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BoondockSaint123
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Eintrag: 16.03.2014

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Curse of Chucky

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Action, Horror, Thriller
Alternativtitel:Child's Play 6: Curse of Chucky
Chucky 6

Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,96 (62 Stimmen) Details
inhalt:
Als Nica (Fiona Dourif) ein seltsames Paket mit einer Puppe erhält, schenkt sie diesem zuerst keine große Beachtung. Sorglos überlässt sie das niedliche Geschöpf ihrer 5-jährigen Nichte Alice, die gerade mit ihren Eltern zu Besuch ist. Kurz darauf kommt Nicas Mutter auf mysteriöse Weise ums Leben. Doch ihr Tod ist erst der Anfang einer grauenhaften Serie blutiger Angriffe: Während die Familienmitglieder in panische Angst verfallen, kommt Nica der Gedanke, dass diese Puppe alles andere als ein harmloses Kinderspielzeug ist...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von boondocksaint123:

„Chucky – Die Mörderpuppe“, ich kann mich noch daran erinnern als wäre es gestern gewesen als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Ich konnte nicht mehr vor Angst, meine ganzen Stoffpuppen wanderten ohne Wiederworte aus meinem Zimmer und sind mehrere Wochen nicht mehr herein gekommen. Trotzdem lag es mir nahe, dass ich auch die Sequels anschaue, wobei „Chucky 3“ für mich den besten Teil der Reihe dargestellt hat. Viele hatten sogar etwas an den beiden bis dato letzten Teilen „Chucky`s Braut“ und „Chucky`s Baby“ etwas auszusetzen. Mir gefiel sogar der letzte Teil. Als ich hörte, dass es nun endlich wieder losgehen sollte, die Killerpuppe wieder meucheln darf, erfüllte mich ein Glücksgefühl. Der Anti-Held (zum Teil aus meiner Kindheit) wurde wiedererweckt und ich darf ein weiteres Mal daran Teil haben, einfach großartig. Mit „Curse of Chucky“ wurde mir versprochen, dass es wieder düsterer und ernster zugehen sollte. Don Manchini sollte wieder Platz auf dem Regiestuhl nehmen, alles schien perfekt. Bis ich das Endresultat gesehen habe…“Curse of Chucky“.

Chucky, der immer eine kühle und bedrohliche Wirkung hatte, schien in diesem Film sogar ehr als Nebenrolle zu agieren. Das was man versprochen hatte, war zum Teil eingehalten worden. Die Story unterschied sich von den bisherigen Teilen sehr stark, da man wirklich wieder darauf einging und die Handlung düster gestaltete. Dahingehend kommt schon mal ein Plus zur Wertung hinzu. Die Atmosphäre wurde sehr kühl gehalten, weshalb er auch sehr stark an den ersten Teil erinnerte. Doch es schien so, als wäre die Geschichte der Mörderpuppe weit über ihrem Verfallsdatum. Etwas Neues wurde dem Zuschauer nicht serviert, man konzentrierte sich auf das alt gewohnte und hoffte somit, dass der geneigte Zuschauer auch hier wieder seine Freude haben dürfte. Ich fand, dass die Luft sogar ein wenig raus war. Da man Wert auf eine düstere Atmosphäre gelegt hat, hat man eines vergessen, einen guten Spannungsaufbau. Geht natürlich in die Hose, da man weiß, dass Chucky irgendwann das Messer zücken würde und eine Person nach der Anderen abmeuchelt und so gut es geht verstümmeln würde. Hierbei legte man allerdings Wert auf eine gute Mischung aus Schockmomenten und gut dosierten Gore-Szenen. Hierbei gibt es wirklich nichts auszusetzen, da man so gut es ging auf CGI-Effekte verzichtete.

 

Die Darsteller sind die größte Katastrophe wie ich finde. Tut mir leid, doch hier hat man so gut wie keinen Schauspieler gefunden, der einem lange in Erinnerung bleiben würde. Alle Ersetzbar und auch die Protagonistin ging mir gewaltig auf die Nerven. Fiona Dourif, Tochter von Brad Dourif (im Original spricht er Chucky!), hat die Hauptrolle inne. Dass man ihre Rolle so versehen musste, dass sie auf einen Rollstuhl angewiesen ist, dass war unfreiwillig komisch. Man wollte den Effekt erzielen, dass sie hilflos dem Killer entgegen sehen muss, ging total in die Hose. Immer wieder das dämliche Gekreische ihrer Seits, gepaart mit dümmlichen Dialogen, sowas lässt den Zuschauer nicht mitfiebern, sondern hoffen, dass sie als nächstes ins Gras beißen würde. Aber da man sich den Klischees schon irgendwie bewusst ist, wird einem sofort klar, dass sie so schnell nicht aufgibt und gegen den 50-60 cm großen Killer ankämpfen muss/wird.

Nun aber zu etwas Positiven….Chucky. Durch den ersten Trailer dachte ich, dass man nun einen CGI-Chucky ins Bild rücken möchte, damit man auch schön mit der Zeit mitgehen würde. Da habe ich mich getäuscht. Chucky sieht so gut aus, wie schon lange nicht mehr. Hatte wirklich meinen Spaß bei ihm, denn er hat wie üblich, interessante Kills geboten. Zum Teil ging es bei den Tötungen auch recht blutig zur Sache, doch trotzdem geht die FSK 16er Freigabe vollkommen in Ordnung. Auch hatte er wie immer bitterböse Sprüche zu bieten, die mich des Öfteren haben schmunzeln lassen. Dahingehend hat man eine deutliche Verbesserung zu den anderen Teilen eigeführt, zumindest was ihn betrifft.

„Curse of Chucky“ ist eins der Prequels, dass ich zumindest nicht gebraucht hätte. Anstatt nur auf die düstere und ernstere Inszenierungsart großen Wert zu legen, hätte es dem Film auch gut getan, wenn man ihm einen gewissen Spannungsgrad beigefügt hätte, der hier komplett fehlt. Da sich der Film qualitativ nicht von 08/15 Ware unterscheidet ist es ehrlich gesagt sehr traurig, denn Chucky war immer ein gewisser Held für mich. Ich wünsche mir, dass man bei einem nächsten Teil der Reihe, doch mehr auf Spannung eingeht und eine etwas bessere Story, die wiedererkennungswert zu bieten hat. Somit gesellt sich „Curse of Chucky“ zu den Filmen, die man sich einmal anschaut und ihn auch schnell wieder vergessen hat. Für mich ein sehr schwacher Vertreter der Reihe, den ich wohl kein zweites Mal anschauen würde. 

4/10
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