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Geschichten aus der Gruft

Originaltitel: Tales from the Crypt

Herstellungsland:USA (1989)
Genre:Horror, Fantasy, Komödie, Splatter,
Thriller
Alternativtitel:Im Horrorkabinett
Masters of Horror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,13 (45 Stimmen) Details
inhalt:
Der Gruftwächter erzählt jede Woche eine neue Geschichte des Makaberen in denen jeder das bekommt was er verdient. Egal ob Zombies, Werwölfe oder Vampire, das ganze Horrorspektrum der EC-Comics-Reihe von William M. Gaines wird auch in der Serienumsetzung auf die bekannt morbide Weise erzählt. Unterstützt wird der Knochenkopf dabei von Hollywoodgrößen wie Arnold Schwareznegger, Tom Hanks, Michael J. Fox oder Whoppie Goldberg über 7 Staffeln hinweg.
eine kritik von matt:

Über diese Serie selbst braucht man wohl nicht mehr viel der Worte verlieren, bei uns Freaks, wie uns der Gruftwächter immer so liebevoll begrüßt, ist sie seit jeher das Beste was in diesem Bereich jemals die Fernsehlandschaft aufgemischt hat. Viele von euch werden sich bestimmt noch erinnern dass sie früher immer Samstags Nachts auf Sat 1 kam, für mich das Highlight der TV Woche, besonders die Folge mit Joe Pesci und Aus eins mach zwei haben sich dort bei mir eingebrannt, vor allem auch da sie komplett ungeschnitten ausgestrahlt wurden.

Die erschienen 7 Staffeln gehören somit zum absoluten Pflichtprogramm für jeden der auf kleine, morbide Geschichten im halbstunden Takt steht. Damals hatte ich mir erst die Masters of Horror Box von Laser Paradise geholt, ja die mit dem Gruftiseitencover, mit der Zeit habe ich nun aber auf die Mediabooks aus dem Hause 84 Entertaiment upgegraded, allein schon der Vollständigkeit halber. Die 7 Staffel, mir bis dato unbekannt, haeb ich mir erst vor kurzem im schicken Mediabook gekauft und selbstverständlich direkt gesichtet. Und ganz ehrlich, grade im direkten Vergleich zu den vorherigen Staffeln bin ich doch recht enttäuscht.

Aber der Reihe nach. Die Tales from the Crypt glänzten seit jeher nicht nur mit ihren morbiden Storys und  blutigen Special Effects, auch standen die Topstars des Filmgeschäfts Schlange um in einer der ebenfalls hochkarätig produzierten Episoden mitwirken zu dürfen. Der olle Grufti hatte sie schon alle, ob Arnold Schwarzenegger, Tom Hanks, Brad Pitt oder Daniel Craig, jeder wollte in einer Folge mit dabei sein und so vielleicht auch mal etwas abseits des üblichen Schaffengebietes vor die Kamera treten. Das ist natürlich Fanservice par excellence, jede Woche freute man sich und war gespannt welchen Superstar man wohl diese Woche als Vampir, Werwolf oder Ghoul betrachten dürfte.

Die 7te, auschließlich in England produzierte und auch gedreht Staffel macht dort für mich aber leider eine recht deutliche Ausnahme. Nicht nur sind die Geschichten selbst weitaus weniger morbide und dem Horrogenre anzurechenen als bisher, auch die Zahl der (mir) bekannten Darsteller wurde stark runtergefahren, sicherlich gibt es immer noch einen Ewan McGregor oder Bob Hoskins, im direkten Vergleich ist die Stardichte aber doch deutlich geringer. Auch wie bereits erwähnt sind viele Storys eigentlich keine richtigen Crypt Folgen mehr sondern könnte auch so oder zumindest leicht abgeändert bei CSI oder ähnlichen Formaten laufen. Dies ärgert mich persönlich etwas, denn das habe ich nicht bestellt. Man geht ja auch nicht ins Steakhouse, freut sich wie Bolle und bekommt dann ein gedünstetes Putenstück mit etwas Lauch und Broccoli auf den Teller gelegt, da ist die Enttäuschung groß. Mir fehlte hier einfach das Übersinnliche und Morbide, auch die Gewaltgrad ist deutlich milder als wie noch in Folgen der amerikanischen Staffeln. Schade, aber was will man machen.

Im Gesamtbild stört dies diese grandiose Serie natürlich nicht und ich werde wohl noch öfters unseren guten Freund den Grufti in seinem dunklen Gemäuer besuchen, über seine Kalauer schmunzeln und mich an seinen blutrünstigen Geschichten erfreuen.

Staffel 07: 04/10

Gesamt: 10/10

10/10
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