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Kable Tillman
Level 12
XP 2.183
Eintrag: 22.12.2013

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The Expendables

Herstellungsland:USA (2010)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Abenteuer, Action, Thriller
Alternativtitel:Expendables

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,02 (221 Stimmen) Details
inhalt:
Barney Ross (Sylvester Stallone) ist der Anführer der härtesten Söldner-Truppe der Welt: The Expendables. Ihr Leben ist der Kampf. Und dabei vertrauen sie niemandem – nur sich selbst. Lee Christmas (Jason Statham), der ehemalige SAS-Messerexperte, Yin Yang (Jet Li), der Nahkampfspezialist, Hale Caesar (Terry Crews), der Feuerwaffenspezialist, Toll Road (Randy Couture), der Sprengstoffexperte, und der Scharfschütze Gunnar Jensen (Dolph Lundgren) bekommen den Auftrag, sich in ein südamerikanisches Land einzuschleusen, um den dort herrschenden, korrupten Diktator zu eliminieren. Für die ausgebildeten Krieger eigentlich keine große Herausforderung. Doch schon bald stellt sich heraus, dass ihr Auftraggeber ein doppeltes Spiel spielt. Die „Expendables“ geraten zwischen alle Fronten und werden mitten im Kampfgeschehen plötzlich von Jägern zu Gejagten.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von kable tillman:

Resolute Rentner 

Anmerkung: Wertungsanpassung nach dem 2015er-System.

Vorwort: Dieses Review bezieht sich auf die ungeschnittene Kinofassung (Keine Jugendfreigabe).

Sylvester Stallone ist vielen noch bekannt aus seinen Rambo- und Rocky-Zeiten und so will man ihn sich auch in Erinnerung behalten, denn nach exzessiven Botox-Missbrauch sind seine Gesichtszüge beinahe vollständig zu einer seltsamen Maske erstarrt. Nachdem er jedoch mit "Rocky Balboa" (2006) und "John Rambo" (2008) ein gelungenes Comeback feiern konnte, wollte er eine ganz neue Reihe aus dem Boden stampfen, welche dennoch den Geist des 80er Jahre Kino in sich trägt. Entstanden ist der Ensemble-Film "The Expendables".

Barney Ross (Sylvester Stallone) und seine bunte Söldner-Truppe nehmen fast jeden Auftrag an, solange das Geld stimmt (und man auf der Seite der “Guten” steht). Ein neuer Auftrag führt sie auf den Inselstaat Vilena, auf welchem General Garza als brutaler Tyrann herrscht. Ihr Ziel: Ihn beseitigen. Dabei erhalten sie unerwartete Hilfe, bekommen es mit der Armee des Diktators zutun, entdecken den wahren Strippenzieher und treffen auf einen alten Bekannten.

Der Film beginnt denkbar ungünstig. Wildes Kamera-Gewackel durch die Finsternis eines Frachtkahns soll vergeblich Spannung erzeugen, doch aufgrund spärlicher Ausleuchtung ist nahezu nichts erkennbar und erst nach guten 5 Minuten kommt etwas Action in die Geschichte, welche zwar blutig aber kurz ausfällt. Danach passiert weitere gefühlte Ewigkeiten nahezu nichts in dem Film. Ein langweiliger, steif vorgetragener Dialog wechselt den nächsten ab. Kaum Witz, kaum Selbstironie, dafür viele Floskeln und noch mehr nichtssagendes Gemurmel eines der alten Recken. Die erste nennenswerte Szene nach der brutalen Frachter Befreiung ist ein kurzes Treffen der drei Action-Größen Stallone, Willis und Schwarzenegger mehrere Minuten später. Als man dann auch endlich den finsteren Gegenspieler und die obligatorische toughe Frau kennen gelernt hat beginnt der Film wieder Fahrt aufzunehmen und spendiert einige tolle Actionszenen. Man wird also für sein Sitzfleisch zu Beginn entschädigt.

Wie in so vielen anderen Actionfilmen reißt auch hier wieder das Finale so einiges heraus. So bekommt man im letzten Drittel des Films Nonstop-Action vom Feinsten geboten. Da wird geschossen, geprügelt und gesprengt was das Budget hergibt, auch wenn man einiges davon am Computer realisiert hat. Die CGI's sind dann leider nur von mäßiger Qualität und können selten überzeugen, aber bei dem Cast, der sich da durch die Explosionen ballert, ist das mit einem zugekniffenen Auge zu verschmerzen. Das Finale ist auch gespickt mit allerlei versteckten Zitaten an alte Action-Klassiker der 80er Jahre wie "Phantom Kommando" und behält sich auch einige frechen One-Liner vor. Insgesamt ein hervorragender Abschluss des zu Beginn etwas trägem Macho-Theaters.

Ach ja, der Cast. Der ist, mit Verlaub, zwar schauspielerisch sehr durchwachsen, aber den Namen nach 1A. Da wären u.a. Sylvester Stallone, Jason Statham, Dolph Lundgren, Jet Li, Terry Crews, Randy Couture, Mickey Rourke, Eric Roberts, Steve Austin, Gary Daniels, Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger. So viel Testosteron in einem Film gab es noch nie. Jedoch haben manche Figuren nur ausgesprochen kurze Auftritte, andere sind einem auch nach dem Abspann im Grunde vollkommen unbekannt, weil man sie nur in den Actionszenen hat kämpfen sehen und selbst die beiden Hauptcharaktere, die etwas näher beleuchtet werden, Barney Ross (Stallone) und Lee Christmas (Statham) sind schablonenhaft erschaffene Wachsfiguren, denen es an klaren Konturen mangelt. Steve Austin ist in seiner Rolle als Bad Guy für mein Gefühl sogar fehlbesetzt und hätte besser zu den Expendables gepasst. Auffällig ist hingegen Dolph Lundgren, der seine Rolle Gunnar herausragend und herrlich lakonisch verkörpert und sich so den "bester Schauspieler des Films" Preis wegschnappt. Bei den überwiegend hölzernen Leistungen seiner Kollegen jedoch auch kein Wunder.

Wäre ich gehässig, dann würde ich sagen, dass dieser Film für sich gesehen entbehrlich ist, doch insbesondere das Finale rettet hier visuell und akustisch noch mal so einiges. Leicht hinter den Erwartungen zurückbleibender Trip in das Testosteron-Kino der 80er. Kommen wir nun zur Wertung.

Qualitätswertung: 6 von 10 Punkten
Unterhaltungswertung: 9 von 10 Punkten
Gesamtwertung: 7,5 von 10 Punkten 

Und ich weiß schon, welche Söldnertruppe ich bei Bedarf mal anheuern werde. 

Bis zum nächsten Review! 

Hochachtungsvoll euer Kable 

8/10
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