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The Green Inferno

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK keine Jugendfreigabe
Genre:Horror, Thriller
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,02 (64 Stimmen) Details
inhalt:
Für eine Gruppe Studenten und junger Öko-Aktivisten beginnt das Hilfsprojekt am Amazonas mit einer Katastrophe, als ihr Flugzeug tief im dichten Dschungel Perus abstürzt. Auf der Suche nach Hilfe, müssen sich die Überlebenden notgedrungen auf den Weg durch den unwirtlichen und vor zahlreichen Gefahren gespickten Urwald machen. Eine Belastungsprobe, die jeden Einzelnen der jungen Leute an physischen und psychischen Grenzen bringt. Als sie nach endlosen Strapazen endlich auf einen Stamm einheimischer Indianer treffen, glauben sie zunächst gerettet zu sein. Doch die Erleichterung währt nur kurz: Erst jetzt bemerken sie, dass sie einer Horde Kannibalen in die Arme gelaufen sind, die es auf Menschenfleisch abgesehen hat. Eine Flucht aus dieser Hölle scheint unmöglich ...
Diese Kritik enthält Informationen über den späteren Handlungsverlauf der Geschichte.
eine kritik von angertainment:

Wenn man sich die bisherigen Regie-Werke des Herren Roth ansieht, merkt man folgende Formel: erst mit den Figuren sympathisieren, dann diese Akteure in eine sehr unbequeme Situation bringen und anschliessend nach und nach dezimieren. Eli Roth ist bekanntlich dafür berühmt, seine Protagonisten so zu "malen" dass man Diese durchaus sympathisch findet und auch deren Handlungen nachvollziehen kann. Das klappt auch hier wieder gut, denn die Hauptfigur Justine wird realistisch und nachvollziehbar dargestellt.

Justine ist quasi in einer Selbstfindungsphase und beobachtet auf dem Uni-Campus eine Gruppe von Öko-Aktivisten, welcher Sie sich verbunden fühlt. Sie schliesst sich dieser Gruppe kurzerhand an, einen vom abholzen bedrohten Dschungel zu bereisen und sich dort vor laufender Kamera an einen Baum zu ketten und den militärischen Truppen entgegenzustellen. Nachdem diese Aktion mehr oder weniger erfolgreich erledigt wurde, stürzt das vermutlich sabotierte Transportflugzeug in genau diesen Dschungel herunter und die Crew wird teilweise schwer verletzt. Nachdem plötzlich aus dem Dschungel Betäubungspfeile geschossen werden, wird langsam klar die eigentliche Bedrohung in diesem Dschungel nicht die profitgetriebenen Unternehmen sind, sondern die Bewohner des Dschungels selbst.

In einem Käfig zusammengefercht und vom Stammesoberhaupt begutachtet, wird vor den Augen der Restlichen erst ein Mal der gut beleibte Quotenschwarze auf einem Altar mit einer Machete in Einzelne Stücke geschnitten und der Torso von allen Gliedmassen befreit, anschliessend im Dorfeigenen Backofen zubereitet. Diese Szene wird heftig zelebriert um den Zuschauern und den restlichen Aktivisten zu zeigen wo die Reise hingeht, und an SFX wurde nicht gegeizt auch wenn die Kamera etwas wackelig das Geschehen aufnimmt. Abgesehen von dem Bevorstehenden Tod ein Festmahl für die Kannibalen zu werden, gibt es noch käfiginterne Psychospielchen der Verbleibenden und auch andere böse Rituale des peruanischen Stammes, welche mit dem verstümmeln des weiblichen Körpers zu tun haben, und ja die Hauptfigur ist eine Frau... Aber mehr sei hier nicht verraten.

Ein weiterer Aspekt sind die vielen wunderschönen Aufnahmen des Dschungels selbst, welcher in Peru angesiedelt ist. Im Gegensatz zu seinen Erstwerken ist hier nicht alles so dunkel, sondern es gibt tageshelle Bilder. Insgesamt unterhält der Film sehr gut und es kommen auch keine Längen auf, da die Story hier relativ zackig abgespult wird. Lediglich einzelne Charaktere zu Beginn des Films werden hier unnötig eingeführt und auch das Ende war für mich nicht ganz schlüssig, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Die Hommage an einen Klassiker der 70er Jahre-Kannibalen-Filme ist gut gelungen und schämt sich nicht, viele Elemente ähnlich zu zeigen. Allerdings fand ich die Story nicht "geklaut" und sehr gut in die moderne Zeit versetzt. Für mich ist aber weiterhin Hostel II der Beste Roth-Film.

 

 

7/10
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