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Date A Live

(Originaltitel: Dêto a raibu)
Herstellungsland:Japan (2013)
Genre:Action, Anime, Komödie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,67 (3 Stimmen) Details
inhalt:
Seit mehreren Jahren erscheinen sogenannte Geisterwesen auf der Erde... Mädchen, die übernatürliche Kräfte haben und bei ihrem Auftauchen meist ein Raum-Beben und damit große Zerstörung anrichten. Ein Sonderkommando namens AST (Anti Spirit Team), das sich aus Mädchen zusammensetzt, versucht diese Gefahr mit bloßer Waffengewalt einzudämmen, während die Geheimorganisation "Ratatoskr" versucht, das Problem friedlich zu lösen.
Hauptfigur Shidou Itsuka hat anfangs mit der ganzen Sache recht wenig zu tun, bis er plötzlich zufällig einem gerade auftauchenden Geisterwesen vor die Füße läuft. Nach der Konfrontation mit AST und dem Verschwinden des Geisterwesens nimmt Ratatoskr Kontakt mit Shidou auf und erzählt ihm, dass nur er in der Lage ist, die Kräfte der Geisterwesen zu versiegeln und sie so zu fast normalen Menschen zu machen, was dem Krieg ein Ende bereiten würde. Alles, was er dafür tun muss, ist, die Geisterwesen auf ein ein Date auszuführen, dafür zu sorgen, dass sie sich in ihn verlieben, und sie zu küssen. Eine scheinbar einfache Aufgabe, aber leider hat Shidou absolut keine Erfahrung mit Mädchen...
eine kritik von nivram:

Die kurze Handlungsumschreibung weiter oben dürfte schon andeuten, worauf dieser Anime schnell hinausläuft: Auf eine völlig überdrehte Harem-Story, bei der sich die einzige männliche Hauptfigur mit einer beständig wachsenden Anzahl Mädchen konfrontiert sieht, die ihn allesamt als Freund wollen (auf Sex wird verzichtet, es gibt trotzdem reichlich Fanservice). In dem Cast finden sich die üblichen Verdächtigen für solche Animes: Unter anderem wäre da die "Heldin" Tohka, ein Geisterwesen, dass sich nicht mit der menschlichen Gesellschaft auskennt, was natürlich zu den formelhaften und mittlerweile stinklangweiligen "außerirdisches-Mädchen-verhält-sich-in-der-Öffentlichkeit-ultrapeinlich-weil-es-nichts-über-die Gesellschafft-weiß"-Szenen, über die ich vielleicht vor zehn Jahren das letzte Mal gelacht habe. Tohkas naives Verhalten lässt sich teilweise mit der Stoppuhr vorhersagen, und die sich aus ihrer Person ergebenden Konflikte locken auch niemanden mehr hinter dem Ofen hervor.

Dann wäre da noch Origami Tobiichi, ein Mitglied von AST und eine Klassenkameradin von Shidou, die es auch auf ihn abgesehen hat, sich dabei aber derartig seltsam benimmt, dass es ein Wunder ist, das Shidou sich nicht möglichst weit von ihr fernhält oder zumindest endlich kapiert, was sie von ihm will.

Eine weitere scheinbar uninteressante Figur ist Kotori Itsuka, Shidous kleine Schwester, die abgesehen davon, das sie noch zur Mittelschule geht, auch als die Anführerin von der Organisation Ratatoskr tätig ist. Später gibt es jedoch noch ein paar nette Enthüllungen über sie, die ich nicht spoilern werde.

Hauptfigur Shidou selbst ist schlicht und einfach substanzlos, ein stinklangweiliger 08/15-Teenager, der keine weiteren charakterischen Merkmale aufweist und mit dem sich der Zuschauer vermutlich identifizieren soll. Zugegebenermaßen wirkte er einigermaßen symphatisch, aber warum nahezu alle Mädchen in der ganzen Stadt auf ihn abfahren, habe ich immer noch nicht begriffen.

Soviel zu den Figuren. Die technische Seite ist für einen Anime von 2013 durchaus auf der Höhe der Zeit. Die Kampfszenen überzeugen durch Schärfe und Effekte, die Figuren wirken nicht zu bunt, die japanischen Stimmen passen zu dem Äußeren. Leider läuft die Handlung nach dem extrem vorhersehbaren Harem-Schema F ab, sodass trotz ein oder zwei guten Ansätzen kaum Spannung aufkommen will. Blut fließt während der Kämpfe übrigens auch, aber fast nie innerhalb des Bildschirms, da Gewalt nicht das Thema dieses Animes ist. Es werden aber ein paar Grausamkeiten im offscreen angedeutet.

Das größte Problem von "Date a Life" ist, dass es nichts besonders gut macht, aber auch nichts besonders schlecht. Daher halte ich eine mittlere Bewertung für sinnvoll.

 

Gesamturteil:

Harem-Anime Nummer 2942, der seinen 2941 Vorgängern nichts wirklich Neues hinzufügen kann. Wer das Genre mag, wirds lieben, wer nicht, hat absolut nichts verpasst.

5/10
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Kommentare

03.11.2014 22:13 Uhr - TheBeyond
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Ui, ein Review zu DAL. Zu schade, dass ich das erst jetzt sehe.

Ist zwar Geschmackssache, aber ich finde, dass du da wohl ein wenig zu scharf mit dem Anime ins Gericht gehst. Eine Wertung von 7-8 fände ich schon eher angemessen, zumal man bei Harems doch eher auf der Trash-Basis bewerten sollte und da ist DAL schon eine bessere Wahl.

Klar hat es vorher schon tausende andere Harem-Animes gegeben, allerdings sage ich mir da immer "besser gut abgeschrieben, als schlecht neu erfunden". Sonst dürfte man heute kaum noch einen Film gut bewerten, weil im Endeffekt alles irgendwann schon mal da war. Und es muss ja wohl auch nicht immer (pseudo-)philosophisch oder -intellektuell sein. Sowas kann auch schneller in die Hose gehen, als man denkt.

Das größte Problem von "Date a Life" ist, dass es nichts besonders gut macht, aber auch nichts besonders schlecht.


Und gerade da sage ich, dass DAL für einen Harem-Anime sehr wohl alles richtig macht. Ist zwar kein "Bakemonogatari", "Haganai" oder "High School DxD" (um auf Harem-Basis zu bleiben), aber schon eher nah dran, als so manch andere Vertreter, die um Längen schlechter sind. Mal "Kämpfer" gesehen? Grausig. Dazu noch die etlichen Vertreter, die es nicht mal wirklich schaffen, sich überhaupt einen Namen zu machen und in komplette Vergessenheit geraten.

Aber nun genug geschrieben, bevor daraus noch ein eigenes Review wird. ^^

04.11.2014 15:11 Uhr - nivraM
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03.11.2014 22:13 Uhr schrieb TheBeyond
Ui, ein Review zu DAL. Zu schade, dass ich das erst jetzt sehe.

Macht nichts, besser später als nie ^^

Ist zwar Geschmackssache, aber ich finde, dass du da wohl ein wenig zu scharf mit dem Anime ins Gericht gehst. Eine Wertung von 7-8 fände ich schon eher angemessen, zumal man bei Harems doch eher auf der Trash-Basis bewerten sollte und da ist DAL schon eine bessere Wahl.

Klar hat es vorher schon tausende andere Harem-Animes gegeben, allerdings sage ich mir da immer "besser gut abgeschrieben, als schlecht neu erfunden". Sonst dürfte man heute kaum noch einen Film gut bewerten, weil im Endeffekt alles irgendwann schon mal da war. Und es muss ja wohl auch nicht immer (pseudo-)philosophisch oder -intellektuell sein. Sowas kann auch schneller in die Hose gehen, als man denkt.

Das größte Problem von "Date a Life" ist, dass es nichts besonders gut macht, aber auch nichts besonders schlecht.


Und gerade da sage ich, dass DAL für einen Harem-Anime sehr wohl alles richtig macht.

An dieser Stelle sollte ich vielleicht erklären, dass an der verhaltenen Wertungen mindestens teilweise auch mein Freundeskreis Schuld ist: Mehrere Leute haben mir wochenlang vorgeschwärmt, was für ein superdupertollustiger Anime DAL doch sei und lagen mir dauernd in den Ohren, dass ich ihn unbedingt gucken soll. Es ist zwar schon ein Jahr her, aber ich weiß noch, dass ich damals dem Drängen nur leicht genervt nachgab und dem Anime schon von Anfang an etwas kritisch gegenüberstand. Derzeit bin ich mit der neuen Anime-Season beschäftigt, aber vielleicht sollte ich ihm irgendwann mal eine zweite Chance einräumen und das Review überarbeiten (Da fällt mir ein: Ich sollte langsam auch mal mein "Attack on Titan"-Review überarbeiten. Aus heutiger Sicht doch etwas zu übertrieben Fanboy-haft...). Deine Argumente sind teils verständlich.

Ist zwar kein "Bakemonogatari", "Haganai" oder "High School DxD" (um auf Harem-Basis zu bleiben), aber schon eher nah dran, als so manch andere Vertreter, die um Längen schlechter sind. Mal "Kämpfer" gesehen? Grausig. Dazu noch die etlichen Vertreter, die es nicht mal wirklich schaffen, sich überhaupt einen Namen zu machen und in komplette Vergessenheit geraten.

"Bakemonogatari" habe ich nicht gesehen, aber "Haganai" fand ich ziemlich lustig, auch wenn ich ihn nur teilweise als Harem bezeichnen würde. "Higschool DxD" habe ich noch nicht beendet. Bei "Kämpfer" fand ich die Grundidee genial, weil ich sowieso ein Fan des "Gender Bender"-Subgenres (nennt man das überhaupt so?) bin. Aber dann ging es langsam aber sicher den Bach runter. Den Limitierten Paapschuber habe ich mittlerweile verhökert.
Aber nun genug geschrieben, bevor daraus noch ein eigenes Review wird. ^^

Wogegen ich absolut nichts einzuwenden hätte, ich unterhalte mich gerne über Anime und lese auch gerne die Ansichten anderer ^^

05.11.2014 22:24 Uhr - TheBeyond
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An dieser Stelle sollte ich vielleicht erklären, dass an der verhaltenen Wertungen mindestens teilweise auch mein Freundeskreis Schuld ist: Mehrere Leute haben mir wochenlang vorgeschwärmt, was für ein superdupertollustiger Anime DAL doch sei und lagen mir dauernd in den Ohren, dass ich ihn unbedingt gucken soll. Es ist zwar schon ein Jahr her, aber ich weiß noch, dass ich damals dem Drängen nur leicht genervt nachgab und dem Anime schon von Anfang an etwas kritisch gegenüberstand. Derzeit bin ich mit der neuen Anime-Season beschäftigt, aber vielleicht sollte ich ihm irgendwann mal eine zweite Chance einräumen und das Review überarbeiten (Da fällt mir ein: Ich sollte langsam auch mal mein "Attack on Titan"-Review überarbeiten. Aus heutiger Sicht doch etwas zu übertrieben Fanboy-haft...). Deine Argumente sind teils verständlich.


Kenne ich. Wenn etwas zu sehr gehyped wird, mache ich auch meist lange Zeit einen großen Bogen darum. Habe auch lange gebraucht, bis ich mir z.B. "Code Geass" angesehen habe und "Attack on Titan" bin ich bis jetzt auch abgesehen von einer Leseprobe vom Manga ziemlich gut aus dem Weg gegangen. Die Chance, dass ich mich wegen des Overhypes am Ende nur ärgere, ist mir noch zu groß. ^^

"Bakemonogatari" habe ich nicht gesehen, aber "Haganai" fand ich ziemlich lustig, auch wenn ich ihn nur teilweise als Harem bezeichnen würde. "Higschool DxD" habe ich noch nicht beendet. Bei "Kämpfer" fand ich die Grundidee genial, weil ich sowieso ein Fan des "Gender Bender"-Subgenres (nennt man das überhaupt so?) bin. Aber dann ging es langsam aber sicher den Bach runter. Den Limitierten Paapschuber habe ich mittlerweile verhökert.


"Haganai" ist vom Grundgerüst mmn sogar der typischste Harem von allen Beispielen. Ein Junge, mit dem so ziemlich alle Mädels aus der Serie was anfangen wollen. Nur Maria und Kobato zähle ich nicht, weil die eine Kodakas Schwester ist und die andere das gerne wäre.
"Bakemonogatari" ist schon relativ speziell. Die erste Staffel sollte man aber auf jeden Fall mal gesehen haben. Auch wenn man nicht viel mit dem Dialogwitz anfangen kann, so kann man sich immerhin am Zeichenstil von Shaft erfreuen.
"High School DxD" ist mmn eine der ganz großen Harem/Ecchi-Action-Serien. Zwar sollte man mit Ecchi wirklich kein Problem haben, da die Messlatte sehr hoch liegt, aber wer hat das schon, wenn er andere Harems gewöhnt ist. Dabei fällt mir ein, dass man in D eigentlich nur noch "Heaven's lost Property" bzw. "Sora no Otoshimono" lizenzieren sollte, dann hätte man zumindest alles, was Rang und Namen hat (von DAL mal abgesehen). ^^
"Kämpfer" ist so eine Geschichte... zwar ist er wirklich einer der wenigen Gender Bender-Stories (ja, ich denke, das nennt man wirklich so, wie du es schreibst), aber irgendwie hatte der Anime trotzdem kaum etwas zu bieten. Mag vielleicht auch an falschen Vorstellungen liegen, aber für Ecchi-Fans gab es zu wenig Ecchi, für Action-Fans viel zu wenig Action und die Comedy war mir persönlich auch zu plump. Auch aus Trashsicht funktionierte das Ganze irgendwie nicht für mich, auch wenn die Idee mit den Gedärmkuscheltieren noch ganz nett war.

Wogegen ich absolut nichts einzuwenden hätte, ich unterhalte mich gerne über Anime und lese auch gerne die Ansichten anderer ^^


Dann hast du ja jetzt erstmal wieder etwas Lesestoff. Auch wenn man das Gespräch eventuell später auf PNs verlagern sollte, sonst wird die Seite hier irgendwann zu lang.

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