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Hänsel und Gretel - Hexenjäger

Originaltitel: Hansel and Gretel: Witch Hunters

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Komödie, Splatter
Bewertung unserer Besucher:
Note: 7,64 (68 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

„Hänsel und Gretel sind zum Kampf bereit, jetzt wird es blutig – Hexen, seid gefeit!“ Jahre nach den Ereignissen im Pfefferkuchenhaus ist das Geschwisterpaar nur von einem Gedanken besessen: Rache an allen Hexen – zielsicher und gnadenlos! Berühmt für ihr besonderes Geschick beim Auffinden und Vernichten ihrer Beute, ziehen Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) als berüchtigte Hexenjäger durch die Welt. Als eines Tages die grausame Hexe Muriel (Famke Janssen) etliche Kinder entführt, um sie beim nächsten „Blutmond“ zu opfern, werden die Geschwister zu Hilfe gerufen. Die beiden haben allerdings nicht mit den brutalen Machenschaften von Sheriff Berringer (Peter Stormare) gerechnet, der ganz eigene Pläne verfolgt. Und als wäre der Wald nicht schon finster genug, gerät auch noch Gretel in die Fänge der blutrünstigen Hexen und eine barbarische Jagd beginnt. Doch das rachsüchtige Geschwisterpaar kann im düsteren Märchenland so schnell keiner stoppen… (Paramount Pictures)

eine kritik von will-lee:

Hänsel (Jeremy Renner) und Gretel (Gemma Arterton) werden von ihrem Vater im Wald ausgesetzt und finden auf ihrem Irweg ein Haus aus Süßigkeiten. Dieses wird von einer Hexe bewohnt, die die beiden gefangen nimmt und fressen wil. Doch durch eine List schaffen es die beiden, die Hexe zu verbrennen und werden von nun an Hexenjäger. Einige Jahre später werden Sie vom Bürgermeister von Augsburg angheuert um einigen Hexen Einhalt zu gebieten, die ihr Unwesen in der Gegen treiben. Bei ihrem Kampf gegen die Hexen, stoßen die Beiden auf Schatten aus ihrer Vergangenheit und finden heraus, dass ihre Herkunft mehr mit Augsburg und den Hexen gemein hat, als ihnen Lieb ist...

Jedes Kind kennt die Geschichte von Hänsel und Gretel und der Stoff wurde unzählige Male, mal mehr mal weniger gut verfilmt. Mit "Hänsel und Gretel: Hexenjäger" gelingt Regisseur Tommy Wirkola ("Dead Snow") eine Neuinterpretation des Stoffes für die heutige Generation. Dabie bleibt er erfreulicherweise abseits von "Twilight"-Pfaden sondern setzt auf Action.

Das Ganze funktioniert ausgesprochen gut. Die beiden Hauptdarsteller passen gut in Ihre Rollen, die Story bietet einige Wendungen und lässt keine Langeweile aufkommen und das Erzähltempo des Films ist stetig angenehm hoch. Hier jagt eine Actionszene die nächste ohne dabei die Story allzusehr zu vernachlässigen. Die Darsteller spielen überzeugend, allerdings ohne allzu variantenreiches Minenspiel. Dies ist bei den Charakteren aber auch nicht nötig. Somit muss man hier nur kleinste Abzüge in der B-Note geben. Die Hauptdarsteller bestehen hier vielmehr durch ihre Coolness und haben den einen oder anderen markigen Spruch auf den Lippen.

An der Hexenfront passt auch alles. Die Hexen sind ein bisschen durchgeknallt und gruselig genug ausgestattet um nicht lächerlich zu wirken. Einige nette Special Effects sorgen dann für den Rest. Obwohl man hier keinen ernsten Gruselstreifen erwarten sollte. Der Humor kommt nämlich auch hier nicht zu kurz und wer "Dead Snow" gesehen hat, weiß ungefähr was ihn hier Humortechnisch so erwartet. Das passt gut und der Genremix funktioniert einwandfrei.

Auch die Härte bleibt ist hier angenehm hoch. Es gibt Blut und die ein oder andere Gewaltspitze in Form eines explodierenden Kopfes oder ähnlichem. Das passt perfekt in den Film und wird durch das unwirkliche Setting auch etwas abgeschwächt. Aber in diesem Punkt macht der Film viel richtig, was andere Hollywood-Vertreter etwas disqualifiziert. Zum Horrorgenre gehört Gewalt einfach mit dazu. Punkt.

Ansonsten habe ich nicht viel zu mäkeln. Vielleicht dass die darsteller etwas auf zu pseudocool getrimmt sind. Oder das einige Storyelemente etwas unlogisch anmuten und manche Teile doch etwas vorhersehbar sind. Aber das ist zu vernachlässigen. Der Film ist kurzweilig, actionreich und macht Spaß. Mehr braucht es manchmal einfach nicht.

8/10
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