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Kinder des Zorns 4 - Mörderischer Kult

Originaltitel: Children of the Corn IV: The Gathering

Herstellungsland:USA (1996)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,05 (21 Stimmen) Details
inhalt:
Die junge Studentin Grace (Naomi Watts) kehrt in ihre Heimatstadt in Nebraska zurück, um sich um ihre psychisch angeschlagene Mutter June (Karen Black) zu kümmern. Schon unmittelbar nach ihrem Eintreffen wird sie unfreiwillig Zeugin, wie alle Kinder des Städtchens von einem mysteriösen Fieber befallen werden. Als auch noch ein undurchschaubarer Junge in Priesterkleidung auf der Bildfläche erscheint, wandelt sich das besorgniserregende Krankheitsbild schnell in einen beispiellosen, blutigen Terror. Die Kinder verwandeln sich in eine mörderische Horde, die allen Erwachsenen nach dem Leben trachtet. Verzweifelt begibt sich Grace auf die Suche, welches Geheimnis sich hinter diesem Wahnsinn verbirgt...
eine kritik von cecil b:
Die Kinder des Mais kommen wieder!

Das Grauen geht diesmal in einem anderen Kaff um. Die Kinder kriegen Fieber und haben ein Delirium , das sie zu mordenden Wahnsinnigen macht. Diesmal wird von Anfang an erzählt wie das Grauen einschleicht.(Kleiner Spoiler): Es wird dabei aufgeklärt, dass alles ein Fluch ist. Soviel zur Story. SPOILER ENDE.

Der Film setzt viel Wert auf Effekthascherei. Das ist zwar so gar nicht kreativ, aber gar nicht mal so übel gemacht, und effektiv! Die Horror-Szenen sind bedrückend und sie wirken teilweise wie ein fieberhaftes Delirium. Dieser Stil passt natürlich zur Handlung. Die Inszenierung von Greg Spence (Gods Amrey 2) macht das Dorf zu einem wahren Albtraum, da sie mit einfachsten Mitteln wie Verzerrungen und schrägen Kamera-Perspektiven das Delirium der Kinder sichtbar macht. Und es vergehen wohl kaum fünf Minuten, in denen nicht brutal gemordet wird.

Was haben Karen Black (The Devils Rejects) und Naomi Watts (brauch ich wohl nicht vorstellen, lechz!) in diesem Film zu suchen? Die Story ist aus der Ramschkiste. Die Ideen fließen nur in den Splatter. Aber der ist heftig! Während sich die Qualität dieses Films nicht von der der Vorgänger unterscheidet, ist der unterhaltsame Trashfaktor eher gering. Der Film kann durch seine Härte zwar schocken, aber sein spröder, dumpfer Stil macht keinen Spaß. Für einen Schocker ist der Film zu stumpf, für einen Trashkracher ist er nicht abwechslungsreich genug.

Dass dieser Film nicht zumindest indiziert ist, ist für Deutschland mehr als verwunderlich. Das extrem brutale Gemetzel ist weder in einem Kontext der Kunst noch als schwarzer Humor brauchbar. Das rein zweckorientierte Gemetzel wirkt trotz seiner Härte belanglos, denn der Zuschauer bekommt nur einen Schocker nach dem anderen vor die Augen, und selbst Watts kann nur eine Hauch Identifikation erkämpfen.

Wer seine Ansprüche auch mal auf niedrigem Niveau hält, und es auf jede Menge Kunstblut abgesehen hat, kann diesen Film als halbwegs unterhaltsamen Schocker ins Regal stellen. Fans der unfreiwilligen Komik aufgepasst: Dieser Film macht nicht wirklich Spaß. Dafür ist er zu steril und stumpf. 4 Punkte
4/10
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