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Terminator: Die Erlösung

(Originaltitel: Terminator: Salvation)
Herstellungsland:USA (2009)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Abenteuer, Action, Drama, Krieg,
Science-Fiction
Alternativtitel:Project Angel
T4
T4: Salvation
Terminator 4
Terminator: Salvation - The Future Begins
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,45 (144 Stimmen) Details
inhalt:
Nach der Apokalypse und der Machtübernahme der Maschinen ist John Connor (Christian Bale, The Dark Knight) dazu bestimmt, als Anführer des Widerstands einen Weg zu finden, um Skynets erbarmungslosen Plan zur Vernichtung der Menschheit zu torpedieren. Während Connor seine Straßenkämpfer im Untergrund für einen letzten verzweifelten Angriff mobilisiert, wird ihm klar, dass er seinen eigenen Vater, Kyle Reese (Anton Yelchin, Star Trek), retten muss, um die Zukunft zu sichern. Doch die schockierendste Entdeckung offenbart sich mit dem Auftauchen von Marcus Wright (Sam Worthington, Avatar), einem geheimnisvollen Einzelgänger aus der Vergangenheit, der Connor vor eine unmögliche Wahl stellt, die das künftige Schicksal der Menschheit entscheiden wird und beide auf eine lebensbedrohliche Odyssee ins Innere der feindlichen Organisation führt.
eine kritik von tetro:

Schade dass sie nach dem ziemlich mittelmäßigen dritten Teil nicht viel hinzugelernt haben. Nicht dass auch dieser Teil für mich nicht auch als reinrassiger Popcornfilm funktioniert, aber wiedermal machen sie nicht mehr daraus.

Das gute erstemal zuerst, die Story um 2 Terminatoren die sich bekriegen wird nicht nochmal aufgewärmt, hätte ich nochmal Arnie sehen müssen der einen anderen, mal wieder eigentlich besseren Terminator vermöbelt, wäre ich wohl eingeschlafen. Bei der News dass der 4. Teil nun endlich den Kampf gegen die Machinen zeigt ist wohl allen das Herz aufgegangen, waren dies doch die bedrückensten Szenen in den ersten beiden Teilen(in Teil drei war es eher nur CGI-Gemantsche). Das fertige Werk hate dann allerdings nichts mehr davon, aber mal auf Anfang.

Schon das Intro wirkt befremdlich, fand ich dass Marco Beltrami im dritten Teil ein guter Ersatz für Brad Fiedel war, wirkt Danny Elfmans Stil hier irgendwie fehl am Platz. Irgendwie zu verspielt und kein bisschen bedrückend. Auch schon die erste Szene ist dann nett durch die Schauspieler, aber schon da wird klar dass auch dieser Teil niemals an das inszinatorisch perfekte eines Cameron rankommt. Wo wir zur Regie kommen, warum in alles in der Welt nimmt man einen McG, der Typ klingt schon wie Fast Food und genau das produzierte er davon, mit den 3 Engel für Charliefilmen sogar peinliches. Und ,,we are Marhall,, dürfte wegen dem Thema nur in Amiland erfolgreich gewesen sein und war auch nicht gerade was besonderes. Von der Seite also ein dickes fettes warum???

Dabei sind die ersten 20 Minuten noch richtig gut, die Einführung von Christian Bale als John Connor und generell die erste Actionszene samt superber Kameraoptik. Allerdings macht sich immermehr Ernüchterung breit. Denn zu keiner Sekunde, außer leicht am Anfang schafft man es die Terminatoren als Bedrohung darzustellen, hier und da kommen mal welche irgendwo einzeln daher, aber bedrückend ist das auch nicht. 

Generell versteh ich es nicht warum man keine zerstörten Städte zeigt, überall nur Wüste und hier und da was. Außer in einer kleinen Szene sieht man nichts was an die alten Zeiten erinnert, das ist für mich der größte Fehler des gesammten Films. Selbst die Skynetzentrale sieht einfach nur aus wie eine Fabrik. Warum baut sich ein Computerprogramm nicht was völlig anderes, da hätte man künstlerisch in die Vollen gehen können, gerade als Gegensatz zu den Menschen aber nö, kannste vergessen.

Dazu lässt man Charakteren null Raum um sich zu entfalten, der einzige der hier gut wegkommt ist Sam Worthington, seine Rolle füllt er recht gut aus. Aber da hat man einen CHarakterdarsteller wie Christian Bale und man schenkt ihm keine Szenen und keine brauchbare Figur. Anton Yelchin als Reese dagegen fällt nicht weiter negativ auf, der Junge kann schon was nur sind alle Figuren irgendwie ,,gedämpft,, was einem wieder aufzeigt dass hier einfach nur Popcornkino gemacht wird.

Und als dieses muss ich zugeben funktioniert er dann überraschend gut, ich guck ihm mir jedenfalls lieber an als Teil 3 da dieser nur genutzt wird um aus dem T-800 einen Clown zu machen(leicht übertrieben jetzt mal). Und das neue Setting tut der Reihe mal ganz gut, damit man sieht dass die Geschichte nicht an Arnie gebunden ist. Die Actionszenen sind auch recht ordentlich gemacht auch wenn ihnen ganz klar der richtige Bumms fehlt, bei 200 Millionen verlang ich da intensiveres. Das Design ist leider nicht mehr als Mittelmaß, da wird generisch aufgefahren was es schon öfter gab.

Schön auch dass die Insiderwitze nicht aufgesetzt wirken, genug gibt es von ihnen jedenfalls, der Gastauftritt von Arnie ist dann wieder eine andere Sache, von der Idee her völlig ok, ist die Umsetzung allerdings wieder lieblos. Ob der Effekt ansich gut ist sei dahingestellt aber dass er dann sofort unrealistisch seine Haut verliert, nur um mal kurz gesehen zu haben,, hey wir haben an Arnie gedacht,,...einfach lächerlich.

 

Somit muss man für sich selber entscheiden, als Terminatorfilm versagt er für mich fast völlig und kann nur mit dem Punkten was Cameron eh schon vorgelegt hat. Aber als eigenständiger Popcornfilm funktioniert er absolut. Daher bekommt er von mit 7, immerhin rege ich mich bei ihm weniger auf als bei Teil 3.

7/10
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