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BoondockSaint123
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Eintrag: 20.10.2013

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The Road

Herstellungsland:USA (2009)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Drama, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,09 (23 Stimmen) Details
inhalt:
Die Zivilisation, wie wir sie kennen, existiert nicht mehr. Ein Vater zieht mit seinem Sohn durch ein zerstörtes Amerika, die verzweifelte Mutter hat die Hoffnung bereits verloren. Nur mit ihren Kleidern am Leib und ihrem Wunsch nach ein besseres Leben wandern die beiden durch ein Land, in dem sich nichts mehr bewegt und die Sonne von Asche verdeckt ist – ohne zu wissen, was sie an der Küste erwartet.
Angst, Furcht und Verzweiflung dominieren ihren Alltag auf der Suche nach Zuflucht, Wasser und Essen. In jedem Autowrack und jedem verlassenen Haus könnten andere Überlebende lauern, die ihnen nach den letzten Habseligkeiten oder sogar dem Leben trachten. Was ihnen bleibt, ist ihre bedingungslose Zuneigung und der Wille, ihre Menschlichkeit nicht aufzugeben. Inmitten dieser Welt aus Ödnis und kannibalistischer Gewalt versucht der Vater nach allen Kräften, seinem Sohn einen Rest Lebensmut zu erhalten.
eine kritik von boondocksaint123:
Durch ein schicksalhaftes Ereignis gibt es die Welt wie wir sie kennen nicht mehr. Die Erde ist zerstört und ist ein karges Ödland, dass keine Früchte mehr trägt. Inmitten dieser Welt finden sich ein Vater und sein Sohn wieder. Ihr Ziel ist es, nach Süden zu reisen und dort auf eine neue Zivilisation zu finden. Schwelgend in vergangenen Tagen, versucht der Vater seinem Sohn ein Leben zu bieten, dass trotzdem noch etwas gutes hervorbringen kann. Auf ihrer Reise müssen sie sich vielen Gefahren stellen, denn nicht jeder Mensch ist davon überzeugt,dass man es besser machen könnte. Es herrscht Chaos und jeder versucht für sich alleine zu kämpfen. Diebstahl und Kannibalismus liegen an der Tagesordnung. Können Vater und Sohn sich diesen Gefahren auch wiedersetzen?

Postapokalyptische Filme gibt es heute wie Sand am Meer. Es ist schwierig geworden einen guten Titel zu finden, der es auch schafft eine gewisse Stimmung zu erzeugen, die den Zuschauer auch fesseln kann. Ich selbst kannte den Film "The Road" nicht und habe auch zuvor nicht viel davon gehört. Im Grunde war es sogar ein Blindkauf, der sich aber doch als gute Investition ergeben hat.

Mit "The Road" erschuf Regisseur John Hillcoat einen Film, der es geschafft hat, dass ich mich schlecht fühle. Warum? Weil er einfach so bedrückend und deprimierend ist, dass es einem schon sehr nahe geht, wenn man die Odyssee des Vaters und Sohnes sieht. Der Film schafft es zwar nicht gleich von Beginn an seine Spannung aufzubauen, doch es wird immer kontinuierlicher angezogen.
Kameramann Javier Aguirresarobe erzählt diesen Film mit sehr ruhigen Bildern und fängt traurige aber auch schöne Momente gekonnt mit seiner Kamera ein. Es wirkt oftmals so unwirklich und man hofft auch,dass beide Protagonisten einfach wieder auffachen und alles nur ein Traum ist. Denn die Welt in der sich die beiden wiederfinden ist grausam. Hier geht auch ein großes Lob an die Kulissen. Diese wurden in sehr tristen Farben gehalten und passen perfekt zur Stimmung des Filmes.

In der Rolle des Vaters sieht man Viggo Mortensen, der vielen schon bekannt sein dürfte als Aragon aus "Der Herr der Ringe". Hier liefert er eine Paraderolle ab, die wirklich einiges von ihm abverlangt hat. Man erkennt sofort, dass diese Rolle ihm wichtig war, egal ob der Film nun viel Aufmerksamkeit auf sich zieht oder auch nicht. Man konnte in seinen Augen sehen, dass es für ihn sehr wichtig war diese Rolle zu spielen, er kniete sich voll in seine Arbeit rein. Er hungerte sich sogar auf die Rolle herunter und das respektiere ich. Man erkannte das Leid,dass sich in ihm wiederspiegelte. Eine wirklich sehr authentische Leistung von ihm.
In der Rolle des Sohnes sieht man Kodi Smith-McPhee, was für ein Name^^. Aber ich war wirklich begeistert von seiner Leistung. Er hatte zwar eine recht naive Rolle, doch diese verkörperte er mit Freude an der Arbeit. Mir war er recht unbekannt, doch für einen damaligen 13 jährigen Jungen ist dies eine wirklich sehr gute Leistung. Vor allem wenn so eine Vater-Sohn Geschichte auf einen zukommt, ist es immer recht schwierig für einen der beiden Darsteller, doch hier haben sich beide wirklich gut verstanden und super harmoniert.

Eines muss ich noch anmerken, denn dieser Film ist mit einer der deprimierendsten Fime, den ich jemals gesehen habe. Die düstere Grundstimmung und auch die Beziehung zu Vater & Sohn ist nicht gerade von einem rosa Mantel überdeckt. Schroff wird hier die Handlung erzählt und verläuft genau nach Plan...naja aber auch nur fast. Aber dies muss jeder für sich feststellen.
Trotzdem würde ich jedem diesen Film empfehlen. Schade,dass er nicht mehr Aufmerksamkeit erhalten hat.
8/10
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Kommentare

30.03.2015 17:30 Uhr - bueschel61
1x
Schön geschiebenes Review.
Kann mich nicht daran erinnern jemals einen so deprimierenden Film gesehen zu haben.
Trotz aller Trost & Hoffnungslosigkeit läßt er einen doch mit einem Fünkchen Hoffnung zurück.Ein Film der lange nachwirkt.
Ich finde es auch schade das dem Film keine größere Bekanntheit zuteil wurde.Er hätte es definitiv verdient gehabt.
Für mich gibt es für diesen Film 9/10 Punkte.
LG
bueschel61

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