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BoondockSaint123
Level 12
XP 2.215
Eintrag: 26.12.2013

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Aftershock

Herstellungsland:USA, Chile (2012)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,75 (16 Stimmen) Details
inhalt:
In Chile findet man wirklich alles: atemberaubende Landschaften, heiße Ladies, coole Typen und die wildesten Parties, die man sich vorstellen kann. Für einen amerikanischen Touristen (Eli Roth), von seinen chilenischen Kumpeln Ariel (Ariel Levy) und Pollo (Nicolás Martinez) nur "Gringo" genannt, ist der Trip der Himmel auf Erden - nur mit den Mädels will es bis jetzt noch nicht so recht klappen...
Gringos Glück scheint sich zum Besseren zu wenden, als die Jungs ein echt heißes Trio kennen lernen: das russische Model Irina (Natasha Yarovenko), das scharfe Nonstop-Partygirl Kylie (Lorenza Izzo) und ihre nachdenklich-ernsthafte Schwester Monica (Andrea Osvárt). Doch eine Nacht im angesagtesten Club von Santiago wird zu einem Albtraum aus Terror und Panik, als ein verheerendes Erdbeben das Urlaubsparadies heimsucht und dem Erdboden gleich macht. Jetzt muss die Gruppe um ihr Leben laufen und auch kämpfen - verfolgt von Plünderern, entflohenen Häftlingen und den unausweichlichen Nachbeben...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von boondocksaint123:

Wenn die Welt vor die Hunde geht...

Eigentlich sollte es nur ein netter Urlaub in Chile werden, doch es kommt alles anders als geplant. Während die drei Freunde Gringo, Ariel und Pollo das Nachtleben des Landes genießen passiert das Unfassbare. Ein Erdbeeben entwickelt sich und fordert viele Opfer. Die Häuser sind zerstört, die Straßen kaum noch betretbar. Als wäre dies nicht schon schlimm genug müssen sie sich weiteren Gefahrenquellen stellen um unbeschadet diese Katastrophe zu überleben.

Nachdem die Meinungen über "Aftershock" immer weiter auseinander gingen musste ich mir endlich selbst ein Bild dieses Werkes machen und was soll ich denn dazu blos sagen?
Nicolás López hat es doch tatsächlich geschafft den (für mich!) schwächsten Beitrag von Film zu landen, den ich dieses Jahr gesehen habe. Die drei Protagonisten genießen ihr Leben in vollen Zügen, ungefähr 30 Minuten lang sieht man ihnen dabei zu, wie sie saufen und kiffen und immer wieder von Frauen abserviert werden. Dabei sind die drei Figuren absolut Klischeehaft gezeichnet so z.B ist Ariel einer der Typen, der seiner verflossenen Liebe hinterher trauert und die meiste Zeit nur vor seinem Smartphone sitzt und hofft, dass seine Ex etwas interessantes postet usw. Erbärmlich! 
Gringo ist der Typ Mann, der sich von nichts so leicht beeindrucken lässt, eigene Interessen verfolgt und trotzdem sehr stur und konservativ bleibt, denn immerhin ist er ja ein treusorgender Familienvater...blablabla 

Als wäre dies nicht schon genug erhalten die drei Typen auch noch zuwachs von drei jungen Frauen. Oh, welch ein Wunder! Auch diese drei Figuren erfüllen alle ihre Aufgaben mit bravur und hätten alle samt die goldene Himbeere verdient, denn gutes Aussehen macht noch lange kein Talent aus. Diese drei Frauen nennen sich Monica, Irina und Kylie. Gerade bei Monica kommt es dem Zuschauer gehörig hoch! Bei jeder Party meckert sie herum, zieht eine Fresse wie sonst noch was und verdierbt den anderen Begleitern jegliche gute Laune, aber was solls...sie sieht ja gut aus. 

Nachdem man diese 30 Minuten Party nun endlich hinter sich gebracht hat erlebt der Zuschauer die "Katastrophe". Das Bild wackelt und es fallen ein paar Wandbrocken auf die Besucher einer Disko herab, einige werden zerschmettert. Das alles fällt sehr unspektakulär aus und ist wohl eine der schlechtesten Naturkatastrophendarstellungen die ich jemals gesehen habe. Selbst die Filme von Great Movies bieten dahingehend effektvollere und ansprechenderere Unfälle, gerade das soll schon etwas heißen. Aber hey, hier und da ein wenig Blut fließen lassen und der Zuschauer merkt davon ja gar nichts. Apropos Blut, auch hier fällt es ziemlich unspektakulär aus. Während ich des öfteren gelesen habe, dass gerade "Aftershock" ein sehr hohen Gehalt als FX besitzen sollte, hoffte ich, dass man dahingehend etwas besserers präsentiert. Das war ein Griff ins Klo! Zwar gibt es hier und da mal eine blutige Szene zu sehen, doch sind diese nun wirklich nicht der Rede wert und kommen eigentlich an das übliche Standart heran. 

Nachdem nun die Stadt in Schutt und Asche gelegt wurde, sagen wir mal eine kleine Straße, so flüchten die Überlebenden auch schon vor einer Horde Sträflingen, die durch das Erdbeeben aus den Gefängnismauern geflohen sind. An sich ein recht netter Aspekt, der die Stimmung ein wenig anheben könnte....FEHLANZEIGE! Hier verläuft es auch nach Schema F. Uninteressante Verfolgungsjagten, welche sich die meiste Zeit über einen Friedhof führen, werden langweilig und langatmig geschildert. Man vermutet, dass die Sträflinge wohl richtige Bad-Ass´es sind, so kann man sich doch Täuschen. Diese verfolgen das übliche Muster, es gibt keine wirklichen Besonderheiten an ihnen festzustellen. Die kleine "Folter"-Einlage ist einfach nur peinlich und total gefühlslos inszeniert. 

Der Zuschauer erlebt die Hölle auf dem Bildschirm, wenn er sich wirklich dazu durchringen sollte sich "Aftershock" anzuschauen. Nicht nur, dass die Charakter-Zeichnungen jedes Klischee befriedigen, so sind auch die Dialoge eine Qual. Einen hohen Anspruch hatte ich beim besten Willen nicht, ich versuche ja eh immer total unvoreingenommen an einen Film heran zu gehen, deshalb ist es auch eine objektive Meinung, welche nicht von Dritten beeinflusst wurde. 
Das schauspielerische Talent bewegt sich auf sehr dünnem Eis. Wenn ich es mir sogar richtig überlege muss ich sagen, dass es eine Torture für mich was die Schauspielerei mit anzusehen. Nachdem der Film mit Eli Roth geworben hat, erhoffte ich mir einen kleinen Lichtschimmer, doch er war mit einer der nervigsten Darsteller im Film. 

Die Optik ist ziemlich billig gehalten. Man merkt eindeutig, dass man Geld sparen wollte und beschränkte sich auf das nötigste und vermied großartige und facettenreiche Umgebungen. Es wirkte sogar fast schon Amateurhaft. Das einzig posivite an diesem Film ist der Soundtrack. Er konnte zwar keine Spannung erzeugen, oh mein Gott, dafür wäre um einiges mehr nötig gewesen. Doch zu manchen Szenen hat er gepasst und lockerte ein wenig mein Hassgefühl auf. Es ist schon sehr lange her, dass mir meine Zeit gestohlen vorgekommen ist. Bei einer Laufzeit von knapp 90 Minuten, kam ich mir vor als würden mir graue Haare wachsen....sollte ich vielleicht mal in den Spiegel schauen? 


1/10
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