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Æon Flux - Blicke der Zukunft ins Auge

Originaltitel: Æon Flux

Herstellungsland:Deutschland, USA (2005)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Comicverfilmung, Science-Fiction
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,62 (13 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Aeon ist die größte Hoffnung der Rebellen, die bedrückend sterile "perfekte" Gesellschaft zu stürzen. Jedoch entdeckt Aeon während ihres Auftrags, das Oberhaupt der Regierung zu töten, ein Netz voller aufsehenerregender Geheimnisse, welche die Zukunft der Welt komplett verändern könnten... (Blu-Ray-Cover)

eine kritik von tetro:

2005 wollte also auch MTV sein Stück vom Superheldenkuchen und nahm die hauseigene Aeon Fluxlizenz und verwurstete das ganze dann zu einem Kinofilm.

Kann ich schon mit der Vorlage nichts anfangen ist das Machwerk hier aber fast völlig gegen die Wand gefahren worden.

Story:

Diese bietet komplett nichts neues, wiedermal gibt es eine Dystopie in der Zukunft und eine Rebellengruppe die die Regierung stürzen will weil die wieder ganz ganz böse sind. Die Verräter in den eigenen Reihen dürfen natürlich nicht fehlen. Funktionieren tut das ganze nicht weil hier nichts passt, die Kulissen sind zwar hier und da recht schick geraten werden allerdings nie ordentlich eingefangen so dass alles dann doch sehr billig wirkt. Dazu wird die Handlung transportiert von selten uninspirierten Dialogen die niemals über Soapniveau reichen. Selbst Charlize Theron, sonst eine gute Schauspielerin scheint keine große Lust gehabt zu haben.

Action:

Diese gibt dem Film den Todesstoß, man hat das Gefühl dass Aeon in der Ursprungsfassung härter gewesen ist, anders kann ich mir so ein Schnittstakkato nicht erklären. Dazu diese ständigen Detail oder Extremeshots, so das man die eigentlich Action kaum sieht und wenn dann doch mal Halbtotalen gezeigt werden ist soviel mit Kabeln gearbeitet worden dass es schlicht nervt. Zudem wird in 2-Kämpfen ganz klar ersichtlich dass die handelnden Figuren keine besondere Nahkampferfahrung besitzen.

 

Effekte:

Die Effekte können auch nichts mehr rausreißen, manche sind ok aber viele erinnern zu sehr an Computerspiele der mittelmäßigen Art. Wer Ultraviolet kennt weiß was ich meine.

 

Also welche positiven Aspekte hat er?

Nicht viele, wie gesagt sind manche Kostüme oder Kulissen recht interessant und eigen und bieten somit allein optisch eine willkommene Abwechslung. Zudem wäre es einfach gewesen Aeon sehr sexistisch darzustellen, dies geschied zum Glück nicht, sonst hätte man gar nichts mehr ernst nehmen können. Sie ist sexy, mehr aber auch nicht, bei einem männlichen Regisseur hätte das schnell anders Aussehen können.

 

Fazit:

Verfilmung der Animeserie bei der es schwer fällt nicht vor dem Ende auszumachen. 

4/10
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