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Hostel 3

Originaltitel: Hostel: Part III

Herstellungsland:USA (2011)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,89 (95 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Das Glücksspiel um hohe Einsätze gewinnt in diesem dritten Kapitel der HOSTEL-Reihe eine unheilvolle neue Bedeutung. Auf einer Junggesellenfeier in Las Vegas werden vier Freunde von zwei sexy Begleiterinnen auf eine Privatparty gelockt, weit weg vom Las Vegas Strip. Dort stellen sie mit Entsetzen fest, dass sie zu Figuren in einem perversen Folterspiel geworden sind, bei dem Mitglieder des Elite-Jagdclubs die sadistischste Show der Stadt veranstalten. (Sony)

eine kritik von herbertwest:
Eli Roth überraschte vor einiger Zeit mit seinem Folterhorror "Hostel" der mit einer fiesen Kerker/Folter-Atmosphäre überzeugen konnte. Auch die Fortsetzung ging in diese Richtung und war durchaus sehenswert. Mit "Hostel III" wurde etwas neues versucht und die Grundidee war nicht schlecht. Statt in dunklen Kellerräumen findet die Folter nun als perfides Glücksspiel verpackt in Las Vegas statt. Daraus hätte ein guter Film werden können, hätte man nicht die Umsetzung fast komplett verhauen.
Zum Einen fehlen besonders fiese Folterszenen. "Hostel" war nie bekannt für eine besonders spannende Hintergrundstory, es geht nur um den Ekel-Faktor. Bei "Hostel III" fehlt dieser komplett. Nur die erste Folterszene ist wenigstens halbwegs verstörend. Und genau diese Szene fehlt in der deutschen Version. Man ist gespannt auf die Dinge die noch kommen und man wird bitter enttäuscht. Große Kakerlaken, die der schreienden Frau direkt in den Rachen krabbeln und sie ersticken? Wer schonmal das Dschungelcamp gesehen hat weiß, dass Kakerlaken normalerweise nicht sofort in die Hälse von Menschen sprinten. Viel spektakulärere Szenen folgen dann auch nicht mehr. Nun könnte man sagen, ein guter Thriller braucht auch keine übertriebene Brutalität. Das stimmt, aber "Hostel III" bietet auch nichts anderes. Keine spannenden Verfolgungsjagden durch Geheimgänge in Hotels (oder eben Hostels) oder ähnliche Szenen, die die Spannungskurve ansteigen lassen würden. Nur der Storytwist gegen Ende bringt noch etwas Schwung in die Sache, aber leider etwas zu spät und nicht brachial genug.
Die Inszenierung macht den Rest. Keine kreative Regieführung, keine Kreative Kameraführung. Das unterstreicht den relativ langweiligen Charakter dieses Filmes. So ist "Hostel III" nicht mehr als nur eine gute Idee.
2/10
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