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Cheerleader Massacre

Herstellungsland:USA (2003)
Genre:Horror, Trash
Alternativtitel:Slumber Party Massacre 4
Bewertung unserer Besucher:
Note: 2,50 (2 Stimmen) Details
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von das-marten:
Regisseur Jim Wynorski ist bekannt für seine feuchtfidelen Filme. Titel wie Busty Cops, House on Hooter Hill oder Witches of Breastwick sind alle auf seinem Mist gewachsen und allein die Titel sollten reichen, um zu merken, wo dieser Regisseur seine Energie einfließen lässt. Der holde Herr passt mehr in den Erotikbereich, auch mit Cheerleader Massacre.

Kritik

Was nach der Besichtigung von Cheerleader Massacre im Gedächtnis bleibt sind die ganzen Duschszenen mit den spärlich bekleideten Damen…nee, das war Quatsch, die haben natürlich gar nix an.

Das ganze kann natürlich nur funktionieren, wenn brauchbares Material den Duschkopf bedient: Julie K. Smith ist für diese Rolle wie geschaffen (wenn auch nur in einer winzigen und selbstverständlich sinnfreien Nebenrolle), genauso wie Charity Rahmer, zumal sie auch in anderen Produktionen mitgewirkt hat und mittlerweile schon einen gewissen Bekanntheitsgrad bei Fans von D-Movies oder amerikanischen Seifenopern hat. Auch Nikki Fritz ist kurz zu sehen, aber zur Überraschung aller behält sie ihre Klamotten an, scheinbar hat das Budget nicht mehr gereicht um auch sie nackig zu machen. Auffällig war noch Tamie Sheffield, die den Coach spielt aber genauso jung wie ihre Cheerleader Girls aussieht. Sie hat wohl eine leicht misslungene Brust-OP gehabt, zu sehen (natürlich) unter der Dusche, ja, ja, Dr. Zitzewitz kann nicht immer tolle Arbeit leisten, besonders wenn er in Polen wohnt und Brust-Op’s für 30 Ocken macht…ich schweife ab. Es ist auch klar, dass die ganzen Darsteller nix gebacken kriegen und ständig durch das Bild stolpern.

Die zahlreichen Duschszenen werden dann jedoch durch den Versuch eine Story einzubauen unterbrochen. Aber Duschfanatiker können beruhigt sein, wie so oft stammt die Story von einem No-Brain-hoschi. Hier die Kurzfassung: fünf, sechs, sieben oder acht willige Cheerleadergören fahren in eine abgelegene Hütte um dort zu duschen und zwei Killer kommen auch noch zu Besuch. Um nicht als völliger Dünnpfiff-Film in die An(n)alen einzugehen, wurde dann noch eine Verbindung zum 80er Jahre Slasher Slumber Party Massacre aus dem Hut gezaubert. Mit grandioser Genauigkeit wurde Archivmaterial aus diesem Film reingeschnitten (spart eigenes Filmmaterial), dazu konnte noch die erfolgloseste Darstellerin dieses Werks, die zugleich ihre Alkoholsucht dank Betty Ford Klinik überlebt hat, für einen Nickel und ein Ei gewonnen werden und schon hat man den offiziellen vierten Teil einer unbedeutenden Horror-Reihe aus den 80ern (die zu Recht kein Schwein mehr kennt) hervorgepimpt. Aber irgendwie wurde dann versäumt Slumber Party Massacre mit Cheerleader Massacre zu vereinen, da der „Plot Twist“ gegen Ende einen völlig anderen Weg einschlägt (ich glaube das hätten Regisseur und Drehbuchautor selbst nicht für möglich gehalten), indem man dann plötzlich zwei Killer hat, die aus unterschiedlichen Motiven morden. Immerhin gibt es dadurch nicht allzu viele Logiklöcher, weil es bei nur einem Killer schon seltsam gewesen wäre, wie er so schnell von Mord zu Mord springen kann. Langeweile tritt komischerweise selten auf, und wenn dann wird von den Machern immer rechtzeitig in Richtung Dusche geschalten.

Die ersten 70 Minuten gibt es nichts unappetitliches, sprich Blutiges. Entweder wird weg geschnitten oder die Szenen sind billigst gefilmt, wie beim Einführungsopfer, das von hinten mit einem Ast durchlocht wird und dabei klar zu erkennen ist, dass der Ast neben dem Körper eintritt. Die erste blutige Szene stammt dann leider aus dem Daddelkasten, eine Enthauptung, und zwar eine richtig Schlechte. Ansonsten wäre dann noch eine Sissi-Würg-Attacke zu erwähnen, in der ein Typ gewürgt wird, dabei aber keinerlei Druck auf seinen Hals ausgeübt wird, trotzdem ist er kurze Zeit später tot. Gorehounds werden verhungern, ein klassischer FSK 16-Kandidat, wären da nicht die zahlreichen Duschszenen.

Es gibt einen zweiten Teil von _Cheerleader Massacre_, also einen offiziellen fünften Teil von Slumber Party Massacre. In diesem sind dann Stars aus der richtig interessanten Nackedei-Branche wie Zoe Britton oder Carli Banks vertreten, scheint aber noch primitiver, blutiger und versauter zu sein.

Fazit

Im Grunde absoluter Humbug, keiner würde diesen Film vermissen, jeder einzelne Rohling ist dafür zu schade, wirklich für niemanden zu empfehlen der auf Filme mit nur einem Fünkchen Anspruch oder Anstand steht. Für Freunde des schlechten Geschmacks vielleicht einen Hingucker wert, rudimentär wird das Thema Slasher abgehandelt, die Ischen mit den größten Titten ziehen blank, keiner nimmt sich so richtig ernst und die Story ist amphibische Urscheiße. Wenn Cheerleader Massacre dann noch eine deutsche Volldeppen-Synchro bekommen würde, ähnlich wie bei Bikini Bloodbath, dann wäre er sicherlich für einen feuchtfröhlichen Partyabend zu empfehlen, so aber nur für Fans des Boden-Trashs.
2/10
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