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das-marten
Level 8
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Eintrag: 11.03.2014

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2012 Zombie Apocalypse

(Zombie Apocalypse)
Herstellungsland:USA, Großbritannien (2012)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Action, Horror, Science-Fiction
Alternativtitel:2012 Zombie Apocalypse
Last Stand, The
Apocalipse Zumbi
Zombie Virus

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,35 (17 Stimmen) Details
inhalt:
Monate nachdem die Zombieseuche 90 Prozent der amerikanischen Bevölkerung ausgelöscht hat, erkämpft sich eine Gruppe Überlebender den Weg durch das Land, um eine Zufluchtsstätte zu erreichen, die sich angeblich auf der Insel Catalina befindet.
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von das-marten:

Schwer zu glauben, dass 2012: Zombie Apocalypse das Werk der Schund-Schmiede Asylum ist, die eher dafür bekannt ist aktuelle Kinofilme unter falschem Namen zu verwurschteln, als sogenannte Mockbuster. Umso mehr verwunderlich ist es, dass Nick Lyon, der bisher Kracher wie Bermuda-Dreick Nordsee oder Species IV abgeliefert hat (für die er immer noch nicht geköpft wurde), hier mal ein ordentlicher Beitrag gelungen ist. Vorab kann ich sagen, dass 2012: Zombie Apocalypse seit langem mal wieder ein besserer Zombiestreifen für den Direct-to-DVD Markt ist. 

 

Story

Die Welt wird mal wieder von Zombies überrannt. Ein paar Überlebende haben sich zusammengefunden und wollen auf eine einsame Insel, auf der angeblich ein Leben ohne Zombies noch möglich ist. Auf dem Weg dorthin müssen sie sich durch Zombiemassen durchschlagen.

 

Kritik

Die Zombies werden in zwei Kategorien eingeteilt, in die langsamen Romero-Zombies und die so genannten Runner, die angeblich als Art Anführer von Zombiegruppen agieren und sich schneller bewegen und gefährlicher sind. Eine Unterscheidung zwischen diesen Beiden Zombies wird aber erschwert, da irgendwie alle Untoten rennen können (einige langsamer, einige schneller). Ganz am Rand wird sogar die (nicht vorhandene) Intelligenz der Zombies angesprochen und auf eine gewohnheitsbedingte Entwicklung angespielt. Leider gibt es kaum Nahaufnahmen dieser Zombies, sodass eine Beurteilung der Masken schwierig ist, aber das was man sieht fällt nicht negativ auf und geht in Richtung der Old School-Masken. Es gibt keine Anstalten nach einem möglichen Grund für diese Epidemie zu suchen, anfangs wird etwas von einem Virus gefaselt, der deutsche Titel hat zudem das Jahr 2012 mit aufgenommen, an dem ja sowieso mal wieder die Welt untergeht, aber damit hat es sich dann auch schon.

Das für Zombiefilme allseits beliebte Sujet stellt nicht den eigentlichen Pluspunkt dar, eher die gelungen eingefangene Atmosphäre und die punktuell auftretenden Spannungsmomente, die zwar teilweise vorhersehbar sind, aber an ihrer Wirkung nichts einbüßen müssen. Da ist es klar, wenn beim Öffnen des Dixie-Klos ein Zombie herausgestürmt kommt…weniger klar ist es, wenn plötzlich aus einer Ecke mehrere Dutzend Zombies hervorgestürmt kommen…und noch weniger klar wird es dann, wenn plötzlich Zombies ohne jeglichen Zusammenhang hinter unseren Akteuren rennen, aber das ist auf die doch erheblichen Schwächen im Drehbuch zurückzuführen. Die Action ist dabei reichlich vorhanden, wird aber zu einem bestimmten Zeitpunkt auch monoton.

Mit Ving Rhames und Taryn Manning sind sogar zwei bekannte Namen vertreten, wobei Rhames eine gewohnt solide Leistung abgibt und durch eine ähnlich ausgelegte Rolle wie in Dawn of the Dead die nötige Routine  und so etwas wie einen Wiedererkennungswert mitbringt. Manning versagt hingegen völlig und lässt zu keinem Zeitpunkt eine Daseinsberechtigung beziehungsweise akzeptable schauspielerische Leistung aufblitzen. Ihre Figurenzeichnung fällt zudem so schwach aus, dass man auf diesen Charakter hätte komplett verzichten können. Eddie Steeples, bekannt aus My Name is Earl, hat ebenfalls eine kleine Rolle, die er unauffällig aber ordentlich spielt. Auch bei den weiteren Nebendarstellern geben sich grottige bis halbwegs gute Schauspieler die Klinke in die Hand, dabei versäumt es das Drehbuch einige Darsteller näher vorzustellen, so ist insbesondere eine Dame bis zum Ende unter den Überlebenden der Gruppe, ohne dass sie weder eine größere Sprechrolle noch eine Identität zugeschrieben bekommt. Andere werden wiederum etwas näher vorgestellt, zum Beispiel Cassie (Lesley-Ann Brandt), die endlich ihren Mann auf der Insel wieder sehen will, oder Julien (Johnny Pacar), der Potential für eine mögliche Liebesgeschichte verschenkt, da er schnell den Löffel abgibt und dessen Tagebuch die Geschehnisse aufarbeitet, aber im späteren Verlauf komplett aus dem Skript gestrichen wird, da das Drehbuch doch einige ungeahnte Lücken aufweist.

Die CGI sind leider unterirdisch und lassen das geringe Budget seitens Asylum dann wieder erkennen. Bei so gut wie jeder Aktion gegen einen Zombie spritzt CGI- Blut. Leider wird der Höhepunkt gegen Ende eben durch diese unpassenden und billigen Effekte zu Nichte gemacht, in dem ein übergroßer tierischer Zombievertreter auftritt. Nicht, dass sich das hier Gesehene unter Asylum-Niveau bewegt, die Produktion lässt eine höhere Qualität erhoffen.

 

Fazit

Es ist halt immer noch Asylum. Die Tricks sind grottig und das Drehbuch hat Logiklöcher von der Größe, dass man seine ungeliebte Schwiegermutter reinwerfen kann. Aber etwas Besonderes hat der Film: er macht Spaß. Sicherlich wird 2012: Zombie Apocalypse nie zu den 10 besten Zombiefilmen der Welt gehören, aber er unterhält durchweg und wartet mit einer halbwegs gelungen Überraschung gen Ende auf (die teilweise durch die CGI wieder zu Nichte gemacht wird). Durchaus ein Streifen, den ich mir auch zweimal anschauen kann. 

5/10
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