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Baphomets Fluch 3: Der schlafende Drache

Originaltitel: Broken Sword: The Sleeping Dragon

Herstellungsland:England (2003)
Standard-Freigabe:USK 6
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,50 (2 Stimmen) Details
eine kritik von s.k.:

Das zwischenzeitlich getrennte Pärchen George und Nicole bekommt es mit zwei Morden an unterschiedlichen Orten zu tun. Während George - im fernen Kongo als Patent-Anwalt unterwegs - seinen Klienten tot auffindet, kommt ein geplantes Interview-Treffen zwischen Nicole und einem Hacker nicht zustande. Stattdessen trifft sie in seiner Wohnung auf dessen Leiche. Nach ihrem baldigen Zusammentreffen erkennen George und Nicole einen Zusammenhang zwischen beiden Morden, bei dem ein seltsam ausgezehrter Kerl namens Sussaro seine Finger im Spiel hat. Dieser neue Führer des Neo-Templer-Ordens will mithilfe eines Manuscripts gewaltige Erdkräfte unter seine Kontrolle bringen und somit Macht über die Welt an sich reissen. George und Nicole werden durch ihre Nachforschungen schnell zu unliebsamen Zeugen und müssen von nun an um ihr Leben bangen...

"Der schlafende Drache" erwies sich schnell als "ungeliebtes Schaf" der Baphomet-Reihe. Jedenfalls für mich, da Teil 3 sich zu viele Veränderungen erlaubte, die sich nachteilig aufs Gameplay wirkten. Mit dem Grafik-Schritt in die dritte Dimension lässt es sich eigentlich sehr gut leben, da die neue Optik an sich gefällt. Gemessen an dem technischen Stand von 2003 Jahres waren die Charaktere sehr gut gestaltet: Weiche Bewegungen, vielfältige Gesichtsmimik und eine fast einwandfreie Lippensynchronität waren die großen Stärken der neuen Engine. Aus heutiger Sicht sehen die Texturen an Figuren und Umgebung natürlich sehr verwaschen aus, doch Adventure-Interessierten wird das angesichts des Alters von BF3 eh kaum stören. Von der Spielsteuerung kann man das widerum nicht behaupten, denn von der genre-typischen Maussteuerung hat man sich verabschiedet. Der Grund: "Point & Click ist tot". So ein Zitat von Charles Cecil, Schöpfer der betreffenden Adventure-Reihe. Der lag mit seiner Äußerung gewaltig daneben, denn auch die aktuellen Adventures lassen sich mit dem geliebten Nager immernoch am besten steuern.
Stattdessen dürfen George und Nico per Tastatur oder Gamepad durch die Areale gelenkt werden. Die Steuerung ist nicht unbedingt katastrophal, aber merklich umständlicher und nicht sehr intuitiv. Mit dieser einschneidenden Änderung hat sich also nichts wirklich zum Besseren entwickelt. Vielmehr schleicht sich der Verdacht ein, dass die Wahl auf diese Art von Spielsteuerung nur deshalb gefällt wurde, um die recht ideenlosen Kisten-Schiebe-Rätsel á la "Sokoban" zu rechtfertigen, auf die sehr oft zurückgegriffen wird. Diese machen keinen wirklich großen Spaß und ziehen die Gesamtspielzeit nur künstlich in die Länge.
Das dritte Abenteuer von George und Nicole bildet in dieser Sammlung klar das Schlusslicht. Das Handling ist nicht Jedermanns Sache, der Schwierigkeitsgrad der Rätsel auf lächerlich einfachem Niveau. Die gute, filmreife Erzählung, die grafische Aufmachung und die gewohnten Stimmen machen dennoch Lust zum Spielen.

7/10
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