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shimetsu_grind
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Eintrag: 28.01.2014

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RoboCop

Herstellungsland:USA (1987)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Krimi, Science-Fiction
Alternativtitel:RoboCop - Das Gesetz in der Zukunft

Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,47 (265 Stimmen) Details
inhalt:
Im Detroit der nahen Zukunft regiert das Verbrechen. Die Polizei scheint machtlos, und die von Detroits mächtigstem Konzern, OCP, geplanten Roboter-Polizisten sind noch Zukunftsmusik. Da wird der Cop Alex Murphy brutal ermordet. Die Gelegenheit für die Wissenschaftler: Aus Murphy wird Robocop - halb Mensch, halb Maschine. In einem stahlharten Roboterkörper und mit High-Tech-Waffen ausgerüstet, nimmt er den Kampf für Recht und Gerechtigkeit auf. Es dauert nicht lange, und Detroits Straßen sind wieder sicher. Doch Robocop ist nur scheinbar unverwundbar. Im Innern noch immer ein Mensch, quälen ihn Erinnerungsfetzen: Nachts träumt er immer wieder seinen eigenen Tod. Der Kämpfer für Recht und Ordnung wird zum Rächer...
eine kritik von shimetsu_grind:

Film (10/10)

„Dead or alive… you´re coming with me!”

  Der Cyborg-Cop mit der Überknarre, die für extra große, extra blutige Durchschüsse sorgt, hat´s einfach drauf. Wunderbar überzeichnet, nicht nur in seiner Gewaltdarstellung, lieferte Paul Verhoeven 1987 ein Sci-Fi-Action-Kino vom Feinsten ab. Er nahm ein paar etablierte Schauspieler damaliger Zeit (Nancy Allen und Ronny Cox) und steckte sie in untypische Rollen, engagierte Rob Bottin (The Thing, Total Recall u.a.) für die Effekte, .packte Peter Weller ins RoboCop-Kostüm, streute seine heutzutage charakteristischen, satirischen Gewaltausbrüche und Fernseheinspielungen ein, ließ Basil Polidouris (u.a. Conan) einen großartigen Score schreiben, schüttelte alles einmal kräftig durch und fertig war RoboCop.

Selbstverständlich ist RoboCop in allen Belangen überdreht. Die Story ist irgendwie hirnrissig, die Schauspieler portraitieren ihre comichaften Figuren mit sehr viel Leidenschaft, die Dialoge sind wunderbar übertrieben und die Action hätte blutiger kaum ausfallen können… ABER… es passt alles zusammen, es wirkt stimmig und wird dank der 80er Jahre und Paul Verhoeven´s Können, den großartigen Effekten, der Kamera und dem Stil und den unterhaltsamen Schauspielleistungen, die so überzeichnet sie auch seien mögen dennoch großartig sind, wunderbar und äußert unterhaltsam zusammen gehalten.

Kaum ein anderer Film besitzt so viele verschiedene Bösewichte, wie RoboCop. Seien es die „Haie“ im Unternehmen, wie Dick Jones oder Bob Morton, oder aber die Psychopathen alias Clarence Boddicker oder Leon Nash, der Zuschauer bekommt eine breitgefächerte Auswahl an Gegenspielern, die einerseits hassenswert, aber andererseits auch einfach unterhaltsam sind.

 Des Weiteren darf man eine Sache nicht vergessen. Eine Sache, die RoboCop von vielen Genrevertretern deutlich abhebt. Seine gekonnt verpackten Satireanleihen und seine Gesellschaftskritik. Seien es die 80er mit ihren karrieregeilen, koksenden Yuppies, die in diesem Falle wortwörtlich über Leichen gehen. Seien es Anspielungen auf die Privatisierungen staatlicher Institutionen, die somit völlig zweckentfremdet werden und welche auch heutzutage noch aktuell sind. Sei es das „Made In America“, das „Bigger Is Better“, diese amerikanische Tradition, die gekonnt verarscht wird; man achte auf den Namen des Luxusautos – 6000 SUX = GOOD SUCKS. Oder aber die Menschwerdung der Maschine (oder umgekehrt), wie es bereits in Fritz Lang´s Metropolis u.a. zur Sprache kam.

RoboCop bietet viel mehr, als nur Krach Bumm, Blut und Körperteile und kultige Dialoge.

 Das Storytelling ist wunderbar durchdacht, das Pacing hervorragend und die drei Akte werden gekonnt mit den bereits erwähnten Nachrichtensendungen, die sehr geschickt ein entsprechendes Bild der Zukunft in kürzester Zeit malen, eingerahmt. Das Skript bietet die Grundlage für all dies, behandelt neben den kritischen Themen auch klassische und vor allem zeitlose Themen, die den Film auch nach ca. 30 Jahren aktuell erscheinen lassen und ihn eben nicht nur zu einem Werk der 80er Jahre „verkommen“ lassen.Wenn doch nur einer auf Peter Weller alias RoboCop gehört hätte… dann hätte der Zuschauer relativ wenig Spaß gehabt.

 So kann man nur abschließend sagen: "Zurück gelehnt, angeschaut und abgefeiert." RoboCop is in the house… oder in der Koksfabrik und macht das was er am besten kann… Leichen produzieren.

P.S. Paul Verhoeven´s Verbeugung vor der „Maschinenwerdung“ in Form eines Metroplis-angehauchten Kostüms, seinem amerikanischen Jesus, ist und bleibt ein zeitloser Kultklassiker in allen Belangen und ein wunderbar unterhaltsames Stück Pop-Kultur.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
10/10
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