten Stirb langsam Reihe zu.
Über die "Story" möchte ich an dieser Stelle den Mantel des Schweigens ausbreiten, und den Fokus mehr auf den Sinn, oder besser Unsinn, dieses Filmes legen.

Für mich gibt es verschiedene Kriterien die einen Film zu einem Meisterwerk, oder zumindest zu einem guten Film, machen.
Ein wichtiger ist sicherlich der, das die Macher eine interessante oder spannende Geschichte zu erzählen haben. Traurig aber wahr, diese war in meinen Augen mit den ersten beiden Teilen bereits erzählt. Was tut man also um doch noch weitere Episoden drehen zu dürfen?
Richtig, man setzt den Helden in neue und komplett andere Locations, gibt ihm eine Familie und einen nerdigen Sidekick, neue und modernere, ja fast schon sympathische Gegenspieler, und verpackt das Ganze in einen coolen und angesagten Kontext.

Leider wirkt das Ergebnis schrecklich belanglos und austauschbar. Stirb langsam ist zu einem Actionfilm von der Stange mutiert. Sowohl die Handlung, als auch der einst so strahlende Held, sind zu einer Karikatur ihrer selbst zurechtgestaucht worden.
So blieb mir nach dem Abspann nichts wirklich hängen, alles wirkte zu glatt und ohne Kanten. Mit zu wenig Emotion und Seele inszeniert.

Warum sind also die ersten beiden Teile zu recht Klassiker? Gerade der erste Teil beschränkt sich auf die simpelsten Zutaten des Actionfilms. Fast schon kammerspielartig zelebriert er den Heldenmythos par excellence. Einer gegen alle! McLane leidet, man spürt die Glasscherben förmlich selbst im Fuß.
Leiden tut man bei den neuen Filmen auch, aber aus anderen Gründen!

Verantwortlich für diese gleichgeschaltet Auftragsarbeit ist kein geringerer als Len "ich hab in meinem Leben noch nie einen künstlerisch anspruchsvollen Film gedreht" Wiseman. Dabei kann man ihm nicht mal direkt einen Vorwurf machen. Schließlich weiß er es ja nicht anders. Zu sehr steckt ihm seine Werbefilmausbildung in den Knochen, zu sehr sind seine Bilder von unemotionalen Komponenten geprägt. Überhaupt ist dies das Hauptproblem der neueren Hollywoodregisseure, sie "lernen" zu sehr das Filmedrehen ohne das gewisse Quentchen Individualität und Kreativität mit einfließen zu lassen. Wer die frühen Werke heutiger Hollywood Top Regisseure, wie Spielberg, Lucas auch oder auch eines Emmerich kennt, weiß was ich meine und sieht welche Grundzutaten zu einem guten Film gehören.
Ich schweife ab!


Stirb langsam 4 ist ein austauschbares Hochglanz Filmchen ohne jeden Charme!


Man wird einfach das Gefühl nicht los das Wiseman die alten Filme entweder nicht kannte, oder es ihm schlichtweg egal war was er mit dem Mythos Stirb langsam anstellte. Viel wahrscheinlicher ist aber das andere Kräfte die Drähte in der Hand hatten und Wiseman nur als ausführendes Werkzeug diente.

In meinen Augen hätte man nach den ersten beiden teilen Schluß machen sollen. Die Geschichte war erzählt, ein Mythos geboren. Zeit sich damit abzufinden, und neue Geschichten zu erzählen, die R.E.D. Filme gehen exakt in diese Richtung!
4/10
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