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Paranormal Investigations 2 - Gacy House

(Originaltitel: Gacy House)
Herstellungsland:USA (2010)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Mystery
Alternativtitel:8213: Gacy House
Paranormal Entity 2
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,00 (4 Stimmen) Details
inhalt:
In den Vorstädten Chicagos trieb zwischen 1972 und 1978 John Wayne Gacy sein Unwesen: Er ermordete in diesen Jahren 33 Jungen und Männer. 26 von ihnen fand man auf dem Dachboden seines Hauses, drei weitere waren im Garten begraben, die anderen hatte er in den nahen Fluss geworfen. 1994 wurde er hingerichtet. Bei der Suche nach Leichen hatte die Polizei das Haus komplett zerstört, auf dem Grund wurde ein neues Heim für eine junge Familie errichtet. Im März 2004 will ein Forscher-Team herausfinden, ob es in dem Haus spukt und installiert dazu Überwachungs-Equipment und verkabelt das Gebäude mit Detektoren und Sensoren, die paranormale Aktivitäten anzeigen sollen. Dann warten sie was passiert … und was sie sehen ist beunruhigend, erschreckend und grausig – und keiner von ihnen überlebt.
eine kritik von nivram:

Story:

In dem Haus, in dem ein irrer Mörder namens John Wayne (haha) Gacy sein Unwesen trieb, sollen seltsame Dinge passieren. Ein Team aus Forschern macht sich auf, die angeblichen "Geistererscheinungen" zu überprüfen, was dem Geist nicht sonderlich zu gefallen scheint...

 

Review:

Bei "Paranormal Investigation" handelt es sich nicht um eine Filmreihe, obwohl es mittelrweile schon fünf "Teile" in Deutschland gibt. Das Label bennent einfach nur irgendwelche Found-Footage-Geisterhorrorfilme, die es dank dem Erfolg von "Paranormal Activity" in den letzten Jahren wie Sand am Meer gab, um, um sie dann als Filmreihe zu verkaufen. Über diese fragwürdige Verkaufspolitik könnte ich noch hinwegsehen, wenn die Filme wenigstens gut wären. Dies trifft zumindest bei dem angeblichen zweiten Teil der Reihe nicht mal im Ansatz zu.

Der Streifen beginnt mit einem total unmotiviertem Kommentartor, der uns zum 23184ten Mal weiszumachen versucht, das es sich bei dem vorliegenden Film um reale Videoaufzeichnungen handelt. Desweiteren erklärt er auch noch kurz die Lebensgeschichte vom 33-fachen Mörder John Wayne (haha) Gacy und weist darauf hin, dass das Videomaterial mit sechs Leichen aufgefunden wurde. Damit macht der Film, wie viele ähnliche andere Found-Footage-Horrorfilme den teilweise wirklich fatalen Fehler, bereits in den ersten 17 (!) Sekunden zu verraten, das am Ende des Films alle draufgehen werden (da der Film dies wie gesagt schon am Anfang verrät, sehe ich diese Information nicht als Spoilern an), was natürlich schon einen deutlich Teil der Spannung nimmt. In diesem Fall gibt es jedoch keine Spannung, die hätte genommen werden können.

Danach fangen die verwackelten Kameraeinstellungen an. Wir sehen ein paar Typen, die mit dem Auto an ein Haus fahren und reingehen. Danach folgen feste Aufnahmen einer Wand, vor der jeweils einer der Figuren sitzt und fröhlich in die Kamera quasselt. Diese Vorstellungsrunde ist teilweise arg unnötig hektisch geschnitten, da zwischen den sechs Knallchargen und nutzlosen Einstellungen von Räumen des hauses hin und her gezappt wird. Abgesehen von den Namen, die sich sowieso niemand merken dürfte, erklären die Figuren nochmal, wer John Wayne (haha) Gacy war und das er 30 Menschen getötet hat (wer findet den Fehler?). Die Truppe besteht übrigens aus zwei Blondinen, einem nerdigen Kameramann mit Brille, zwei Mittedreißigern, die ich nicht auseinanderhalten konnte, und einem angeblichen Professor, der in etwa so gebildet handelt wie ein Schweizer Käse. Diese Einstellungen, in denen einzelne Charaktere in die Kamera ihre Gefühle erzählen, ziehen sich durch den ganzen Film, was vor allem gegen Ende ziemlich albern wirkt. Die Schauspieler sind natürlich durch die Bank weg Nieten, wie es von einen "Asylum"-Film zu erwarten war. Genau, ihr habt richtig gelesen: Bei "Gacy House" handelt es sich um einen Schinken aus der für ihre trashigen Mockbuster bekannten Schmiede "The Asylum". Leider ist dies einer der schlechteren Streifen von "Asylum", was hauptsächlich daran liegt, dass er sich viel zu ernst nimmt.

Ich könnte die Liste der Mängel belibig fortführen: Die deutsche Syncro ist mies, die Dialoge zum fremdschämen, die Handlungen der Figuren machen sowieso keinen Sinn, und das Ende wirkt so, als hätten die Macher mitten beim Dreh die Lust verloren. Da hilft es auch nicht viel, dass die Geschichte tatsächlich auf halbwegs stimmigen Tatsachen beruht, da es den Mörder John Wayne (haha) Gacy wirklich gegeben hat.

Gesamturteil:

Ein erbärmlicher Versuch, auf der Found-Footage-Welle mitzureiten, der an mangelhafter Umsetzung, dem Nichtvorhandensein an eigenen Ideen und einer allgegenwärtigen Lustlosigkeit krankt.

2/10
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