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BoondockSaint123
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Eintrag: 17.03.2014

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The Midnight Meat Train

Herstellungsland:USA (2008)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller
Alternativtitel:Clive Barker's Midnight Meat Train

Bewertung unserer Besucher:
Note: 8,84 (169 Stimmen) Details
inhalt:
Der Fotograf Leon Kaufman ist besessen von der Idee, das wahre Leben der Millionenstadt New York abzubilden. Bei seiner Suche nach dem perfekten Motiv stößt er auf die blutige Spur eines unaufhaltbarem Serienmörders, der nächtliche U-Bahnfahrgäste stumm und gnadenlos abschlachtet, als wären Sie Vieh. Für wen - oder was - bereitet der Killer seine hilflosen Opfer als Nahrung zu? Auf Leon strahlt der bestialische Mörder eine seltsame Faszination aus, die ihn immer tiefer in die endlosen Tunnel der New Yorker U-Bahn lockt - und schließlich in einen Abgrund, in dem etwas Teuflisches auf ihn lauert...
eine kritik von boondocksaint123:

Basierend auf einer Kurzgeschichte namens „Mitternachtsfleischzug“ des Erfolgsautors Clive Barker wurde im Jahr 2007 eine Verfilmung auf die Leinwand gezaubert. Ryûhei Kitamura, der schon für Filme wie „Versus“ oder „Godzilla: Final Wars“ verantwortlich war konnte hier als Regisseur verpflichtet werden. Da von Anfang an klar war, dass der Film nicht gerade mit seiner Zeigefreudigkeit geizen soll, entschloss man sich den Film gleich auf dem Niveau eines NC-17 Rating zu drehen. Zugunsten der Kinos entschied man sich einige Schnitte vorzunehmen um wenigstens das R-Rating zu erhalten. Wer diesen Film schon gesehen hat, der weiß auf jeden Fall, dass „Midnight Meat Train“ einer der blutigsten Horrorfilme (zumindest im Mainstream Bereich) ist, der auf die Zuschauer losgelassen wurde. In Deutschland war der Film sofort ein Dorn im Auge der Zensur und schaffte es in ungeschnittener Form auf die Liste B des Indexes.

Auch wenn „Midnight Meat Train“ sich vom Konzept der Handlung her nicht gerade innovativ anhören mag, so verfügt er über einige Aspekte, die den Film zu einem echten Geheimtipp machen. Zur Story: Der junge Fotograf Leon ist bemüht Bilder zu machen, die keines Falls gestellt sind und auch die dreckigen Ecken der Stadt New York bieten. Als er eines Abends mit der U-Bahn fährt, trifft er ein junges und hübsches Model. Einerseits fasziniert von ihr macht er ein paar Aufnahmen. Als er am nächsten Tag von ihrem Verschwinden in der U-Bahn liest, dann wird ihm ganz anders. Ein paar Stunden zuvor hat er sie doch noch gesehen. Wie sollte es auch anders sein, macht sich Leon auf die Suche nach Spuren um vielleicht noch die junge Frau zu finden. Doch was er dann entdeckt, übertrifft seine schlimmsten Befürchtungen….

Man könnte jetzt einen kleinen Vergleich zu dem 2004 entstandenen Film „Creep“ mit Franka Potente in der Hauptrolle ziehen, was aber total dämlich wäre, da sich die Filme ziemlich unterscheiden. Wie schon erwähnt ist die Handlung nicht gerade das Gelbe vom Ei, doch alles andere ist wirklich hervorragend gelungen. Für den Part des männlichen Protagonisten konnte man sich den damals noch unbekannten Bradley Cooper sichern. Da dieser damals noch sehr Unbekannt war, verband man auch keine seiner Rollen mit ihm, was ein großer Vorteil ist. Heute kennt ihn jeder als den coolen und etwas verrückten Phil aus „Hangover“, doch ungefähr 3 Jahre vor diesem Erfolg spielte er, wie ich finde, eine seiner besten Rollen. Er wirkte nicht schwach in seiner Rolle, konnte diese perfekt Verkörpern und war somit genau die richtige Besetzung für diese Rolle. Er macht sich also auf die Suche nach der jungen Frau und kommt einer ziemlich grausamen Wahrheit auf die Schliche. Denn die junge Frau wurde ermordet und dies von keinem anderen als Vinnie Jones, der den wortkargen Killer Mahogany verkörpert. Allein schon durch seine Statur ist er genau die richtige Wahl für diese Rolle gewesen. Im Film verzieht er keine einzige Miene und ist daher wohl einer der bedrohlichsten Killer den ich bisher gesehen habe. Im gesamten Film spricht er nur ein einziges Wort, dies versteht man dann auch noch so gut wie nicht :-D Aber hey, wer will ihn auch schon reden hören?!
Das besondere an „Midnight Meat Train“ ist, dass dieser Film schon fast von alleine von der Atmosphäre lebt. Ein Spannungsmoment verfolgt den anderen und diese verlieren sich zu keiner Zeit! Gegen Ende wird die Story zwar etwas absurd, doch die Spannung hält den Unterhaltungswert weiterhin oben. Kitamura hat mit „Midnight Meat Train“ einen sehr düsteren und spannenden Slasher gedreht, der an die alten Ikonen der 80er Jahre erinnert. Was aber vielen Fans von Old-School Horrorfilmen ehr missfallen dürfte, dass wären die Goreszenen. Diese stechen besonders ins Auge, da sie zu sehr mit CGI- Effekten fabriziert wurden. Für Kenner mildert es sogar ein wenig den Härtegrad, was natürlich einerseits schade ist, andererseits nicht so schlimm ist, dass man den Film wieder ausmachen möchte. „Midnight Meat Train“ kann man jedem empfehlen, der sich gerne mal einen düsteren und beklemmenden Film anschauen möchte und keine Angst davor hat auch mal etwas mehr (CGI-)Blut in einem Film zu sehen. 

8/10
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