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The Bang Bang Club

Herstellungsland:Kanada, Südafrika (2010)
Genre:Drama, Krieg
Alternativtitel:Hidden War, The
Shots of War
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,00 (2 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Bang Bang Club nannte man die vier Kriegsfotografen Greg Marinovich (RYAN PHILLIPPE), Kevin Carter (TAYLOR KITSCH), Ken Oosterbroek (FRANK RAUTENBACH) und João Silva (NEELS VAN JAARSVELD), deren erschütternde Bilder der blutigen letzten Tage weißer Herrschaft in Südafrika um die Welt gingen. Regisseur Steven Silver verdichtet die wahre Geschichte zu einem fesselnden Actionfilm und zeigt das moralische Dilemma ihres lebensgefährlichen Jobs: Wie weit darf und muss man für ein gutes Foto gehen? Ihre Bilder bewegten die Welt – aber nicht alle der vier Freunde sollten die Jagd nach dem besten Schuss überleben… (Senator Film Verleih Internetseite)

eine kritik von tetro:
Story:
Südafrika, Anfang der 90er Jahre - die Apartheid-Politik der weißen Minderheit wurde beendet, aber bis zu den ersten freien Wahlen sollten noch vier Jahre vergehen, in denen es zu bürgerkriegsähnlichen Auseinandersetzungen innerhalb der schwarzen Bevölkerung kam, die von der weißen Regierungspartei noch geschürt wurden.

Inmitten dieser Unruhen treffen sich vier Fotografen, die immer auf der Suche nach einem aktuellen Bild sind, dass diese Situation in die Welt hinaus transportiert. Als Greg Marinovich (Ryan Phillipe) allein in ein Lager geht, kommt er nur lebend davon, weil er auf der Flucht zufällig in das Gebäude der Anführer kommt. Diese nutzen ihn als Fotografen und er wird Zeuge einer Hinrichtung eines Anhängers der Nelson Mandela-Partei ANC. Nach dieser Erfahrung geht er nur noch gemeinsam mit Kevin Carter (Taylor Kitsch), Ken Oosterbroek (Frank Rautenbach) und Joao Silva (Neels van Jaarsveld) auf die Bilderjagd inmitten des Kugelhagels - die Gründung des "Bang Bang Club", wie sie bald genannt werden...(Ofdb)


Erwartungen:
Komischerweise gar keine, obwohl ich mit der Fotografie im privaten viel zu tun habe. Ich wusste auch nicht dass es nach einer wahren Geschichte ist und diese wohl sehr akkurat umgesetzt wurde. Ryan Phillipe ist für mich auch kein Grund ein Film sehen zu wollen, aber ich mag Taylor Kitsch und somit hatte ich mir den mal ausgeliehen. Erwartete aber nur ein mittelmäßiges B-movie ohne große Szenen.


Review:
Was wurde ich überrascht, nicht nur ist die Geschichte hinter den 4 Jungs interessant, sie werden auch jeder für sich gut dargestellt. Man versteht jeden einzelnen von ihnen und wünscht sich bei jedem eigentlich mehr Screentime.
Die Szenen in denen sich das moralische Dilemma herauskristalisieren soll wurde auch nicht beschönigt. Die Morde und Aufstände und generell die ganze Krisensituation in Afrika zu dieser zeit wird wunderbar eingefangen.
Leicht hätte man hier Hollywoodmäßig emotional über die Stränge schlagen können, dies wird aber glücklicherweise umgangen.

Mir fällt schwer wirklich was negatives zu finden, ein Film mit geringen Budget fehlen natürlich die ganz ,,großen,, Szenen, diese wären wünschenswert aber nicht nötig in diesem Fall da dieser auch so komplett zu gefallen weiß.

Fazit:
Überraschend mitreißenendes Biopic einer Gruppe von Fotografen im Krisenherd von Afrika.

8 von 10
8/10
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