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Planet Terror

Herstellungsland:USA (2007)
Standard-Freigabe:SPIO/JK geprüft: keine schwere Jugendgefährdung
Genre:Action, Horror, Komödie,
Science-Fiction, Splatter, Trash
Alternativtitel:Project Terror
Robert Rodriguez' Planet Terror
Bewertung unserer Besucher:
Note: 9,15 (279 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Ein biologisches Experiment geht schief und fortan treibt eine Horde Zombies ihr Unwesen. Bekämpft werden sie von einer Gruppe rebellischer, bewaffneter Jungs und Mädels auf Motorrädern, die versuchen, den Monstern das "Untot-Sein" schwer zu machen. Vor allem die Hauptprotagonistin - eine sexy Schönheit mit einer Maschinengewehr-Beinprothese - verbreitet Angst und Schrecken unter den menschenfressenden Ungeheuern. (Universum Film)

Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von inferis:

Robert Rodriguez und Quentin Tarantino haben vor nicht allzu langer Zeit den Versuch unternommen Filme zu drehen die als eine Hommage an die alten Bahnhofskinofilme dienen sollten, allerdings haben sie dabei versucht das Versprechen welches die Trailer und Plakate in Bezug auf die Filme einzuhalten und somit actionhaltig unterhaltsame Filme zu erschaffen. Dieser Versuch wurde als Double Feature gewagt, so liefen Planet Terror und Death Proof(Tarantinos Werl) in einem Zusammenschnitt von 3 Stunden. Allerdings war dieses Unterfangen relativ erfolgols in den USA weshalb die beiden Filme im Rest der Welt einzeln in der ungeschnittenen Fassung und auch ohne die vielen Fake-Trailer zu anderen Filmen und Restaurants gezeigt wurden. Obwohl die Erwartungen an den Kinokassen nicht erfüllt wurden gab es einige Nachahmer und zwei der Fake-Trailer wurden tatsächlich zu Spielfilmen(Machete & Hobo with a Shotgun). 

Eines Nachts irgendwo in einer Kleinstadt treffen sich ein Wissenschaftler und eine Gruppe von Soldaten. Es soll ein wichtiger Deal stattfinden. Es ist nicht ganz klar worum es gehen soll doch bevor die Soldaten kommen stellt der Wissenschaftler fest das einer seiner Angestellten ein paar Testsubjekte verloren, weshalb der Angestellte eine drakonische Strafe erleidet. Als die Soldaten dann ankommen spitzt sich die Situation schon bald zu und es kommt zu einem wirklich blutigen Schusswechsel. In der Tradition von geschmacklosen 80er Jahre Action-Horrorfilmen gibt es ab jetzt sehr viel Blut, ekelhaften Gore und unrealistische Actionsequenzen im Minutentakt. Natürlich dürfen aber auch hübsche leicht bekleidete Mädchen nicht fehlen. Denn neben dem Wissenschaftler der im letzten Moment entkommen konnte rücken schon bald die tatsächlichen Protagonisten in den Fokus. Cherry und ihr Ex-Freund der geheimnissvolle El Wrey finden nach einer Weile wieder zueinander, doch gerade als es so scheint als würden die beiden zueinander finden haben sie einen Autounfall und Cherry wird kurz darauf von entstellten Zombies attackiert. El Wrey bemerkt schon bald das dieser Angriff erst der Anfang war und setzt seine stark ausgeprägten Tötungsfähigkeiten dazu ein um die anrückenden Zombiehorden, zusammen mit den anderen skurrillen Charakteren in der Stadt, zu dezimieren.

Und von diesen Charakteren gibt es eine ganze Menge die Dank Robert Rodriguez von bekannten Schauspielern Hollywoods und des B-Movies dargestellt werden, so gibt es den aus From Dusk Till Dawn bekannten Ranger der hier einen Ranger spielt genauso wie im anderen Grindhouse Film, Jeff Fahey der einen Barbecue-Imbiss Besitzer spielt der sich damit rühmt das beste gottverdammte Barbecue in Texas zuzubereiten und der im Dauerstreit mit seinem Bruder, dem Sheriff(Micheal Biehn) der Kleinstadt liegt, dessen Deputys Tom Savini und Carlos Gallardo(der Protagonist des ersten Mariachi Teils ist) sind. El Wrey wird dabei von Freddy Rodriguez dargestellt, Cherry von Rose McGowan und Marley Shelton und Josh Brolin sind ein zerstrittenes Ehepaar, wobei eine lesbische Beziehung von Marleys Figur zu der von Fergie dargestellten Freundin angedeutet wird, außerdem machen noch Bruce Willis(ungewohnt: als Schurke) und Naveen Andrews als Wissenschaftler mit der diesmal mit seinem natürlichen Englischen Akzent auftreten darf. Es gibt auch wieder einen bzw. zwei Cameos von Tarantino wobei er beim ersten sowieso nicht erkannt werden kann, da er einen Zombie in einer Horde von Zombies die eine Frau angreifen darstellt, allerdings folgt später aine größere Rolle als Vergewaltiger der langsam schmiltzt.

Doch ich will gar nicht so sehr auf die vielen Schauspieler und die Geschichte an sich eingehen, sondern auf die Qualität des Films. Die Story ist nämlich mal wieder in etwa dasselbe Prinzip wie die meisten von Rodriguez Filmen die auf einer Originalidee beruhen: ein übertieben cooler Typ kämpft sich blutig durch eine simple Geschichte gegen einen scheinbar übermächtigen Feind und wird dabei von ein paar skurrillen aber relativ eindimensionalen Figuren unterstützt und natürlich gibt es auch starke ebenfalls übertieben coole und vor allem sexy junge Frauen. Zwar gibt es ein paar Rodriguez untypische Dinge wie der Tod des männlichen Hauptdarstellers oder das die Zombieseuche,also die Gefahr nicht vollständigbesiegt wurde, allerdings verläuft alles in allem die Geschichte nach dem üblichen Muster, welches sich etwas abgenutzt hat, aber bei PT noch funktioniert hat. Außerdem wurde um das Flair der alten Bahnhofskinofilme nachzuahmen einiges getan: es gibt Kratzer und Filmrisse, der Soundtrack erinnert stark an John Carpenter, der Ganze Film spielt nachts und es gibt eine Menge Nebel und sehr viel Action sowie Ekeleffekte die in ihrer übertiebenheit belustigend wirken. Allerdings will der Funke nicht so ganz überspringen, so stört mich der etwas abgehackte Stil des Films der zwar aufgrubd der "Filmsprünge" auch so wirken sollte und sich auf Action und Horror fokussiert, aber trotzdem hätte ich zum Beispiel gerne gesehen wie der Ranger in seinem Haus überlebt hat, also seinen Kampf in dem abgelegenen Haus oder wie er und seine Tochter zu den anderen Überlebenden gefunden haben oder wie genau der Sheriff verwundet und es dazu kam das das Barbecue von Zombies umzingelt wurde. Es kommt mir einfach so vor als hätte man aus dem nicht gezeigten einen weiteren Film drehen können. Aber man muss Rodriguez schon lassen das er gehalten hat was er versprach. Außerdem gibt es abwechslungsreich Locations, so ist die erste Hälfte in der an sich Kleinstadt angesiedelt, konzntriert sich dann auf das abgelgene Barbecue und schlussendlich findet das Final in einer Militärbasis statt.

Fazit: Eine Menge bekannter Gesichter in einem Rodriguez Typischen "großen" B-Movie. Muss man zwar nicht unbedingt angesehen haben ist aber auch definitv keine Zeitverschwendung und bedeutend besser als Death Proof.

7,5/10

8/10
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