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BoondockSaint123
Level 12
XP 2.215
Eintrag: 11.02.2014

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All Night Long

(Originaltitel: Ôru naito rongu)
Herstellungsland:Japan (1992)
Genre:Splatter

Bewertung unserer Besucher:
Note: 5,23 (13 Stimmen) Details
inhalt:
Drei sich fremde Schüler werden Zeuge, wie ein Mädchen vor ihren Augen vollkommen grundlos von einem anderen Jungen niedergestochen wird. Dieses Erlebnis schweißt die drei zusammen. Sie werden Freunde und versuchen gemeinsam die grausame Tat zu verarbeiten. Als eines Tages die Freundin einer der Dreien von einer Jugendbande vergewaltigt und getötet wird, schwören die Freunde blutige Rache. Sie machen sich auf die Jagd, um die Täter einen nach dem anderen brutal zur Strecke zu bringen.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von boondocksaint123:

„All Night Long“ ist ein weiterer Vertreter der CAT III Reihe von Illusions, den ich mir neulich zugelegt habe. Da ich gerade dabei bin die Reihe zu komplettieren musste natürlich auch dieser Film in meine Sammlung aufgenommen werden. Gesehen hatte ich ihn bisher noch nicht, daher war es eigentlich ein Blindkauf, der sich aber als richtig erwiesen hat.

Die Story ist sehr schnell erklärt, wenn auch etwas konfus. Es ist ein Tag wie jeder andere, so denken es sich zumindest drei Jungs, die auf dem Weg zur Schule, Bewerbungsgespräch usw. sind. Als sie an einem Bahnübergang unfreiwillig halten müssen, wartend bis die Schranken endlich wieder öffnen, sehen sie ein junges und hübsches Mädchen. Dieses steht nur an der Haltestelle und will von keinem Menschen etwas. Als sie plötzlich von einem Unbekannten mit einem Messer angegriffen und getötet wird. Dieses Erlebnis macht die drei, bis dato fremden Jungs, zu Freunden. Als eines Tages auf kaltblütige Art und Weise die Freundin von einem der Jungs vergewaltigt und getötet wird sehen sie rot. Es ist klar, dass jemand etwas gegen dieses Verhalten tun muss, also greifen sie zu den Waffen….

Was sich anhört wie ein üblicher Selbstjustiz-Thriller erweist sich als komplizierter. Regisseur Katsuya Matsumura erschuf im Jahr 1992 ein sozialkritisches Drama, welches sich mit immer wachsender Laufzeit zu einem brutalen und erschreckenden Machwerk der Gesellschaft entwickelt. Zwar lässt sich Matsumura viel Zeit um seine Figuren näher zu beschreiben, doch das kommt sehr gut an. Man versuchte den Charakteren eine gewisse Substanz zu verleihen um sie nicht wie hirnlose Affen handeln zu lassen, damit der Zuschauer sagen kann…ah, okey war ganz nett aber…
Geradlinig wird die Handlung erzählt und hat so einiges Interessantes zu bieten. Wie üblich bei den asiatischen Filmen wird auch hier wieder der Hang zum theatralischen ausgeweitet und so wirken einige Szenen sehr überzogen. Davon darf man sich nur nicht ablenken und irritieren lassen sondern sollte am Grundkonzept der Handlung festhalten. Die Darsteller der drei Jungs sind sehr gut besetzt worden. Auf die Namen der Darsteller werde ich hier mal verzichten, da diese wahrliche Zungenbrecher sind (nicht böse nehmen!).

Die Spannung welche schon von Beginn an anzufinden ist wird im Laufe der Spielzeit konstant beibehalten und sogar noch erhöht. Klar muss dem Zuschauer sein, dass der Film nicht von seiner Rachethematik beherrscht wird, sondern wird auf die Zwischenmenschliche Beziehung eingegangen, welche bei den Protagonisten vorzufinden ist. Auch die ruhigen und gefühlvollen Momente sind so in Szene gesetzt, dass der Zuschauer nicht das Verlangen hat sich etwas anderes anzuschauen. Mit einer üblichen Spielfilmlaufzeit wird dem Zuschauer aber ein irritierendes und konfuses Werk geboten, dass sich durch seine dramatischen Szenen besonders herauskristallisiert. Die ersten Goreszenen die der Zuschauer vorfindet kommen ab ungefähr der 15 Minute ins Spiel. Und gerade bei dieser fängt es an, dass sich die Handlung immer mehr und mehr darauf konzentriert seine Darsteller wie Menschen wirken zu lassen, die Gefühle haben, leiden und auch mit einem gewissen Frust klarkommen müssen. Doch wenn die Rachethematik anfängt, dann muss sich der Zuschauer auf ein paar blutige Szenen gefasst machen. Diese sprengen zwar nicht den Rahmen, können aber durch gut koordinierten Einsatz, den Zuschauer sowohl fesseln als auch abschrecken. Auch hier ging man nicht darauf ein um dieses zu glorifizieren sondern ehr als eine Art absurde Handlung des Menschen darzustellen, der an den Rand getrieben wird. Zwar wird nicht immer mit Recht gehandelt, doch versucht man auch dieses Mittel als unrecht darzustellen.

Atmosphärisch gibt es an diesem Werk absolut nichts zu bemängeln. Man hat ein kühles Drama geschaffen, dass durch seine Handlung überzeugen kann. Der Einsatz von Musik ist gut gewählt und vermag es zur richtigen Szene die richtige Stimmung auf den Zuschauer auszuüben. Ein großer Minuspunkt geht aber an die deutsche Synchronisation, welche sich grausam anhört. In einer Szene fällt es dem Zuschauer besonders auf, dass die Synchrontexte nicht zum Film passen. Darin besteht eigentlich der größte Kritikpunkt des Werkes, doch davon sollte man sich nicht abschrecken lassen ihn anzuschauen.

Ich für meinen Teil bereue den Kauf zu keiner Zeit und bin froh, dass ich nun auch einen weiteren Vertreter der CAT III Reihe mein Eigen nennen kann.

7/10
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