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Human Centipede - Der menschliche Tausendfüßler

(Originaltitel: The Human Centipede (First Sequence))
Herstellungsland:Großbritannien, Niederlande (2009)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,09 (87 Stimmen) Details
inhalt:
Auf einem Road-Trip durch Deutschland haben die beiden Amerikanerinnen Lindsay und Jenny eine Reifenpanne.Hilfsuchend kommen sie zu dem abgelegenen Haus des deutschen Chirugen Dr. Heiter.Der sehr hilfsbereit und freundlich wirkende Mann entpuppt sich allerdings später als kranker Psychopath der die beiden Mädchen in seinem Keller einsperrt und mit ihnen und einem weiteren Gefangenen eine kranke, perverse und wahnsinnige Operation durchführen will.
eine kritik von nivram:
2 Amerikanerinnen sind auf einem Trip durch Europa, als ihr Auto irgendwo in Deutschland liegen bleibt. Nachdem ein zufällig vorbeikommender Autofahrer (im Abspann als "dirty man in car" betitelt) aufgrund der deutsch-englischen Sprachbarriere nicht helfen konnte, irren die beiden nachts und ohne Handyempfang durch den Wald, wo sie bald eine einsame Villa erreichen und in die Fänge des dort heimischen Dr. Heiter geraten, der gerade passenderweise noch ein paar Opfer für ein wissenschaftliches Experiment benötig. Der geneigte Horrorfilmkenner dürfte bei dieser bisherigen Inhaltsangabe nur müde gähnen und ein Urteil Marke "gab es schon tausend mal" fällen, doch genau in diesem Moment macht die Handlung eine ziemlich überraschende Wendung...

Vorab sei gesagt, dass dies ein ziemlich... exotischer Horrorfilm ist. Weder fließt allzu viel Blut, noch gibt es nennenswerte Schockmomente. Stattdessen wird die Gewalt meist eher angedeutet und dem Zuschauer überlassen. Trotzdem ist dieser Film weitaus schockierender und härter als so mancher torture porn.
Dies ist unter anderem dem kongenialen Schauspiel von Dieter Laser zu verdanken, der seiner Figur, dem diabolischen Dr. Heiter, eine unfassbare Präsenz verleiht. Dies kommt unter anderem in der Szene gut rüber, in welcher Heiter seinen Opfern mithilfe einer Diapräsentation genauesten die einzelnen Schritte seiner geplanten Operation erläutert, ohne im Angesicht der andauernden Schreie seines Publikums auch nur eine Miene zu verziehen. Die anderen Darsteller werden in regelmäßigen Abständen von ihm gegen die Wand gespielt, machen ihre Arbeit aber mindestens befriedigend.
Da der Film in Deutschland spielt, wird gelegentlich auch mal deutsch gesprochen. Glücklicherweise handelt es sich bei diesen Passagen nicht um ein von des deutschen nicht mächtigen amerikanischen Schauspielern abgelesenem Pseudodeutsch mit lauter Fehlern in Betonung und Aussprache, sondern um flüssiges deutsch, das dazu noch grammatikalisch einwandfrei ist. Desweiteren ist einer der Hauptfiguren Japaner, um die grammatikalische Korrektheit der japanischen Dialoge zu bewerten, sind meine Japanischkenntnisse jedoch nicht ausreichend.

Alles in allem kann gesagt werden, dass der Film sich an ein spezielles Publikum richtet. Mainstreamzuschauer werden einerseits von der perversen Grundidee und den zwar seltene sichtbaren, aber doch stark angedeuteten Gewaltszenen angewidert sein, andererseits bietet der Film auch nicht genug gezeigte Gewalt, um Gorehounds und "Spläddakiddies" zufrieden zustellen. Dies ist aber keine Begründung, ihn nicht zu sichten.
8/10
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