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Die Nacht der lebenden Toten

Originaltitel: Night of the Living Dead

Herstellungsland:USA (1968)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,74 (113 Stimmen) Details
inhalt:
„Barbra - sie kommen und holen dich!“ - Dieser Satz, den Johnny seiner Schwester im Scherz auf dem Friedhof zuruft, soll schon Sekunden später grausame Wirklichkeit werden. Ein mysteriöser Fremder greift sie an und Barbra kann in letzter Sekunde fliehen. In der kleinen Stadt sind alle tot, überall liegen Leichen. Mit einigen weiteren Überlebenden verschanzt sie sich in einem Haus. Starre Totenhände kratzen an der Tür - die Leichen sind aus ihren Gräbern gekrochen und haben einen unbändigen Hunger auf Menschenfleisch. Für die kleine Schar Überlebender gibt es keine Hoffnung...
eine kritik von sonyericssohn:

Tot bedeutet tot. Nicht mehr lebendig, keine Atmung, kein Herzschlag...ja tot einfach. Es gibt aber einen Vater der Toten. Ja so jemanden gibt es tatsächlich !Er heisst George. George A. Romero.Na gut, er hat die lebenden Toten jetzt nicht grade fürs Kino erfunden, aber Zombies wie wir sie heute kennen (herumtorkelnd, mit blauen, halbverwesten Gesichtern und extremen Appetit auf das menschliche Fleisch) sind ja wohl deutlich auf Romeros Filme zurückzuführen. Tourneur lass ich jetzt mal weg, den kennen sowieso nur wenige..Romeros "Nacht der lebenden Toten" zeigte damals in nie zuvor gesehener Härte den Angriff des Bösen auf die -normale- Gesellschaft welche von der Strahlung einer auf die Erde zurückgekehrten Sonde ausgelöst wurde. Die Toten erheben sich nun aus ihren Gräbern, weil in der Hölle ja kein Platz mehr ist...hupps...äääähm...ja.

Fokussiert wird das ganze Treiben dann auf eine wild zusammengewürfelte Truppe welche sich in einem alten Farmhaus verschanzt. Zuerst besteht alles ja nur aus einer jungen und geschockten jungen Dame welche vor kurzem erst ihren Freund auf einem Friedhof (whoops) verloren hat. So ein Verrückter war der Täter. Ja, ....Und einem Schwarzen Mann der erstmal das Heft in die Hand nimmt und Klarheit schafft.Eigentlich könnte der Film so weiterlaufen. Aber es wäre nicht Romero, wenn es keine Wende in der Story geben würde. Hat sich doch nicht eine Familie im Keller der Häuschens verschanzt. Nachdem diese aber entdeckt wurden, eskaliert die Situation vollends. Da diese Gruppe ja alles mitbekommen aber in keinster Weise einschreitet, vermittelt sie diesen "Ich seh nichts also ist da auch nix" Eindruck. Was hier absolut genial funktioniert ist, daß zuerst diese beiden Personen den wichtigen Part des Films übernehmen. Nämlich das Spiel mit den Emotionen. Während das Mädel nicht zu gebrauchen ist und nur vor sich hinstammelt, macht der Kerl dass was am sinnvollsten ist. Obwohl er auch eine Geschichte zu erzählen hätte.

A propos Geschichte. Was sich Romero ausgedacht hat war und ist revolutionär. Er spielt nicht, er beschönigt nicht, er gibt dem Zuschauer den absoluten Tritt in den Hintern. Er ist sarkastisch, politisch, geizt nicht mit Humor und weiß/wusste mit Härte umzugehen.Wer den Film noch nicht gesehen hat, darf und MUSS sich auf Überraschungen einstellen !!!

10/10
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