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BoondockSaint123
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XP 2.215
Eintrag: 12.11.2013

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Der Exterminator

(Originaltitel: The Exterminator)
Herstellungsland:USA (1980)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action

Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,67 (39 Stimmen) Details
inhalt:
Nach Vietnamkrieg und Flucht aus der Gefangenschaft der Vietkong führen John Eastland und sein farbiger Freund Michael Jefferson in New York ein einfaches und friedliches Leben, bis ein Verbrechen geschieht. Mit mutigem Einsatz können die beiden ehemaligen Frontkämpfer einen Raubüberfall verhindern. Doch die Verbrecher kehren zurück. Sie fallen über Jefferson her, der den Anschlag überlebt, aber für immer gelähmt bleibt. Die Geschichte vom "Exterminator" ist die grausame Rache John Eastlands an der New Yorker Unterwelt. Gnadenlos wütet er unter den Drogenhändlern, Dieben und Gangstern und wird nach einer Serie spektakulärer Morde beinahe zum Volkshelden. Die Behörden jedoch müssen diesen privaten Rachefeldzug stoppen, denn selbst die Regierung in Washington ist inzwischen besorgt. So erhält CIA-Detektiv James Dalton den Auftrag, den "Exterminator" auszuschalten...
eine kritik von boondocksaint123:
John Eastland hat den Vietnam-Krieg nur überlebt durch die mutige Tat seines besten Freundes Michael Jefferson. Schreckliches hat sich damals ereignet, doch endlich ist der Krieg zu Ende. Die beiden Freunde sind wieder zurück in New York wo sie gemeinsam für einen Lebensmittel-Lieferanten arbeiten. Als die beiden einen Diebstahl vereiteln können ahnen sie noch nicht welche Lawine sie ausgelöst haben. Die Räuber haben sich wieder aufgebaut und folgen Michael. Nach einem brutalen Angriff auf ihn, ist er querschnittsgelähmt. Das ist zu viel für John, welcher nur noch rot sieht. Er macht sich auf einen persönlichen Rachefeldzug gegen die Unterwelt New York`s um die Straßen vor dem Abschaum zu befreien. Je mehr Kriminelle er erledigt umso mehr wird er als kleiner Held unter den Bürgern gefeiert. Nun ist es an der Zeit, dass sich auch die CIA einschaltet und ihren Agenten James Dalton auf den selbsternannten „Exterminator“ angesetzt wird um diesen Rächer zu stellen…

James Glickenhaus war in den 70er und 80er Jahren ein Garant für gute Unterhaltung im Actionbereich. Mit Filmen wie „McBain“ , „The Protector“ oder auch „Der Mord der unschuldigen Kinder“ erschuf er Actionfilme die einige Glanzlichter in seiner Karriere darstellen. Doch im Jahre 1980 war es nun so weit. Wie Steven Spielberg mit „Indianer Jones“, erschuf Glickenhaus seinen bekanntesten Film „The Exterminator“.
Mit einem Budget von gerade mal 2 Millionen Dollar erschuf er einen bemerkenswerten Beitrag des Genres, der zu Recht bei vielen Filmfans als Klassiker gehandelt wird.

Das Bild ist schwarz, für ungefähr 2 Sekunden und schon erscheint eine große Explosion. Der Auftakt für „The Exterminator“ wurde gelegt. 7 Minuten lang geht die erste Sequenz, die sich im Vietnam abspielt und auch schon ein Viertel des Budgets verschlungen hat. Doch dies waren wirklich gut investierte 400.000$. Mit Unmengen an Explosionen wird der Zuschauer in die tragische Geschichte des John Eastland katapultiert und erlebt sehr blutige Action mit einem sehr harten Unterton. Humor? Fehlanzeige! Nicht einmal den Hauch von unfreiwilliger Komik entsteht.
Und genau in diesen 7 Minuten wird dem Zuschauer schon klar was ihn im weiteren Verlauf des Filmes erwarten wird.

Glickenhaus geht mit einer solchen Sturheit an sein Werk um es so gut wie möglich hin zu bekommen und einen Abendfüllenden unterhaltenden Film zu erschaffen. Das Geschehen verlagert sich nun nach New York. Die Stadt ist dreckig, die Menschen widern einen an und genau das sollte erreicht werden. In einem Interview sagte Glickenhaus, dass es heute nicht mehr möglich sei solch einen Film in New York zu drehen, da die Stadt zu sauber geworden ist. Damit hat er Recht. Die Figuren im Film sind Insekten, der Abschaum unserer Gesellschaft und so wird dem Zuschauer auch die komplette Laufzeit über ein Gefühl des Hasses erzeugt.
Ab und an gibt es einen Seitenhieb in Form eines kleinen Wortgefechts, üblich für die damalige Zeit. Kurz nach dem brutalen Angriff auf Michael findet sich der Zuschauer in einem Strudel aus Gewalt wieder. Jetzt kommt das heikle Thema unserer Prüfgremien zum Vorschein…Selbstjustiz.
Wie weit darf ein Mann gehen um sich für die Menschen in seiner Umgebung einzusetzen,die Menschen die er liebt und sie vor dem Unheil der kranken Gesellschaft zu schützen? Nach der Gesetzeslage ist dies ein großes Tabu. Doch auch in diesem Film ist die Polizei so dargestellt wie im echten Leben auch…Mittellos!
John Eastland macht sich also auf den Feldzug um für Sicherheit auf den Straßen zu sorgen und dies in guter alter 80er Jahre Manier. Mit harten Actionszenen wird der Zuschauer konfrontiert und man fiebert ehrlich gesagt sogar mit Eastland mit! Glickenhaus hat das erreicht was er wollte…einen Anti-Helden zu erschaffen, der auch die Wünsche des Zuschauers erfüllt. Wer wünscht sich nicht endlich mal sichere Straßen und genau dieses Verlangen hat Glickenhaus so gut erforscht. Deshalb wirkt die Figur des Eastland auch so sympathisch auf den Zuschauer.
Mit brachialen Mitteln geht Eastland ans Werk und schafft es zu einem Mann zu mutieren, der sich immer mehr in seinen Handlungen verliert.

Wie üblich für die damalige Zeit wurden die Actionsequenzen mit Slow-Motion Szenen besser hervor geholt. Es wird nicht immer alles bis ins kleinste Detail gezeigt, denn die Fantasie des Zuschauers soll auch noch einbezogen werden. Doch kann man sicher sein, dass „The Exterminator“ kein zimperlicher Film ist und mit dem Umgang der Gewalt brachial zu Werke geht.
Inmitten dessen findet sich der Schauspieler Robert Ginty wieder, der den „Exterminator“ a.k.a John Eastland hervorragend mimt. Gerade sein Erscheinungsbild ist das besondere an der Figur. So wirkt er auf den Zuschauer nicht unbedingt wie ein starker Krieger sondern ehr wie ein normaler Mensch mit einer düsteren Vergangenheit. Ginty mimt Eastland so gut, dass man sogar in seinem Gesicht die Pein ansieht, die er damals im Vietnam-Krieg erlebt hat. Anfänglich war ich noch etwas skeptisch was den Darsteller angeht, doch dieses Gefühl verfliegt sehr schnell! Für mich eine wirklich gute Leistung.

Steve James, der einen ein bekannter Name sein könnte. Ein Blick auf seine Filmografie zeigt, dass er schon in einigen Actionfilmen mitgespielt hat. Das Gesicht kam mir bekannt vor, doch konnte ich es auf den ersten Moment nicht richtig zu ordnen, doch als ich sah an welchen Werken er beteiligt war, löste sich der Schleier vor meinen Augen in Luft auf. „L.I.S.A –Der helle Wahnsinn“ , „American Fighter“ , „Delta Force“ und „Avenging Force“ sind nur ein paar Beispiele aus seiner Laufbahn. Es überraschte mich sehr, denn ich habe wirklich sehr lange gerätselt wer die Person jetzt eigentlich ist. Auch Steve James gibt seiner Rolle einen sehr tragischen Touch und da er dem Zuschauer auch von Anfang an sehr sympathisch war, kann man die Handlungen von Eastland auch sehr gut verstehen. Auch wenn Steve James keine wirklich große Rolle hatte, so war er doch ein fester Bestandteil der Handlung.

Was mir selbst gar nicht aufgefallen ist, erst bei einem Blick in die imdb, der Schauspieler Samuel L. Jackson hatte sogar eine kleine Rolle in diesem Actionfeuerwerk. Was man doch so alles erfährt ;-)

Was bleibt nun zu sagen über „The Exterminator“? In meinen Augen einer der besten Beiträge welche die Thematik der Selbstjustiz in Angriff nimmt. Mit stellenweise sehr blutigen Szenen erlebt man gut 100 Minuten pure Unterhaltung. Ein Film der trotzdem er schon 33 Jahre auf dem Buckel hat, nichts von seiner Intensität verloren hat und somit auch heute noch überzeugt. Für jeden Actionfan sollte dieser Film ein Begriff sein man sollte ihn zumindest einmal gesehen haben.
9/10
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