SCHNITTBERICHTE | # | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z
Titel suchen:
Daymare: 1998 Black Edition · Blutiges Horror-Gameplay mit Resi 2-Geschmack · ab 34,99 € bei gameware Böses Zombie-Spiel PS4 aus AT · Hol dir den Klassiker ohne Zollprobleme · ab 19,99 € bei gameware

Alexandre Ajas Maniac

Originaltitel: Maniac

Herstellungsland:Frankreich, USA (2012)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung
Genre:Horror, Drama, Krimi, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,16 (146 Stimmen) Details
inhalt:
Frank ist Besitzer eines Mannequin Ladens. Er lebt ein eher zurückhaltendes und verschlossenes Leben. Doch dies ändert sich, als die junge und hübsche Anna in sein Leben tritt. Für ihre neue Ausstellung wendet sie sich an Frank. Aus dem Treffen entwickelt sich eine Freundschaft. Doch der Schein trügt. Denn unter der Oberfläche verstärkt sich seine geheime Besessenheit. Je länger die Freundschaft anhält, desto heftiger tritt seine Manie zum Vorschein.
eine kritik von matt:
Ich muss ganz ehrlich zugeben dass ich nie ein großer Fan des Originalfilms war. Als ich in vor 16,17 Jahren das erste Mal gesehen habe hatte ich so grade meine große Welle von Slasherstreifen aus den 80s und in denen ist William Lustigs Streifen bis auf die tollen Savini FX ziemlich untergegangen. Er wirkte auf mich zu altbacken, zu schmuddelig und auch mit dem Hauptdarsteller kontne ich mich nicht wirklich "anfreunden". 
Daher habe ich mich umso mehr auf das Remake gefreut, denn den Grundtenor der Story fand ich auch schon damals nicht verkehrt. 

Frank ist Besitzer eines Mannequin Ladens. Er lebt ein eher zurückhaltendes und verschlossenes Leben. Doch dies ändert sich, als die junge und hübsche Anna in sein Leben tritt. Für ihre neue Ausstellung wendet sie sich an Frank. Aus dem Treffen entwickelt sich eine Freundschaft. Doch der Schein trügt. Denn unter der Oberfläche verstärkt sich seine geheime Besessenheit. Je länger die Freundschaft anhält, desto heftiger tritt seine Manie zum Vorschein. (Quelle: Ascot)

Und was soll ich sagen, der Film hat mir richtig gut gefallen. Man fühlt sich mitunter richtig wie in einem (Alb-)Traum aus dem man nur durch die Brutalität hin und wieder herrausgerissen wird. Man hat verstanden ein Remake zu erschaffen welches sich doch recht nahe am Original bewegt, sehr viele Szenen sind ja fast 1:1 in die Neuzeit interpretiert worden, und dabei doch Schwächen wie unnötige Dialoge oder zu langatmige Szenen zu umgehen. Auch der Kniff den Maniac hauptsächlich aus der Ego Perfespektive zu zeigen trägt viel zur Atmosphäre bei, es ist eigentlich ein so simples Stilmittel was ich in dieser Form so aber filmisch noch nicht erlebt habe und es funktioniert einfach grandios. Besonders beim 2ten Mord an dem keken Ginger wird dies für mich mit am besten deutlich, es wirkt extrem intensiv und so für den Zuschauer gleichzeit noch schockierender.

Besonders positiv fällt natürlich auch die Darstellung von Elijah Wood auf. Grade aufgrund seiner doch eher schmächtigen und unscheinbaren Statur ist er für mich perfekt besetzt, denn mal ehrlich, wer stellt sich schon so einen Serienkiller vor ? Eben, niemand. Auch gibt er die verstörende und psychologische Art seines Wesens grandios wieder, dies wird zusätzlich noch in eigenen Rückblenden mit seiner Mutter verdeutlicht und dem Zuschauer verständlich gemacht. Der Rest des Casts ist ok, geht aber doch eher in die 08/15 Riege. Das Hauptaugenmerkt liegt ja sowieso ausschließlich auf Wood und daher ist es jetzt nicht so tragisch, vorallem da außer Anna alle anderen Charaktere nach kürzere Zeit eh das Zeitliche segnen.

Was mir aber mit Abstand am besten gefallen hat ist das Zusammenspiel aus der teils recht skurilen Optik und dem dazu laufenden Score bzw dem Soundtrack. Dieser kommt mitunter richtig pychodelisch rüber und lässt einen so noch mehr in die verwirrte Psyche von Frank blicken. Der Score könnte so auch direkt aus den 70 bzw 80s stammen, und das bei einem Film von 2013 ist von mir mehr als ein Kompliment.

Was ich etwas kritisieren muss ist der Splatter, da hatte ich mir jetzt schon fast etwas mehr versprochen. Die FX selbst sind toll in Szene gesetzt und stets stimmig plaziert, ich hatte allerdings mit etwas mehr solcher Szenen gerechnet. Wenn sie dann aber zur Schau gestellt werden kommt jeder Gorehound voll auf seine Kosten, die FX sind eher kurz dafür doch recht hart inszeniert.

Für mich ein absolut gelungenes Remake auf einer technisch guten Blu-ray, absolute Empfehlung meinerseits.
9/10
Weiter:
mehr reviews vom gleichen autor
die neuesten reviews
Infamous
Ghostfacelooker
Scare
leichenwurm
7/10
Land
dicker Hund
8/10
Hard
TheMovieStar
6/10
Gesetz
Phyliinx
8/10
Martyrs
VelvetK
3/10
Weiße
Phyliinx
10/10
kommentar schreiben

Um Kommentare auf Schnittberichte.com veröffentlichen zu können, müssen Sie sich bei uns registrieren.

Registrieren (wenn Sie noch keinen Account hier haben)
Login (wenn Sie bereits einen Account haben)