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Black Past

Herstellungsland:Deutschland (1989)
Standard-Freigabe:FSK 18
Genre:Horror, Splatter
Alternativtitel:Black Funeral
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,77 (64 Stimmen) Details
inhalt:
Als Thommy sich einen alten Spiegel, den er zusammen mit einem Tagebuch auf dem Dachboden gefunden hat, ins Zimmer hängt, ahnt er nicht, dass er dadurch das Tor zur Hölle öffnet. Denn das Haus hat eine dunkle Vergangenheit und in dem Spiegel ist ein Dämon gefangen, der kurz darauf von Thommys Freundin Besitz ergreift und sie geradewegs ins Verderben schickt. Auch Thommy wird nicht verschont und von grausamen Alpträumen geplagt. Der Versuch, den Spiegel zu zerstören, macht dann alles nur noch schlimmer...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von schmierwurst:

Hach ja, der Olaf. Nur wenige Regisseure spalten so sehr wie unser Itty. Die einen können nix damit anfangen, die anderen vergöttern ihn für das, was dieser Mann seit Ende der 80er Jahre schafft. Die genialsten Spezial-Make-Up-Effekte Deutschlands... (oder vielleicht sogar der ganzen Welt?)


Die Story von BLACK PAST ist schnell erzählt: Thommy (Olaf Ittenbach) findet auf dem Dachboden eine Truhe, in der sich ein Spiegel und ein Buch befinden. Das Buch stammt vom Vorbesitzer, der seine gesamte Familie tötete und er warnt ausdrücklich vor dem Spiegel. Thommy juckt das nicht, er hängt den Spiegel in seinem Zimmer auf. Noch scheint alles in Ordnung, bis Petra, Thommy's Freundin, in den Spiegel starrt und plötzlich wie besessen auf die Straße rennt und von einem Auto überfahren wird. In den folgenden Nächten verändert sich Thommy. Erst träumt er, das seine tote Freundin ihn angreift. Schließlich verwandelt er sich und tötet seine Freunde bis auf Frankie, der es schafft, Thommy zu töten.

Der Film erinnert sehr an Evil Dead, in den Dämonenszenen. Ittenbach's Erstling ist eigentlich ganz gut (finde ich), wenn die extrem miese Nachsynchronisation nicht wäre. Ok, der Film wurde mit einer normalen Videokamera aus den 80ern aufgenommen, was die qualitative Raffinesse in Sachen Ton doch sehr schmälert. Aber nichtsdestotrotz gefällt mir der Stil des Streifens sehr gut. Es gibt zahlreiche humorvolle Elemente, wie z.B. die Tatsache, das Thommy ständig von seinen Schwestern für die Schule geweckt werden muss. Ihr fragt euch, warum das lustig sein soll? Nun, weil er ständig eine Pulle Bier am Hals hat, oder er sich in einer Szene sogar eine Flasche Ballantines Whiskey fast auf Ex reinzieht. Sein Vater hat dazu lediglich zu sagen, das er sich um die Schule kümmern soll. WTF


Nun gut, ich schweife ab, der Film ist absolut sehenswert für einen Amateurfilm. Gerade weil es Ittenbach's erster Film ist. Ich kanns kaum glauben, das der so gut geworden ist. Aber es spricht natürlich für den sehr jungen Regisseur, der hier sein ganzes Können unter Beweis stellt. Sein Können? Ja, sein Können in Sachen Splatter-Effekte. Extrem was dieser Kerl so drauf hat. Also sein erster Film hat mich schonmal geflasht.
Definitiv sehenswehrt, muss man sagen!

7/10
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Kommentare

03.06.2014 19:32 Uhr - sonyericssohn
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Fand den Film sehr bemüht. Tja Olaf war damals glaub um die 20.
Aber die Idee is eigentlich recht cool.
Review ist auf dem Punkt.

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