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Higurashi no naku koro ni

Herstellungsland:Japan (2006)
Genre:Anime, Horror, Drama, Mystery
Alternativtitel:Higurashi - Hinamizawa, le Village maudit
Higurashi - When they cry
When they cry
Bewertung unserer Besucher:
Note: 10,00 (5 Stimmen) Details
inhalt:
Keiichi Maebara ist vor kurzem in das ländliche Dorf Hinamizawa gezogen. Mit Rena, Mion, Satoko und Rika findet er schnell neue Freunde. Doch als er von einem Mord erfährt, entpuppt sich die vermeintliche Idylle als der blanke Horror. Niemandem kann er trauen, besonders nicht seinen neuen "Freundinnen", die plötzlich eine ganz andere Seite von sich zeigen...
eine kritik von thebeyond:
Anime und Horror - kann das funktionieren? Spätestens seit 2006 haben wir mit "Higurashi no naku koro ni" einerseits den Beweis dafür und zusätzlich den Referenztitel, an dem sich seitdem jeder weitere Anime, der sich in den Horrorgefilden bewegen möchte, messen muss.

Kurz zur Story:
Wir befinden uns in dem kleinen abgelegenen Ort Hinamizawa im Jahre 1983. Die Einwohnerzahl ist überschaubar und die Anzahl der Kinder und Jugendlichen ist so gering, dass alle Jahrgänge zusammen in der gleichen Schulklasse unterrichtet werden. Es scheint alles idyllisch, doch vor 5 Jahren geschah am jährlichen örtlichen Watanagashi-Festival ein Mordfall und seitdem lässt erneut jedes Jahr an besagtem Tag jemand durch einen Mord sein Leben. Ist es der Fluch der Gottheit Oyashiro-Sama ode steckt etwas anderes dahinter?

Mehr kann man aufgrund massiver Spoiler-Gefahr nicht über die Story verraten.

Der komplette Anime ist mehr oder weniger ein großes Rätsel, welches von Folge zu Folge immer weitere Fragen und Antworten aufwirft und auch erst in der 2. Staffel "Higurashi no naku koro ni - Kai" komplett gelöst wird, doch dranbleiben lohnt sich.

Der Anime schafft gekonnt den Spagat zwischen Idylle und Horror; die Atmosphäre dreht sich teilweise in Sekundenschnelle um 180° und ähnlich wie bei "Elfen Lied" merkt man schon nach kürzester Zeit, dass dies trotz des doch recht niedlichen Zeichenstils rein gar nichts für Kinder ist. Der Anime ist zwar keine Splatterorgie und setzt eher gekonnt auf Atmosphäre, wie für japanischen Horror üblich, aber die Gewalteinlagen sind dennoch nicht zu verachten.

Jedem, der auch nur kleinstes Interesse an Horror hat und dessen Meinung über Anime nicht durch Pokémon und Konsorten nach unten gedrückt wird, lege ich dieses Werk an Herz. Für mich persönlich ein kleines Meisterwerk.

10/10
10/10
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Kommentare

07.01.2018 12:16 Uhr - Crítter
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Toll geschrieben! Wäre cool mal mehr von dir zu lesen, da ich mir gut vorstellen könnte, dass du ein paar sehr interessante Titel am Start hast. Außerdem kommen Animes hier in der Review-Sektion ohnehin viel zu selten vor.

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