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After Death - Das Böse ist wieder da

Originaltitel: After Death (Oltre la morte)

Herstellungsland:Italien (1988)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Zombie 4 - Die letzten Menschen
Oltre la morte - Zombie IV
Zombi 4 - After Death
Das Böse ist wieder da
Zombie Flesh Eaters 3
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,19 (51 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Südamerika – ein Alptraum wird wahr. Es begann ganz harmlos. Sechs unternehmungslustige Teens wollen ihren Urlaub mit Spaß und Abenteuer verbringen, doch sie müssen sehr schnell die grausame Erfahrung machen, dass der legendäre Fluch über „Cat Island“ blutige Realität ist: Das einst an derv Pest verstorbene Inselvolk ist auferstanden – als menschenfressende Untote! Das tropische Paradies wird zum Grauen, die lebenden Toten beginnen ihre brutale Schlacht. Ihre auserwählten Opfer flüchten sich in eine versteckte Grotte. Was sie nicht ahnen können: Sie haben das Tor zur Hölle entdeckt... (84 Entertainment)

eine kritik von schakuguku:
Es gab einmal eine Gruppe von Menschen, die von sich glaubte das Geheimnis der Geheimnisse lösen zu können. Es waren Wissenschaftler, Experten in Chemie, Biologie und Physik, Studenten der Alchemie und der geheimen Kräfte die unser Universum in Wirklichkeit regieren. Diese Menschen gründeten auf einer weit entfernten tropischen Insel ein kleines Forschungszentrum. Dort wollten sie Ihre Mission, im Dienste der Menschheit, weiterführen. Ihre Aufgabe war mit den wichtigsten Prinzipien der menschlichen Existenz verknüpft, nämlich dem Ziel, den ältesten und größten Feind der Menschheit zu besiegen...den Tod.

Ein, der Insel beheimateter Voodoopriester, dessen Tochter zuvor, nach missglückter Hilfe durch die Wissenschaftler an Krebs verstirbt, und welcher den Wissenschaftlern die Schuld am Tod seiner Tochter gibt, belegt diese mit einem Fluch, und öffnet mit einem schwarzmagischen Ritual das Tor zur Hölle, sodass die Toten aus ihren Gräbern stiegen und seither auf der Insel wandeln. In einem weiteren Voodooritual, tief in einer düsteren Grotte, schickt er seine besessene Frau mit dunklen Ritualsprüchen in die Tiefen der Hölle, sodass diese sich mit der Tochter dort vereinen, und zur Rache an den Wissenschaftlern wieder emporsteigen kann. Zeitgleich stößt ein Trupp, der nach zahlreichen Zombieattacken übriggebliebenen Wissenschaftler über ein weitläufiges Labyrinth, bewaffnet in die Grotte vor und konfrontiert den Voodoopriester mit dem, was er heraufbeschwor. Nach einer Zeit der Diskussion, erschießt einer der Wissenschaftler den mächtigen Voodoopriester unbedacht dessen, dass dieser als einziger dem Voodoofluch und dem wandelnden Treiben der Untoten auf der Insel ein Ende bereiten kann. Kurz nach dessen Tod, steigt die besessene und zu einem blutrünstigen Monster mutierte Frau des Voodoopriesters aus der Hölle empor und rächt sich grauenvoll an den Wissenschaftlern, reißt einem der Männer die rechte Backe aus dem Gesicht, einem anderen mit dem Daumen ein Auge aus, und zieht ihm danach das halbe Gesicht vom Schädel. Auch den anderen Wissenschaftlern, welche erst versuchen die wütende Furie vergeblich zu erschießen und sich entsetzt auf die Flucht begeben, stellt die monströse untote Frau des Priesters durch das Labyrinth der Grotte hinterher und tötet bestialisch auch diese einen nach dem anderen. Zeitgleich zum Massaker in der Grotte, flüchtet ein Wissenschaftlerpärchen mit seiner kleinen Tochter vor den vom Voodoopriester wiedererweckten Toten quer über die Insel . Als bei dieser Flucht der Vater von einem Zombie angefallen und gebissen wird, hängt die Mutter ihrer kleinen Tochter einen geheimnisvollen Talisman um den Hals und ermuntert diese, ohne sich umzudrehen weiterzulaufen. Die Mutter versucht ihrem Mann zwar abwehrend zu helfen, doch auch sie wird von den wandelnden Leichen zu Tode gebissen...

Zwanzig Jahre später, taucht einfach so aus dem Nichts ein kleines Motorboot mit vier bekifften Soldaten (wohl eher Söldner) und zwei jungen Frauen vor der Insel des Grauens auf. Es ist absolut nicht ersichtlich, wo das Grüppchen mit dem Motorboot herkommt, so mal die Insel ja angeblich von jedweder Zivilisation weit entfernt sein soll, und wohin sie, mit welchem Grund auch immer (es wird erwähnt, schnellstmöglich an der Insel vorbeizufahren) hin wollen. Doch zufälligerweise, wie soll es auch anders sein, ist eine der beiden jungen Frauen das oben erwähnte, nun zwanzig Jahre ältere kleine Mädchen, mit Talisman (mittlerweile stellt man als aufmerksamer Zuschauer fest, dass dies ein Schlüssel zum Tor der Hölle sein soll) um den Hals, welche ohne eine Ahnung zu haben wo sie sich befindet, die seltsame Insel fürchtet, und welche trotz all dem durch ein Traum genau weiß, dass gerade diese Insel von Zombies bewandert ist. Der heraufbeschwörte Fluch des Voodoopriesters scheint auf einmal auch gerade auf das Boot unserer sechs Freund einzuwirken, denn dem Motor geht plötzlich das Benzin aus (was eigentlich auf einer Fahrt, in einem kleinen Motorboot quer „annehmlicherweise“ auf irgend einem Ozean nicht verwunderlich wäre), die Lenkung versagt und letztendlich, wie durch Geisterhand, wird man geradewegs auf einen einsamen Steg der Insel hinzugesteuert. Zeitgleich durchstreifen zwei Männer und eine Frau (unersichtlich, wo diese auf einmal herkommen) suchend die Insel. Nun haben wir schon zwei kleine Grüppchen, welche planlos die Insel des Schreckens mehr oder weniger freiwillig erkunden. Als (nun erst mal wieder zu den bekifften Dönsköppen rüber geschwenkt) einer der Soldaten noch viel planloser einem, vor ihnen flüchtenden Zombie hinterher spurtet und zur Verwunderung der anderen auf einmal nicht mehr anwesend ist, wird dieser selbstverständlich vom Untoten erst einmal gebissen. Als man ihn kurze Zeit später findet, ist man der Meinung es mit einem Leprakranken zu tun zu haben und der Meister des Plans stellt fest, dass deren Bisse sehr schmerzlich sind, und man schleppt sich weiter durch den übersichtlichen Dschungel der Zombieinsel. In der Zwischenzeit ist festzustellen, dass die zwei unbekannten Männer mit der Frau an ihrer Seite, nach dem Verbleib der vor zwanzig Jahren massakrierten Wissenschaftler forschen und am Eingang der Grotte angekommen sind. Frohen Forschergeistes, steckt man sich ein paar Fackeln an und betritt die Gänge des Grottenlabyrinths, ohne zu wissen was einen erwartet. Inzwischen kämpft sich die Sechsergruppe mit dem angebissenen Soldaten weiter durch den Inseldschungel und kommt an einer alten verlassenen Krankenstation an. In dieser Krankenstation, versucht man die Bisswunde des gebissenen Soldaten zu versorgen, und stößt nebenbei auch auf eine Kiste mit vollautomatischen Waffen und einem Tisch, auf dem in einem Halbkreis angeordnet munter Kerzen brennen. Beim Anblick dieser Kerzen, weiß auf einmal die junge Frau, welche aus dem besagten kleinen Mädchen emporgewachsen ist, dass es sich um ein Voodooritual, dem Tor der Hölle handelt, und wenn sie den um ihren Hals hängenden Schlüssel zum Tor zur Hölle in die Mitte dieser Kerzen legt, die Toten aufhören würden aus ihren Gräbern zu steigen. Nachdem sie den Schlüssel in den Halbkreis gelegt hatte, pustet der Soldat, welcher bei ihr am Tisch steht, dies mit Blödsinn abtuend, erst mal die Kerzen aus. Über die aufgefundenen Waffen sichtlich erfreut, wiegt man sich im Schutz vor Gefahren und bereitet sich für die Nacht mit Wache vor. Auch die drei Spezialisten im Labyrinth zur Grotte, kommen in diesem Moment am Ritualplatz des ehemaligen Voodoopriesters in der Grotte an. Auch dort brennen im Halbkreis aufgestellte die Kerzen zum Ritual, und rasch finden die Ahnungslosen zuguterletzt auch noch das eingestaubte Ritualbuch des Priesters. Und wie kann es auch anders sein, liest man mehr oder wenig beängstigt sämtliche Zeilen und erreicht damit, dass die Toten wieder zum scheinbaren Leben zurückkehren. Recht viel Sinn ergibt dieser Teil der Filmhandlung nicht wirklich, denn es wandelnden auch vor Ausspruch der Verse aus dem Ritualbuch schon die Zombies über die Insel … na ja, zumindest tauchen diese urplötzlich auch in der Grotte auf, und attackieren die drei Unwissenden. Nach einigen unspektakulären Szenen, kann einer der Drei aus der Grotte flüchten, und der Rest, darunter auch die Frau, findet sich niedergebissen wieder vor, selbstverständlich durch Bisse ohne (na ja, wie man es sieht) Wiederkehr. Andernorts, in der nähe der Krankenstation, steigen munter die Zombies aus ihren Gräbern und scheinen sich grenzenlos zu vermehren. Einer der vier Soldaten, welcher freiwillig als erster mit einer M16 in der Hand die Nachtwache in der Krankenstation übernimmt, lässt sich erst mal von einer der jungen Frauen in der Gruppe scharf machen und wird dann am Ende dann doch von ihr abblitzen gelassen, während ein Zombie einen Angriff auf beide startet. Durch den Lärm aufgeschreckt, sind die zwei anderen nicht gebissenen Soldaten schnell mit weiteren zwei M16 in der Hand vor Ort und ballern recht sinnbefreit auf den attackierenden Zombie. Dieser lässt sich von Kugeln durchsiebt nicht beeindrucken, und mach sich mit einem Satz über alle drei Soldatenschnösel her. Wie auch sonst, kommt just in diesem Moment der aus der Grotte Geflüchtete um die Ecke, und schießt dem Zombie den Schädel von den Schultern. Auch der gebissene Soldat der bekifften Söldnergruppe erwacht munter aus seinem Totenschlaf, und beißt der jungen Frau, die kurz zuvor noch abblitzen lassen hatte, ihre rechte Wange weg, was erst niemand so richtig bemerkt. Währenddessen zündet die andere verzweifelt den Halbkreis aus Kerzen wieder an, legt den besagten Schlüssel, zum Tor der Hölle in dessen Mitte und erhofft sich, dass der Zauber wirkt, was er insgeheim auch tut, den die immer mehr werdenden Zombies vor der der Krankenstation bleiben in diesem Moment, zur Verwunderung der planlos auf sie schießenden Soldaten, wie versteinert stehen. Anscheinend scheint dies aber nicht bei jedem Zombie zu wirken, denn während die fauligen Kameraden vor der Krankenstation wie die Ölgötzen sich die Beine in den Bauch stehen, wütet der angebissene, wieder auferstandene Soldat mit anderen weiteren Mitzombies der letztverbliebenen jungen Frau hinterher. Doch auch das versteinerte herumstehen der Auswärtigen hat rasch ein Ende, den ein Windstoß sorgt dafür, das die Kerzen alle wieder erlöschen, und munter bedrängt man weiter, zum großen Erstaunen der schießwütigen Abwehr. Endlich erkannt, dass das ganze Geballere nichts bringt, legt man mit Kartons und Benzin ein Feuerchen und hofft darauf, dass dies die Zombies abhält weiter in Richtung Krankenstation zu hinken, was zum Teil auch gelingt. Flüchtig versucht man die Kerzen wieder in Brand zu stecken und muss es schon wieder mit Zombies aufnehmen, welche einfach mal so im dunklen Raum herumstehen, und man erbarmt sich, dem gebissenen Soldatenkollegen nach einigen Drückebergereien, eine Kugel in den Kopf zu verpassen. Nach und nach im stetigen Kampf, wird ein Soldat nach dem anderen zum Zombie gebissen und trachtet seinem lebenden Kollegen nach dem Leben. Nachdem der Flüchtling aus der Grotte, mit der übriggebliebenen jungen Frau, welche einst das kleinen Mädchen war, mehr oder weniger in Gefahr von den Zombiehorden flüchtend das Weite sucht, wird der letzte der lebenden Soldaten von einem seiner untoten Kumpanen über den Haufen geschossen. Doch bevor dieser sich kümmerlich, immer mehr am verrecken, entschließt, sich nicht von den umzingelnden Zombies beißen zu lassen, schnappt er nach einer Munitionskiste, und jagt sich und den ganzen Haufen mit einer Handgranate in die Luft. Am nächsten Tag wachen die beiden Übriggebliebenen nach langen Strapazen und erfolgreicher Flucht an einem Baum lehnen in die Realität auf, und dies zufällig genau gegenüber dem Platz, wo alles begann...dem Eingang zur verfluchten Grotte. Nachdem sich die beiden zum Ritualplatz durchgearbeitet hatten, finden sie das Buch der Toten, aus dem auch schon der einstige Voodoopriester dunkelste Worte murmelte. Eher unbeholfen versucht die junge Frau dem Grauen ein Ende zu bereiten, und das Tor zur Hölle endlich für immer zu schließen, doch was sie am Ende erblickt, ist dann doch nicht so ganz nach ihrer Vorstellung.

Eigentlich ist dies ja eine ganz nette Geschichte, welche dem Drehbuch von Rossella Drudi entspricht, wenn sie nur eines besseren Maßes umgesetzt worden wäre. Ich bin der Meinung, dass man da hätte mehr herausholen können. Die Drehorte auf den Philippinen, auf denen hauptsächlich gedreht wurde waren recht gut gewählt und gaben dem Gesamtbild einen netten Eindruck einer Insel, auf der dunkle Voodoopraktiken vollzogen wurden, oder werden. Da hinzu passt auch gut ein Arbeitsplatz der Forschung, um an diesem, an eher unethischen Projekten zu werkeln. Doch die Zusammenstellung des Films an sich, ist für meinen Geschmack im großen Ganzen leicht katastrophal. Claudio Fragassos Regie gibt da an vielen Stellen zu denken. Aber um da genauer urteilen zu können, müsste man sich erst das Drehbuch durchlesen, denn irgendwas an diesen zwei Punkten, lässt Unausgereiftes vermuten. Sicherlich hatten die Darsteller an der Produktion sehr viel Spaß, und in erster Linie ist dieser auch sehr wichtig, um erfolgreich produzieren zu können, aber sehr überzeugend kommt dies im Endprodukt nicht wirklich rüber. Zudem tut, zumindest die deutsche Synchronisation, ihr übriges und lässt so manche Szene noch plumper wirken, als dass sie im Gutgemeinten einen gewissen Grad an Klasse rüber bringen könnte. Die Darsteller protzen da mit ihrer Leistung auch nur eher mittelmäßig, zudem der teils wirre Schnitt sein übriges tut. Die Spezialeffekte und Masken sind zum Teil recht gut gemacht, und die Zobiedarsteller stellen sich gar nicht mal so schlecht an. Doch was da eher störend rüber kommt ist deren Verhalten in Bewegung. Zum einen wandeln sie wie Untote durch das Bild, zum anderen stellen sie dann auf einmal Zombies dar, die mit eher übernatürlichen Kräften durch die Gegend flitzen. Doch beim Gore-Effekt geben sie alles und lassen jede Menge schwarzen Gaber aus ihren Mund laufen. Die Szenen, in denen die monströsen Frau des Voodoopriesters dem einen und anderen Wissenschaftler in der Grotte leicht entstellend zusetzt, sind vom Gore-Gehalt recht ordentlich in Szene gesetzt. Was mir am Film überhaupt nicht gefällt, ist meiner Empfindung nach, der recht unpassende Soundtrack „Living after Death“ von Alberto Festa. Sicherlich werden sich da die Meinungen teilen, aber zu einem Zombiefilm passt dieser nicht wirklich, und schon gar nicht zu so einem mittelmäßigen bis schlechten Low-Budget-Horrorfilm, in dem eine schauerlichere und düstere Klangatmosphäre hätte einiges rausholen müssen.
4/10
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