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Disaster Movie

Herstellungsland:USA (2008)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Komödie
Alternativtitel:Goodie Two Shoes
Meet the Spartans 2
Meet the Spartans 2: The Story of McLover & The Kingdom of the Crystal Beer Can
Bewertung unserer Besucher:
Note: 3,71 (34 Stimmen) Details
inhalt:
Sie sind jung, unverschämt gut aussehend und sie stecken bis zum Hals in einer nie da gewesenen Katastrophe. Denn was die Gruppe um Will, Amy, Calvin, Lisa und Juney in dieser Nacht alles erlebt und einstecken muss, ist an schonungsloser Härte und extremstem Wahnsinn kaum zu toppen. Da löschen plötzlich herabstürzende Meteoriten ganze Beziehungen aus, Erdbeben lassen neben solide gebauten Oberflächen auch beachtliche Oberweiten erzittern und heftige Tornados bringen selbst den besten Damenfriseur an den Rand der Verzweiflung. Kurz, alles ist eine einzige Katastrophe. Um den erbarmungslosen Kampf gegen die Naturgewalten aufzunehmen, suchen die jungen Leute fieberhaft nach Lösungen und stolpern dabei von einem Desaster ins nächste...
eine kritik von boondocksaint123:

Hollywood hatte schon immer viel Spaß daran bekannte und ernsthafte Filme mit Persiflagen in den Kakao zu ziehen. Sei es nun „Die nackte Kanone“ oder auch „Scary Movie“. Dies waren Filme, die haben ein gewisses Potential gehabt und haben ihre großen Vorbilder sogar noch würdig verarscht. Doch irgendwann gab es einen großes Umschwung und mehr Persiflagen auf dem Markt als man den Überblick behalten konnte. Spätestens ab dem Jahr 2007 als „Meine Frau die Spartaner und ich“ auf die Zuschauer losgelassen wurde, ist den meisten der Spaß an solchen Komödien vergangen. Von Humor war nichts mehr in diesen Filmen zu finden und es wurde zu einer richtigen Qual sich solch einen Film bis zum bitteren Ende anzuschauen. Einer der wohl schlechtesten Vertreter des Genres dürfte wohl der Film „Disaster Movie“ sein.
Eine richtige Handlung erkennt man bei diesem Film nicht. Ein Paar aneinander geschnippselte Szenen, die ein Gesamtbild ergeben sollen, machen noch lange keine Handlung aus. Wenn man diese aber im Groben zusammenfassen möchte, dann macht man dies am besten so…
Ein paar Teenies, einer dümmer als der Andere, versuchen zu überleben. Denn eine große Katastrophe kommt auf sie zu. In Form von Papp-Meteoriten und anderen Umweltkatastrophen. Auf ihrer Reise zum sicheren Überleben lernen sie Freunde kennen oder auch neue Rivalen.

Wow, ich hab es sogar geschafft eine Handlung zu diesem Film zu schreiben, genial! Anstatt sich auf eine gewisse Richtung zu spezialisieren welche Filme man (vielleicht?!) mit ein wenig Würde hätte verarschen können, bediente man sich in jedem Genre. Angefangen mit „10.000 B.C“, der auf eine Art und Weise parodiert wird, dass man schon in den ersten 40 Sekunden merkt, dass dieser Film nie hätte entstehen sollen! Wenn es doch nur der einzige Film gewesen wäre den sie angerührt hätten, doch so hat man sich auch noch bei „Iron Man“, „Hulk“,“Alvin & die Chipmunks“, „Verwünscht“, „Juno“, Hancock“, „Indianer Jones“, „High School Musical“, „Nachts im Museum“ und anderen Vertretern jedes Genres bedient. Es ist ehrlich gesagt eine Schande, wenn man sieht wie Tief die Industrie gesunken ist um mit solchen Komödien Zuschauer in die Kinos zu locken bzw. zum kauf animieren wollen.
Jason Friedberg und Aaron Seltzer sollen sich was schämen, dass sie solch einen Film gedreht haben. Mit einen Budget von25.000.000 $ hätte man so viel Gutes tun können. Kindergärten errichten, dritten Weltländern Geld spenden oder in diesem Fall einfach den ganzen Haufen Papier nehmen, in eine große Wanne schmeißen, mit Benzin übergießen und anzünden. Das ist Geld, dass die Filmindustrie niemals wieder sehen wird. Mit einem Boxoffice von knapp 7.000.000$ haben sie gerade mal ein wenig mehr als 1/5 des Budgets wieder eingespielt. Jetzt stellt sich wirklich die Frage, woher kommen denn die 7.000.000$ Boxoffice?! Da muss es ja wirklich eine Menge arme Schweine gegeben haben, die sich kostbare Zeit ihres Lebens haben stehlen lassen und dann auch noch eine Menge an Geld ausgegeben haben um Eintritt zu zahlen. Erschütternd aber wahr!

Schauspielerisch ist dieser Film auf unterstem Niveau. Was zum Teufel sollte man denn auch schon erwarten von solch einem Film? Wer hier denkt, dass man Talente findet, der sollte doch lieber mal „Die Trovatos“ auf RTL anschauen. Dort hat man mehr begnadete Schauspieler vorzufinden als in diesem Häufchen Elend. Qualvoll erlebt der Zuschauer diese Tour de Toilet und hat nun die Qual der Wahl, bis zum bitteren Ende anschauen oder vielleicht doch ein paar Gehirnzellen retten? Ich selbst war so dämlich und habe mich überreden lassen diesen Film bis zu Ende zu schauen. Dumm nur, dass sich dieser Film irgendwie im Kopf festkrallt und auch wenn man krampfhaft versucht ihn los zu werden, es beim besten Willen nicht schafft.
Ich bin ja niemand, der viel auf anderen Internetseiten schaut, welche Wertungen ein Film erlangt hat, da ich schon des Öfteren ein kleines Highlight damit verpasst hätte. Doch ich konnte nicht anders und ich informierte mich ein wenig über „Disaster Movie“, (wenigstens passt der Titel!) und habe genau das erwartet, was ich auch erhofft habe. Mit einer Wertung von gerademal 1,9 rangiert er auf Platz 3 der schlechtesten Bewertungen auf der IMDb. Bedenkt man, dass es sich dort um einen Durchschnittswert handelt, gibt es sehr wohl guten Aufschluss über die Qualitäten des Filmes.

„Disaster Movie“ ist einer der Filme, einmal angeschaut und dann am besten die Disc in die Mirkowelle gesteckt und warten, bis es dieses Werk der Absurditäten nicht mehr gibt. Grausam, lieber einmal mehr RTL (II) anschauen und vielleicht noch ein wenig Spaß an der dämlichen Umsetzung mancher Serien haben als seine Hirnzellen an diesem Film zu verlieren. Daher liegt es auf der Hand, dass dies einer der Filme sein wird, den ich mir niemals,niemals,niemals,niemals,niemals,niemals,niemals,niemals,niemals, niemals wieder anschauen werde. 

1/10
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Kommentare

19.03.2014 20:38 Uhr - nivraM
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Vollkommene Zustimmung meinerseits, ich habe nur etwa die ersten dreißig Minuten durchgehalten.

03.04.2014 21:34 Uhr - cecil b
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