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Carrie 2 - Die Rache

Originaltitel: The Rage: Carrie 2

Herstellungsland:USA (1999)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Science-Fiction, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,42 (12 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Über 20 Jahre ist es her, dass Carrie White den Abschlussball der High-School mit ihren telekinetischen Kräften in ein blutiges Inferno verwandelte. Jeder im Ort erinnert sich an die Nacht des Grauens, doch keiner weiß, dass Carries Erbe lebt - in ihrer Halbschwester Rachel, die wie Carrie die Außenseiterin ihres Jahrgangs ist. Und ihre Mitschüler, die Rachel bei jeder Gelegenheit das Leben zur Hölle machen, ahnen nicht, dass sie ein gefährliches Spiel mit dem Feuer spielen... (MGM DVD)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von tetro:

Da ich im, durchs Remake ausgelöstem, Carriefieber bin, fall ich wunderbar auf die Marktstrategen Hollywoods rein. Nach der Sichtung von Teil 1 der für mich ziemlich an einer Meisterleistung kratzt, sollten noch alle anderen her. Die TV-Fassung von 2002 bekomm ich leider nirgends zu fassen, somit nun also Teil 2 vom Original der 1999 als Direct to DVD rauskam, ich schraub also meine Erwartungen mal ganz weit runter.

 

Review:

Der erwähnte Zeitgeist der end90er ist wohl das größte Problem welches einem sofort ins Auge fällt. Die Optik kann mit heutigen DtD-Produktionen auf keinen Fall mithalten und erinnert doch noch sehr an Us-TVSerien(der damaligen Zeit) doch hat man das erstmal verkraftet oder hingenommen scheint auch positives durch. Die Wahl der Hauptdarstellerin ist recht passabel ausgefallen. Sie kann in keinster Weise mit Sissy Spacek mithalten, aber das erwartet ja auch keiner, eher hat man die ANgst dass in solch einer Produktion eine Fehlbesetzung stattfindet gerade da diese den ganzen Film tragen muss. Das findet aber nicht statt, es ist absolut vertretbares Mittelmaß was Emily Bergl da abliefert. Der Gegenpol ist allerdings schwer verdaulich, die anderen Schüler oder Nebencharaktere sind einfach übertrieben negativ dagestellt. Gerade in der Schule hat man das Gefühl dass da nur spätere Terroristen oder Triebtäter ausgebildet werden. Grauschschattierungen? Fehlanzeige, das sind alles abgrundtiefe Arschlöcher und wirken leider viel zu überzogen und das reißt einem doch schon sehr aus den Film weil man sich ständig fragt,, Wer macht denn sowas und warum und ach komm schon übertreibt mal nicht. Aber eben zu Zeiten der Teenyhorrorwelle keine Seltenheit weil Charaktere unwichtig waren und es auf den Effekt ankam.

Bis es zu diesen kommt, dauert es allerdings eine gefühlte Ewigkeit, auch das Original war eher Teenydrama als Horror, aber Katt Shear ist keine Brian dePalma der solche Geschichten mit gleicher Inbrunst zu inszienieren weiß. Somit wartet man einfach nur noch auf den Showdown der viel blutiger und Effektreicher daherkommt, wie der damals eine 16er Freigabe erhalten konnte, ein kleines Wunder. Schön ist dabei dass auch positive Charaktere in mitleidenschaft gezogen werden und als Kolleteralschaden genauso blutig sterben müssen wie alle anderen. Der Tod der Hauptperson war da auch nur Konsequent im Hinblick auf das Original.

Das ist zu der Optik das zweite größte Problem, die Fortsetzung bietet komplett nichts eigenes, sondern probiert den Ablauf des ersten Teils ins eigene Licht zurücken, wie ein Quasi-remake. Was natrülich absolut generisch wirkt und nicht punktet. Andererseits haben sie probiert genug Brücken zum Vorgänger zu schlagen was ihnen recht gut gelinkt. Sie hätten es sich einfach machen können und einfach einer anderen Person auch die Kräfte geben können, aber durch den Backround ,der erklärt wird, macht das Sinn und wirkt erstaunlich unaufgesetzt. Das eine Person aus dem ersten Teil als Bindeglied fungiert ist ein weiterer Pluspunkt.

Leider sorgt das alles nicht dafür dass 20 Minuten weniger gereicht hätten und vieles einfach langweilt, viel Licht und viel Schatten.

 

Fazit:

Zu dieser Zeit wurde viel mehr Müll gedreht und man hat sich bemüht nicht einfach den Namen zu nutzen um Geld zu machen, trotzdem wirkt es eher wie ein mittelmäßig verändertes Remake durch den gleichen Storyablauf, kann aber mit kleinen Highlights punkten. Kann man sich mal geben.

Sehr gute 5 Punkte

5/10
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