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Resident Evil: Retribution

Herstellungsland:Deutschland, Großbritannien, Frankreich (2012)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Science-Fiction
Alternativtitel:Biohazard: Retribution
Biohazard 5
Resident Evil 5
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,35 (49 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Die letzte und einzige Hoffnung der Menschheit heißt Alice (Milla Jovovich). Ohne einen sicheren Rückzugsort jagt die unerschrockene Heldin diejenigen, die für den Ausbruch der Seuche verantwortlich sind und sucht in der streng geheimen Umbrella-Schaltzentrale nach einer Lösung. Doch je tiefer Alice in das Gebäude und seine Geheimnisse eindringt, desto mehr offenbart sich ihr ihre eigene mysteriöse Vergangenheit. Ihre Jagd führt sie von Tokio über New York und Washington D.C. bis nach Moskau und gipfelt schließlich in einer erschreckenden Enthüllung, die sie zwingt, all das, was sie bisher als die Wahrheit angesehen hat, neu zu überdenken. Mit der Hilfe ihrer Freunde und neuen Verbündeten muss Alice ums nackte Überleben kämpfen. Die Welt steht am Abgrund und die Zeit läuft langsam ab. (Constantin)

eine kritik von xavier_storma:
Es wird wohl überwiegend zwei Extreme geben...
Die eine Fraktion, welche die RESIDENT EVIL Spielserie kennt, und der Leinwandadaptation dieser Reihe nichts abgewinnen kann.
Die andere Fraktion, Zuschauer, die handwerklich gut gemachtes Effektkino, mit anspruchsloser Handlung, dafür aber pompöser Inszinierung schätzen.
Und vielleicht dann noch, als dritte Gruppe, die Fans der Reihe...

Zunächst einmal sollte nach nun mehr 10 Jahren und 5 Filmen auch dem letzten klar geworden sein: RESIDENT EVIL ist nicht 28 DAYS LATER. Glaubwürdigkeit? Nein, nicht bei RESIDENT EVIL. Charaktertiefe? Sie dienen lediglich als Kanonenfutter. Auch im fünften Teil ändern sich die Gesetze der Reihe nicht... sprich: Wenn sie den Vorgängern nichts abgewinnen konnten, sollten Sie um diesen Film einen weiten Bogen machen. Jedermann, der die vier vorherigen Filme - aus welchen Gründen auch immer - genossen hat, darf sich beruhigt auch RETRIBUTION anschauen.

RETRIBUTION setzt genau dort ein, wo AFTERLIFE (2010) den Zuschauer zurückgelassen hat. Die Protagonistin Alice (Milla Jovovich) steht auf dem Deck des Frachters Arcadia und muss mit ansehen, wie Kampftruppen der Umbrella Corporation die letzten Überlebenden einer weltweiten Pandemie des T-Virus dezimieren. Ein angreifender Hubschrauber stürzt ab und Alice wird durch die Wucht der Explosion ins Wasser geschleudert. Sie verliert das Bewußtsein. Als sie wieder zu sich kommt, ist sie in einer Testanlage der Umbrella Corp., in der ganze Metropolen zu Testzwecken für das T-Virus nachgebildet wurden. Bevölkert werden diese Städte durch Klone. Alice wird von Ada Wong, einer ehemaligen Mitarbeiterin von Umbrella, geholfen.
Auf ihrem Kampf aus der Anlage heraus begegnet Alice alten, und neuen Gesichtern. Die Zombies ständig im Nacken müssen sie innerhalb von 24 Stunden einen Ausweg finden, bevor Verstärkung der Umbrella sie ein für alle Mal vernichtet...

Tun Sie sich, und allen anderen einen Gefallen und lassen Sie einmal mehr das logische Hirnzentrum einfach zu Hause. Gesetze der Physik, der Chemie und der Logik werden hier gekonnt ignoriert.
Der Film hat ein ungeheures Tempo, das dem Zuschauer kaum eine Pause gönnt. Auf dialoglastige Passagen wurde zu Gunsten der Action verzichtet... Das tut dem Film wirklich gut. Hatte man in AFTERLIFE noch Kindergartengequatsche zwischen den Actionsequenzen zu erdulden, geht in RETRIBUTION alles Schlag auf Schlag.
Wirklich verwunderlich ist, dass diesmal die Dialoge und die darstellerischen Leistungen nicht mehr derart flach und uninspiriert wirken, wie noch in EXTINCTION und AFTERLIFE. Stellenweise muss man sogar sagen, machen die Darsteller ihre Arbeit wirklich gut.
Die Action ist wie gewohnt hervorragend getroffen. Allein die Eingangssequenz darf sich in die Liste der Originellsten Filmeröffnungssequenzen einreihen.
Erstklassig untermalt wird das Leinwandgeschehen einmal mehr von tomandandy, die vor allem mit dem neuen Titelthema ("Flying through the air") ihr Talent beweisen, instrumentale mit elektrischer Musik zu verbinden.
Einzig der 3D Effekt fällt (momentan im Kino) etwas schwächer aus, als beim Vorgänger. Gefilmt wurde mit eigens entwickelten, leichteren und kleineren 3D Kameras. Die Szenen wirken wesentlich flüssiger und mobiler (toll choreographiert ist Alice Kampf gegen eine Horde Untoter in einem hell erleuchteten Korridor), was aber zu Ungunsten des Tiefeneffekt fällt. Die Popups stechen aber hervorragend vor. Und wenn nach der Kamera Äxte, und andere Wurfgeschosse geworfen werden, wird man instinktiv mit dem Kopf zur Seite weichen.

RESIDENT EVIL RETRIBUTION bietet solide, fast pausenlose Actionkost, angereichert mit einer Portion Splatter und toller Musik.
Wenn Sie sich für optische Leckerbissen begeistern können, und nicht gleich jeden Film auf einen tieferen Sinn hin interpretieren müssen, Sie die Vorgänger gesehen und gemocht haben, werden sie mit RETRIBUTION nichts falsch machen.
9/10
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