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Oxen Split Torturing

Originaltitel: Tokugawa onna keibatsu-emaki: Ushi-zaki no kei

Herstellungsland:Japan (1976)
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Tokugawa - Joy of Torture 2
Shogun's Sadism
Joy of Torture 2: Oxen Split Torturing, The
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,88 (8 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Im alten Japan regiert ein skrupelloser Diktator. Folterungen und Hinrichtungen sind an der Tagesordnung. Angewidert durch die ständigen Gewaltexzesse versucht ein Untergebener zwei der Sexsklavinnen zu befreien und ihnen zur Flucht zu verhelfen. Doch vor den Häschern des Diktators gint es kein entkommen. (Shock Entertainment)

eine kritik von sonyericssohn:

Gleich zu Beginn muss ich vorausschicken, daß ich den Film nur im japanischen Original zu sehen bekam und so über Dialoge und Personennamen nicht allzu viel schreiben kann...

In Oxen Split Torturing geht es grob um einen im 17. Jahrhundert regierenden Shogun dem es Spass macht sein Volk zu unterjochen.

Doch das ist bei weitem nicht genug. Da dieser sich sichtlich langweilt foltert er einfach mal ein paar Leute die ihm nicht passen oder welche andere Ansichten haben.

Der 1976 gedrehte Streifen bot schon damals Dinge bei denen man sich auch heutzutage einfach nur fragt: War der Regisseur bescheuert ?

Nicht genug daß die Menschen gehängt wurden, nein zur Sicherheit wird der Unterkörper noch mit nem Schwert abgeschlagen. Sie werden gekocht, vor dem verbrennen mit einem Speer durchlöchert, Füsse mit nem übergrossem Hammer zermatscht, Frauen vergewaltigt, mit Stieren in Stücke gerissen (daher der Titel)...

Dieses Machwerk ist einfach nur ekelhaft.

Oxen Split ist in zwei Episoden unterteilt, welche sich Inhaltlich aber in keinster Weise wirklich voneinander unterscheiden. Hinzu kommt noch die absolut nervige Musikuntermalung bei der man fast einen Tinitus bekommt.

Leider, ja...leider sind die MakeUp Effekte sogar sehr gut. Aber das reicht halt mal nicht um einen Film besser zu machen.

Manche mögen wegen dem Streifen wieder den "das ist Kunst" Koffer aus dem Schrank holen. Für mich aber ist der Streifen das Celluloid nicht wert auf dem er gebannt wurde.

1/10
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Kommentare

17.02.2014 19:20 Uhr - Nietzsche
8x
Das finde ich unglaublich, wie man sich anmaßen kann, einen Film zu bewerten, dessen Dialoge man nicht verstanden hat. Das ist scheinheilig. Erst gore-geil den Film gar ohne Untertitel anschauen, nichts verstehen, dann enttäuscht sein, weil man kein goutierbares Abschlachten, sondern gar als widerwärtig dargestellte Gewalt serviert bekommt. Nicht zu fassen, sowas. Der Film besitzt durchaus eine politische Dimension. Beschäftige dich mal mit der "Tokugawa"-Reihe und les' ein bisschen was drüber. Verschämt wirst du dann deinen Kommentar still und heimlich löschen müssen. Sowas Ärgerliches und auch Peinliches hier. Gegen Unverstand ist ja nichts einzuwenden. Aber aus diesem heraus entstandenen Bullshit selbstgefällig in die Welt hinauszuposaunen, das ist unterste Schublade.

17.02.2014 21:44 Uhr - sonyericssohn
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Is wohl so.
Aber warum soll ich mir die Mühe machen etwas über eine Tokugawa Reihe zu lesen, wenn ich einen Film gesehen habe den ich evtl gar nicht verstehen will weil mir die Bilder schon reichen ? Film einmal gesehen, für schlecht befunden und der Rest ist mir egal.
Schönen Abend.

18.02.2014 11:43 Uhr - Nietzsche
9x
Du hast ihn NICHT gesehen! Das Verständnis der Dialoge gehört nämlich dazu. Du hast dir lediglich die Bilder angeschaut. Oder wieviele deiner Lieblingssplatter-Komödien hast du dir auch ohne das Verstehen der Dialoge reingezogen? Ärgerlich, sowas. Aber so machen es die Zensurbehörden wahrscheinlich auch: Film durchspulen bis zu den grausamen Stellen, die aus dem Kontext gerissen anschauen und für "übel" befinden. Film als pervers abgestempelt, indiziert, beschlagnahmt, etc. Wie kannst du dich fragen, ob der Regisseur "bescheuert" ist, wenn du gar nicht gehört hast, was er die Personen reden lässt? Ich würde mal sagen, hier wurde einfach nur ein Vorurteil in dir angeheizt durch "schlimme Bilder". Daraus dann aber ein allgemeines Urteil zu wagen, finde ich dreist und - vor allem - unfair den Filmschaffenden gegenüber. Und warum du dir die Mühe machen sollst? Na um dich über deine eigene Vorurteilsstruktur aufzuklären! Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung! Nur weil man etwas aus einem plumpen Gefühl heraus nicht zu wollen scheint, heißt das doch nicht, dass das richtig ist. Oder gehst du bei Zahnschmerzen auch nicht zum Zahnarzt, nur weil es ein Gefühl gibt, das sagt: "Uh, ne, das wird ja noch schmerzhafter sein, das Bohren!"

18.02.2014 16:18 Uhr - sonyericssohn
Moderator
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Trotzdem werd ich den Film auch weiterhin schlecht finden ! Und du kannst ihn weiterhin vergöttern, ihm huldigen was auch immer. Meine Meinung bleibt unverändert.

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