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Berserk: Das goldene Zeitalter

(Originaltitel: Beruseruku: Ougon Jidaihen I - Hao No Tamago)
Herstellungsland:Japan (2012)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Anime, Drama,
Fantasy, Krieg, Splatter
Alternativtitel:Berserk: Das goldene Zeitalter I
Berserk: Das goldene Zeitalter I - Das Ei des Königs
Berserk: The Golden Age Arc
Berserk: The Golden Age Arc - The Egg of the King
Berserk: The Golden Age Arc I
Berserk: The Golden Age Arc I - The Egg of the King
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,67 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Bereits seit einem Jahrhundert befindet sich das Königreich in einem erbarmungslosen Krieg und tausende von Söldnern haben auf dem Schlachtfeld ihr leben gelassen. Auch der Söldner Guts kämpf wie so viele vor ihm in erbitterten Schlachten um sein Leben. Dass er sich trotz seines jungen Alters jedem Gegner stellt, beeindruckt Griffith, den Anführer einer Söldnergruppe mit dem Namen „Die Falken“. Als sich die Wege der Beiden wenig später erneut kreuzen, nimmt Griffiths den tapferen Söldner Guts in seine Gruppe auf und die beiden stellen sich fortan Seite an Seite gegen Ihre Feinde. Bei den Falken spürt Guts zum ersten Mal in seinem Leben so etwas wie Kameradschaft und Zusammenhalt, aber nicht alle Mitglieder der Söldnertruppe sind ihm gegenüber wohlgesinnt. Und obwohl Griffith für ihn sein Leben riskiert, kann sich Guts nicht mit dessen Traum von einem eigenen Königreich anfreunden. Werden Intrigen und Differenzen zwischen den zwei Kämpfern stehen, oder wird die Freundschaft die harten Zerreisproben überstehen?
eine kritik von nivram:
"Berserk- Das goldene Zeitalter 1" basiert auf dem mittlerweile 37 Bände umfassenden Manga "Berserk". Die Filmtrilogie (dies ist Teil 1) beschäftigt sich ausschließlich mit dem "Goldenen Zeitalter"-Arc, der etwa 10 Bände lang ist. Ich habe den Manga (noch) nicht gelesen und kann daher nicht sagen, wie weit der Film von der Vorlage abweicht, aber ich kann ihm dafür Einsteigerfreundlichkeit bescheinigen: Auch ohne Vorkenntnisse über den Manga ist der Film komplett verständlich, alles wichtige wird irgendwann erklärt oder ergibt sich aus dem Zusammenhang.

Da es sich um eine Trilogie handelt, die von Anfang an als solche geplant war, dient der erste Film zu großen Teilen als Einführung in die Figuren, die Geschichte und die Welt. Dies ist den Machern vortrefflich gelungen. In 93 Minuten lernt man sowohl die Falken als auch die wichtigsten Personen am Königshof halbwegs gut kennen. Trotzdem hat der Film das gleiche Problem, das auch unzählige andere erste Teile von Trilogien haben: Wenn es richtig losgeht, hört er auch schon auf. Das Ende bricht wirklich urplötzlich herein, darüber kann auch die Vorschau auf Teil 2 nicht hinwegtäuschen.

Die Animationen halten sich trotz teils übermäßigem cgi auf solidem Niveau, was besonders in den Schlachten zur Geltung kommt. Diese sind mit die mit besten Szenen im Film und überzeugen durch gute Inszenierung, was auch an dem genialen Soundtrack liegt. Die Schwertkämpfe sind von schonungsloser Härte: Das einem verletztem Feind, der am Boden liegend um Gnade fleht, kommentarlos der Schädel gespalten wird, ist nur eine von vielen Grausigkeiten. Die Gewalt wird jedoch nicht durch Zeitlupen oder ähnliche Effekte ausgeschlachtet, sondern ist stets nüchtern und realistisch gehalten, weshalb die Freigabe der FSK ab 16 Jahren doch überrascht. Würde man Film 1:1 mit echten Menschen verfilmen, wäre eine Freigabe in Deutschland zumindest für die ungeschnittene Fassung nicht unbedingt sicher.

Auch außerhalb der Schlachten weiß der Film zu unterhalten: Die Geschichte konzentriert sich sowohl auf den Aufstieg der Falken als auch auf die Beziehung zwischen Guts und Griffith, aber auch die anderen Söldner von den Falken stehen manchmal im Vordergrund. Die Hauptcharakter sind erkennbare Figuren mit Ecken und Kanten und entwickeln sich teilweise spürbar weiter.



Gesamturteil:

"Berserk - Das goldene Zeitalter 1" ist ein unterhaltsamer Mittelalter-Splatter-Fantasy-Anime, bei dem auch Leute, die normalerweise keine Animes schauen, mal einen Blick riskieren können. Einzig das offene Ende schmälert den Eindruck etwas, aber der zweite Teil ist bereits erschienen und der dritte, der die Trilogie abschließen wird, soll irgendwann 2014 auch den Weg nach Deutschland finden.
8/10
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