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47 Ronin

Herstellungsland:USA, Großbritannien, Japan, Ungarn (2013)
Standard-Freigabe:FSK 12
Genre:Abenteuer, Action, Eastern, Fantasy,
Historie
Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,94 (28 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Als ihr Fürst heimtückisch ermordet wird, bleibt 47 entehrten Ronin (= herrenlose Samurai) nur die Verbannung - deshalb wollen sie Rache. Der Krieger Oishi und seine Gefährten sind dabei auf die Unterstützung des Halbbluts Kai angewiesen, müssen ihn aber zunächst aus der Sklaverei befreien. Kai wurde einst vom Fürsten aufgenommen und erzogen und liebt seit langem die Tochter seines Herren. Obwohl die Ronin das Halbblut ihre Abneigung spüren lassen, schließt Kai sich ihrer Gruppe an und steigt schließlich sogar zum Anführer auf. Gemeinsam versuchen sie die Festung des Feindes zu stürmen und die Ehre ihres Fürsten wieder herzustellen. Doch auf dem Weg dorthin müssen sie sich gegen ihre Feinde, zu denen nicht nur Fabelwesen und eine verführerische Hexe zählen, wehren. (Universal)

eine kritik von slaughtered_lamb:

47 Ronin: Spektakuläres Fantasyepos? Actiongeladenes Effektkino? Oder sogar Comeback von Keanu Reeves? Leider nichts davon.

Man nehme einen Teil japanische Geschichte, schmückt diesen mit dem ein oder anderen CGI-Trick und fertig ist dieser Streifen. Wer durch den Trailer neugierig wurde, bekommt beim Resultat nicht mehr als pure Enttäuschung. Die Bilder sind dürftig, die Kampfszenen schlecht choreographiert, und der vermeintliche Hauptdarsteller zeigt die Motivation von einem Sack Reis.

Was hat Keanu Reeves sich hierbei nur gedacht? Nicht nur, dass seine Rolle einfach KEINE Rolle spielt, nein selbst durch die völlige Belanglosigkeit seines Charakters zeigt er die schauspielersiche Leistung eines Schwarzeneggers zu Zeiten von "Hercules in New York" oder "Conan - Der Barbar". Naja oder vlt. gerade deshalb. Seine gefühlten zehn gesprochenen Sätze können ihn zumindest nicht aus dem Konzept gebracht haben. Trotzdem schien er für die Produzenten, sei es von Seiten der Handlung oder der Rolle, mal wieder der Auserwählte zu sein.

Nachdem man nun mit dem Hauptdarsteller einen Griff ins Klo gelandet hat, wäre es ja nun mehr als angebracht gewesen, zumindest die Kunst des japaischen Schwertkampfs beindruckend zu inszenieren. Aber auch hier ist die Latte, die Kill Bill oder die Königsklasse Tiger & Dragon legen, deutlich zu hoch. Man hätte sich ja an Obi Wan vs. Anakin Skywalker orientieren können, aber dies schien scheinbar ebenfalls zu komplex.

Kommen wir nun zu den Fantasyelementen. Eine Art Rießennashorn da, eine böse Hexe dort und zu guter Letzt noch ein japanischer Drache. Hört sich alles ganz nett an, ist es aber leider nicht. Dass ein Mix aus History und Fiktion funktioniert, konnten wir in 300 bewundern. Hier wirkt es aber nur plump und lächerlich.

Einen Kinobesuch kann man sich getrost sparen. Es reicht, 47 Ronin an einem verregneten Sonntagnachmittag in der Pro7-Wiederholung zu begutachten.

 

 

2/10
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