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Zombies from Outer Space

Herstellungsland:Deutschland (2012)
Genre:Amateurfilm, Horror, Fantasy, Komödie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,00 (3 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Im ländlichen Bayern der späten 50er Jahre ändert sich das Leben der jungen Maria schlagartig, als sie im Wald die Leiche einer unbekleideten Frau entdeckt. Ein Wissenschaftler und ein US-Offizier werden mit der Lösung des Falles beauftragt. Der Ärger scheint vorprogrammiert, denn beide interessieren sich für die schöne Maria. Nachdem der Amerikaner bei der Untersuchung eines Kornkreises eine außerirdische Leiche entdeckt, kommt der Wissenschaftler bei der Obduktion, zu einer schrecklichen Erkenntnis.
Bevor er die Bevölkerung warnen kann, steigen untote Außerirdische aus ihren Gräbern unter den Kornkreisen empor, um die Menschheit zu vernichten... Die beiden Konkurrenten müssen zur Erkenntnis kommen, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, die Welt zu retten. (www.zombiesfromouterspace.de)

eine kritik von mouserat:

Im ländlichen Bayern der späten 50er Jahre ändert sich das Leben der jungen Maria schlagartig, als sie im Wald die Leiche einer unbekleideten Frau entdeckt. Ein Wissenschaftler und ein US-Offizier werden mit der Lösung des Falles beauftragt. Der Ärger scheint vorprogrammiert, denn beide interessieren sich für die schöne Maria. Nachdem der Amerikaner bei der Untersuchung eines Kornkreises eine außerirdische Leiche entdeckt, kommt der Wissenschaftler bei der Obduktion, zu einer schrecklichen Erkenntnis.
Bevor er die Bevölkerung warnen kann, steigen untote Außerirdische aus ihren Gräbern unter den Kornkreisen empor, um die Menschheit zu vernichten... Die beiden Konkurrenten müssen zur Erkenntnis kommen, dass sie nur gemeinsam eine Chance haben, die Welt zu retten.(Quelle: zombiesfromouterspace.de)

"Der erste Bayerische ScieneFiction-Horror-Heimatfilm!"

Ich muss zugeben, bevor ich den Film im Rahmen der Bavarian Indie Nights (Motto: 4 Tage, 5 Filmemacher, 10 Filme, 0 Budget) bestaunen durfte, habe ich meine Erwartungen aufgrund der bisher gesehenen Beiträge bewusst runtergeschraubt. Und was soll ich sagen, durch die Leute aus Landshut wurde ich eines besseren belehrt, was durch viel Liebe und Aufwand im Bereich Amateurfilm möglich ist. Was den Hobbyfilmern absolut gelingt, ist die recht einzigartige Kombination von niederbayerischem Heimatfilm, mit den B/C-Monstermovies der 50er Jahre. In dieser Zeit spielt auch die Handlung, welche von den recht solide spielenden Hauptfiguren und deren verzwickten Liebesanbändeleien getragen wird. Besonders die Darstellung des typisch-amerikanischen, heroischen Captain Welles durch Siegfried Foster verdient hier nochmal besonderer Erwähnung. Spätestens als dann schließlich nach ca 40min das Unheil in Form von wiederauferstandenen Zombie-Aliens über die heile Welt hereinbricht, gab es für mich im Kino vor Lachen kein Halten mehr. Kultige Creature-Sounds und Maske überzeugen absolut. Und auch sonst lässt einen die liebevoll gestaltete Ausstattung des Films komplett vergessen, dass es sich um ein Amateurwerk ohne jegliches Budget handelt. Nur als Beispiele seien die original US-Militäruniformen/-fahrzeuge oder Polizeiuniformen aus den 50er Jahren genannt, die sich die Filmemacher auf diversen US-Car-Treffen und anderen Events mühevoll organisieren mussten. Als "Schmankerl" werden zwischendurch sogar noch der ein oder andere recht ansehnliche Splattereffekt geliefert. Grindhouse made in Bavaria...

Dass sich diese Review wie die reinste Lobeshymne liest, mag vor allem daran liegen, dass ich mich als im Sumpf geborener Niederbayer sehr gut mit dem Lokalkolorit und dem Dialekt identifizieren kann. Dass beispielsweise Jemand aus Norddeutschland nicht über den verzweifelt mit Messer und Gabel gegen die Weißwurst kämpfenden US-General lachen kann, versteht sich wohl von selbst. Alles in Allem gebe ich dem Werk aufgrund von Spannungslöchern, und da er wegen des regionalen Humors nicht für jedermann geeignet ist, 8 Punkte. (Subjektiv aber gerne 10 Punkte)

9/10
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