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Smiley

Herstellungsland:USA (2012)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Smiley - The New Face Of Fear
Bewertung unserer Besucher:
Note: 4,67 (9 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Smiley. Unter diesem Namen kennt man einen mysteriösen Serienkiller, über den nichts weiter bekannt ist, außer dass er seine Opfer im Internet aufspürt und gnadenlos jagt, nachdem sie einen bestimmmten Spruch dreimal getippt haben. Ashley ist neu am College. In einem Chat hört sie erstmals von dem Killer. Aber sie hält die blutrünstige Geschichte für eine urbane Legende – und kann Smiley doch nicht mehr vergessen. In ihrem Zimmer tippt sie den verhängnisvollen Satz dreimal. Und löst damit eine Kette von irrwitzigen Ereignissen aus, die sie in den Wahnsinn zu treiben drohen. Oder gibt es Smiley tatsächlich? (Ascot Elite Internetseite)

eine kritik von fat_jack:

Sonntag Abend. Im Fernsehen nur Murks, also wühlte ich mich durch das Angebot bei Watchever und blieb bei Smiley hängen. Was in etwa so innovativ klingt wie eine Facebook Reform entpuppt sich als durchaus sehenswerter Genrebeitrag.

Im Vorfeld habe ich nichts über Smiley gehört, gesehen, oder gelesen. Nach der ersten Sichtung hab ich mich durch gängige Seiten geklickt und überall vernichtende Urteile gelesen. Für mich nicht so recht nachvollziehbar. Ein Innovationspreis winkt hier nicht, hat man doch lediglich die Geschichte der Bloody Mary oder des Candyman in die Neuzeit verpackt. Ich finde Smiley aber allein deshalb schon beinahe innovativ, weil hier mal nicht eine klischeebeladene Gruppe Teenager in die hinterste Pampa zum feiern fährt und dann der Reihe nach über den Jordan wandert. Ok ok, College hier, Party da, Alkohol überall. Die Rollen in Smiley sind keineswegs frei jeden Klischees, jedoch triefen sie nicht förmlich über den Boden und der ein oder andere vermag es tatsächlich Sympathien zu wecken.

An der Schauspielerei hab ich, für so einen Film, nichts zu meckern. Keiner der Leute war mir bekannt (Keith David mal ausgenommen), aber doch so gut wie alle vermochten es ein Mindestmaß an Schauspielkunst an den Tag zu legen, was in diesem Genre ja fast schon Gold wert ist.

Originalität ist, wie bereits mehrfach erwähnt, nicht in Hülle und Fülle vorhanden, aber Smiley macht seine Sache handwerklich mehr als gut. Schöne Bilder, gute Atmosphäre und auch der ein oder andere Schock vermag zu sitzen, auch wenn diese meist aus der Anhebung des Lautstärkepegels resultieren. Für einen kleinen Gruseler zwischendurch reichts.

Nicht zu lang, nicht zu kurz. Kaum merkliche Längen. Genrekenner werden den Braten, der einem hier vorgesetzt wird, schon nach kurzer Zeit riechen, stört aber nicht weiter. Das Ende passt wunderbar in das Gesamtpaket und auch einen kleinen WTF Moment bekommt man am Ende auch noch spendiert.

Ein zu Unrecht verrissener Genrebeitrag, der vieles richtig macht und eine mehr als runde Sache ist. Ein Blick kann keineswegs verkehrt sein.

8/10

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