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Xavier_Storma
Level 2
XP 95
Eintrag: 26.10.2013

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Man Of Steel

Herstellungsland:USA, Kanada, Großbritannien (2013)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Comicverfilmung,
Fantasy, Science-Fiction
Alternativtitel:Autumn Frost
Superman: Man Of Steel

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,51 (54 Stimmen) Details
inhalt:
Im Pantheon der Superhelden ist Superman der bekannteste und am meisten verehrte Charakter aller Zeiten. Clark Kent (Henry Cavill) ist ein junger Journalist in den Zwanzigern. Er fühlt sich von seinen eigenen Kräften verunsichert, denn sie gehen über seine Vorstellungskraft hinaus. Viele Jahre zuvor ist er von Krypton, einem hoch entwickelten, weit entfernten Planeten auf die Erde gekommen. Nun kämpft er mit der entscheidenden Frage: Warum bin ich hier? Geprägt von den Werten seiner Adoptiveltern Martha (Diane Lane) und Jonathan Kent (Kevin Costner) entdeckt Clark, dass außergewöhnliche Fähigkeiten besitzen auch bedeutet, schwierige Entscheidungen treffen zu müssen. Als die Erde dringend Stabilität benötigt, zeichnet sich aber eine noch viel größere Bedrohung ab. Clark muss ein "Man of Steel" werden, um die Menschen, die er liebt zu schützen und gleichzeitig als Hoffnungsträger zu erstrahlen - als Superman.
eine kritik von xavier_storma:
Ein Film der so bedeutungsschwer, monumental, seriös, grandios, spektakulär sein möchte, jedoch NICHTS davon ist.

MAN OF STEEL. Das Superman Reboot von Zack Snyder (Regisseur von so grandiosen Filmen wie SUCKER PUNCH) rebootet Superman im Stile eines JJ Abrams (STAR TREK 2009) und möchte ihn so bedeutungsschwer und anspruchsvoll gestalten wie Christopher Nolan es 2005 mit BATMAN BEGINS gemacht hat.

Wie dermaßen das in die Hose geht, darf der Zuschauer dann in über 2 Stunden mitverfolgen. Ein Film der sich so ernst nimmt, dass er stellenweise einfach nur absurd lächerlich wirkt, und sich somit selbst demontiert: Die Katastrophe beginnt bereits im 20 minütigen Intro, zwar kracht es an allen Ecken und Enden, und Russell Crowe als Supermans Vater Jor El möchte uns Zuschauer bewusst machen, wie aussichtslos die Lage seiner Heimatwelt Krypton ist, doch irgendwie zündet der Funke nicht. Nach ein paar Minuten schaut der Zuschauer dann schon auf die Uhr, wann es denn endlich losgeht. Nach knalligen und bunten Explosionen wird endlich Supermans Rettungskapsel gestartet, doch nicht bevor Oberschurke Zod Jor El umbringt.
Superman reist zur Erde. Was hier folgt ist ein missglückter Versuch BATMAN BEGINS zu kopieren.
Erinnern wir uns: 2005 präsentierten uns Regisseur Christopher Nolan und Christian Bale den dramatischen Werdegang Bruce Waynes zu Batman. Der Film glänzte vor allem in seiner ersten (Batman-freien) Hälfte mit einer unheimlich dichten Story, nachvollziehbaren und nachfühlbaren Charakteren dargestellt durch erstklassige Darsteller unter genialer Regie. So absurd der Gedanke über einen Typen im Fledermaus-Kostüm auch sein kann, so griffig, nachvollziehbar wurde die Wandlung.
Snyder hingegen hat scheinbar kein Gespür für Publikumsnähe. Die Sequenzen die jetzt folgen sind eher wie eine Clipshow, dabei wird wahllos zwischen Präsenz und Perfekt hin und her gesprungen mit dem Resultat, dass ein koherentes Filmgefühl, wie es seinerzeit in BATMAN BEGINS -aller Rückblenden zum Trotz - hervorragend zur Geltung kam, schlicht nicht erzeugt wird. Ein Gefühl der Bindung kann nicht erreicht werden. Sämtliche Charaktere sind unnahbar und die Predigten von Schicksal und Zusammenleben gehen dem Zuschauer nach dem dritten Mal gehörig auf die Nerven.
Schon bald werden Snyders vermeintliche Stärken jedoch klar: CGI und Effekte. Scheinbar versucht Warner/DC direkt in Medias Res einzusteigen. Hier ist aber auch das Dilema des Superman an sich. Er kann nicht verletzt werden, er kann nicht sterben... Und von daher sieht man sich die opulenten Rettungsaktionen und Prügelkämpfe (die wie bei MATRIX REVOLUTIONS aussehen) zwar an, am mit einem Schulterzucken... Who cares, es wird ohnehin nichts passieren, Superman wird alle Retten und er ist ohnehin unsterblich.
So dämlich die Marvel/Disney Filme auch sein mögen, so wird deutlich, dass man im Konkurrenz-Franchise einen Plan folgt, denn da wurden nicht direkt im ersten IRON MAN die Strassen Manhattens zerlegt. Noch während man sich MAN OF STEEL ansieht, wird in den Augen des kritischen Zuschauers unweigerlich der große Konkurrent - so schlecht man ihn auch fand - aufgewertet. MAN OF STEEL verschießt sein Pulver direkt. Was soll in der Fortsetzung denn bitte noch tolles passieren? Gehen dann zwei Städte zu Bruch? Richtig... Gotham ist dann auch dran, schließlich wird Superman gegen Ben Afflecks Batman antreten dürfen... Avengers lassen Grüßen. Es ist erbärmlich von Warner seinen Konkurrenten in dieser Hinsicht zu kopieren, statt Rückgrat zu zeigen, und ein eigenes Konzept auf die Beine zu stellen. So wird man den Eindruck nicht los, dass das Gesamtwerk eine lieblose Anreihung von Effekten ist, um es der Konkurrenz gehörig auszuwischen. Leider hat das Studio die Rechnung ohne den Zuschauer gemacht.
Schicke Effekte haben heute alle Filme. Wenn die Charaktere wie seelenlose Computerspielfiguren agieren, und die Handlung zu einem Beat'Em Up Spiel Verschnitt ausdriftet, darf man sich nicht wundern, wenn das Publikum sich seinen Kick woanders holt.

Ein Todesurteil für MAN OF STEEL, wenn der unvoreingenommene (nicht-Comicbuch-lesende) Zuschauer noch während des Schauens voller Sehnsucht an die Konkurrenz denkt. Von den diversen Plotholes (das haben alle Superheldenfilme) wollen wir mal gar nicht reden (frische Rasur sobald man das Kostüm findet inklusive, Papi stirbt im Wirbelsturm - was vollkommen unnötig war), das würde den Rahmen sprengen.
Bedeutungsschwer wird der Zuschauer mit immer wieder der selben Leier "Du wirst die Welt verändern" betextet. Unweigerlich blickt man immer wieder auf die Uhr, und unweigerlich wünscht man sich das Ende herbei. Als es dann passiert, ist es eine Erlösung.

Fazit: Ganz großer Griff die die volle Toilettenschüssel. Mit der Qualität und der Perfektion der DARK KNIGHT Trilogie hat MAN OF STEEL rein gar nichts zu tun. Und selbst die Marvel Filme, werden durch diese CGI-lastige Filmgurke immens aufgewertet, nehmen sie sich wenigstens nicht zu ernst und sorgen mit ihrer freiwilligen Komik für den einen oder anderen Lacher.
Tuen Sie Sich und Ihrem filmischen Geschmack einen Gefallen und meiden Sie diesen Film um jeden Preis.
1/10
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