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Collapse of the Living Dead

Originaltitel: Collapse

Herstellungsland:USA (2010)
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Nightmare of the Living Dead
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,50 (2 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Wie so vielen amerikanischen Bürgern droht auch dem rechtschaffenen Landwirt und Familienvater Robert Morgan in der gegenwärtigen Finanzkrise die Pfändung von Haus und Hof. Solche Sorgen sind jedoch im Nu vergessen, als eines Morgens lebende Tote die Hofeinfahrt hinauf taumeln und ihre gierigen Finger nach warmem, pulsierenden Menschenfleisch ausstrecken. Morgan bewahrt trotzdem einen klaren Kopf und tut, was getan werden muss. Er greift zu Waffe und schießt jedem, der es benötigt, den Kopf vom Hals. (Intergroove)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von mynan:

In "Collapse of the living dead" steht eine Farmer-Familie im Mittelpunkt, die sich einer plötzlich hereinbrechenden Zombie-Invasion ausgesetzt sieht und sich gezwungenermaßen in der Farm verbarrikadiert. Als die Vorräte zuneige gehen und Medikamente benötigt werden, fasst Farmer Robert (gespielt von Chris Mulkey) den verzweifelten Entschluss, in die zombieverseuchte Stadt zu fahren.

Das hört sich zunächst altbekannt, langweilig und sehr unspektakulär an und auch das obligatorische "of the living dead" im Titel hat mich zunächst abgeschreckt. Ich habe hier anfangs nur einen weiteren komplett ideenlosen, auf der Zombiewelle reitenden Billigfilm erwartet, wurde jedoch nur teilweise darin bestätigt und (zumindest etwas) positiv überrascht.

Der Film lässt sich Zeit für die Einführung der Famerfamilie und ihrer Probleme und stellt zunächst die schwierige Lage der Familie in den Mittelpunkt. Die Eheleute werden als vom Leben gezeichnete, sympatische Durchschnittsmenschen dargestellt, was dem Film zugute kommt. Hochglanz oder vollkommen überzogene Charaktere bzw. nervige Teenies sucht man hier vergebens, was mir grundsätzlich gefällt. Auch die oftmals übliche Prise Sozialkritik fehlt hier nicht (böse Bänker vs. arme Farmer).

Was den Film aus der Masse ähnlich gelagerter Filme etwas heraushebt, ist ein interessanter Twist, der für mich unvorhersehbar kam und vieles auf den Kopf stellt. Dieser Twist macht auch den hauptsächlichen Reiz von "Collapse of the living dead" aus und hat mich dazu verleitet, nach Ende des Films nochmal alles gedanklich Revue passieren zu lassen. An dieser Stelle mehr zu schreiben, wäre jedoch gespoilert.

Negativ zu erwähnen ist, dass der Film von der Machart und den Effekten her doch recht billig wirkt und mit einigen Längen und dürren Dialogen zu kämpfen hat. Er erreicht natürlich niemals auch nur ansatzweise die Atmosphäre der bekannten Meisterwerke des Genres. Diesbezügliche Hoffnungen oder Erwartungen muss man ganz klar herunterschrauben.

Auf der Habenseite steht, neben dem bereits erwähnten Twist, noch ein Wiedersehen mit Linnea "Return of the living dead" Quigley.

"Collapse of the living dead" ist sicherlich kein großer Wurf und krankt an der billigen Umsetzung und hat, trotz der recht kurzen Laufzeit, einige Längen. Er fällt für mich jedoch, vor allem auf Grund der interessanten Idee, unter die Kategorie "man kann durchaus einen Blick riskieren". Schade, dass für diesen Film kein größeres Budget zur Verfügung stand.

Ich gebe dem Film 6 Punkte.

 

6/10
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