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BoondockSaint123
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XP 2.215
Eintrag: 22.09.2013

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Der New York Ripper

(Originaltitel: Lo squartatore di New York)
Herstellungsland:Italien (1982)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Horror, Krimi, Splatter, Thriller,
Mystery
Alternativtitel:Lucio Fulci's New York Ripper
Der Schlitzer von New York
New York Ripper
The New York Ripper
Manhattan Ripper
Psycho Ripper
The Ripper

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,69 (86 Stimmen) Details
inhalt:
New York wird von einem äußerst brutalen Serienmörder terrorisiert, der es nur auf Frauen abgesehen hat. Sein markantestes Merkmal ist die absurde Stimme, die an eine Ente erinnert. Da er seine Opfer scheinbar wahllos auswählt, fehlt dem ermittelnden Kommissar Lt. Fred Williams (Jack Hedley) bisher jede Spur und so wendet er sich an den Psychologen Dr. Davis, der ein Profil des Killers erstellen soll. Zwischenzeitlich begeht der Mörder seinen ersten Fehler und hinterlässt eine schwer verletzte Zeugin, deren Beschreibung die Polizei nach einem Mann mit zwei fehlenden Fingern fahnden lässt. Doch auch hier wird man bald feststellen, dem Falschen nachgejagt zu haben, während der eigentliche Täter weiter sein perfides Spiel spielt...
eine kritik von boondocksaint123:

Damals mit 14 Jahren habe ich "The New York Ripper" zum ersten Mal mit einem Freund gesehen. Ausschlaggebend dafür waren diverse Meinungen von Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten die dazu beigetragen haben, dass ich mir diesen angesehen habe. Es kann gut sein, dass ich damals noch nicht so weit war für diesen Film, denn er hat mir kein bisschen gefallen. Die Goreszenen haben mir damals zwar gut gefallen, doch war es auch das Einzige was wirklich gut an diesem Film war. 
Vor kurzem habe ich mir "Ein Zombie hing am Glockenseil" angeschaut, den ich vor Jahren auch nicht gut fand und bei meiner zweiten Sichtung war er einfach nur geil. Also konnte ich einfach nicht anders und musste mir auch den berüchtigsten Film von Lucio Fulci noch einmal anschauen. Aber um gleich auf Nummer sicher zu gehen habe ich mir das Mediabook gekauft und ich war wirklich positiv überrascht von der zweiten Sichtung.

In New York herrscht Angst und Schrecken. Ein Killer hat es sich zur Aufgabe gemacht hübsche Frauen auf bestialische Weise umzubringen. Die Polizei tappt im dunkeln und versucht vergebens den Killer ausfindig zu machen und ihn zu stellen. Als ein Opfer ihm entkommen kann hat die Polizei nähere Hinweise zu der Identität des Killers, oder vielleicht doch nicht?

Lucio Fulcis "The New York Ripper" ist zwar nicht sein bester Film, doch einer seiner umstrittensten! So viel wie ich weiss kann man diesen zum Genre der Giallis zählen und darunter ist er auch einer der besseren würde ich sogar behaupten. Die Handlung ist schnell erzählt doch bietet sie immer wieder diverse abwechslungsreiche Momente, die oftmals auch unlogisch erscheinen mögen oder sogar wirr. Denn eine klare Struktur bietet der Film nicht immer, doch ist er durchgehend unterhaltsam und hat auch seine Höhepunkte zu bieten. Wie üblich in diesem Genre werden hier Komponenten aus Sex, Gewalt und Krimi miteinander vermischt und diese ergeben hier genau das richtige Feeling. Gepaart mit einer sehr düsteren und verdammt dreckigen Stimmung, welche die komplette Laufzeit des Filmes anhält.

Wie so üblich bei Fulci`s Filmen wird hier auch nicht auf die Gewalt verzichtet. Es kommt zu sehr exzessiven Gewaltszenen die wirklich sehr gut in Szene gesetzt wurden und sehr detailgetreu inszeniert wurden. Jeder der den Film schon gesehen hat, dem dürften Szenen wie die Augen, Nippel oder Backenszene sehr wohl bekannt sein und haben auf jeden Fall schon Kultstatus eingenommen.

Die Schauspieler sind mir persönlich alle samt sehr unbekannt und haben mich aber trotzdem gut unterhalten. Eine Sympathie kann man zu einige aufbauen, zu anderen wollte man nicht erst eine schaffen, damit die Figuren sehr geheimnissvoll und suspekt auf den Zuschauer wirken. Diese Spaltung hat man wirklich gut hinbekommen und bringt der Story auch noch einen kleinen Anstoß. Somit rätselt man wirklich sehr lange herum und man kommt erst spät darauf wer der Killer denn nun eigentlich ist.

Die Entschlüsselung der Taten des Killers sind wirklich gut gemacht. Irgendwie auch begreiflich für den Zuschauer wenn auch recht unrellevant, denn man kann solche Taten nicht nachvollziehen. Aber dies liegt wieder im Auge des Betrachters.
Beachtlich an dem Film ist der Soundtrack. Er passt genau zu dem Film. Ab und an etwas poppiger und dann wieder typisch herb und beängstigend. Francesco De Masi hat wirklich sehr gute Arbeit arbeit geleistet und einen Soundtrack erschaffen, den ich noch unbedingt auf CD haben möchte! 

"The New York Ripper" ist ein schonungsloser Giallo-Streifen der seinen Platz in der Geschichte der skandalösen Filme zu Recht verdient hat. Der Unterhaltungswert liegt sehr weit oben und für Gorehounds wird auch hier ordentlich an Schauwert geboten. Anschauen lohnt sich!

8,5 Punkte


 

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