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The Purge - Die Säuberung

Originaltitel: The Purge

Herstellungsland:USA (2013)
Standard-Freigabe:FSK 16
Genre:Horror, Science-Fiction, Thriller
Alternativtitel:American Nightmare
Bewertung unserer Besucher:
Note: 6,86 (58 Stimmen) Details

Inhaltsangabe:

Einmal im Jahr ist jedes Verbrechen erlaubt und es gibt nur ein Ziel: überlebe diese Nacht! Die Kriminalität in Amerika lässt sich nicht mehr eindämmen und die Gefängnisse sind überfüllt. Um die Lage in den Griff zu bekommen, etabliert der Staat den sogenannten Purge-Day, das heißt, er gewährt jedes Jahr eine zwölfstündige Generalamnestie: In dieser Zeitspanne bleiben alle illegalen Aktivitäten straffrei, Mord eingeschlossen. Die Polizei kommt niemandem zu Hilfe. Alle Krankenhäuser werden geschlossen. Eine Nacht lang bestimmen die Bürger ihre eigenen Regeln, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen... (Universal)

eine kritik von fat_jack:

Junge, Junge. Da bekommt man aber einen Brocken serviert. Alleine schon der Grundgedanke und die Fragen, die er aufwirft, hätten schon genug Stoff für einen ganzen Film. Funktioniert es wirklich die Verbrechen dieser Welt zu reduzieren, wenn man für einen gewissen Zeitrahmen alles durchgehen lässt und jeder sich austoben darf? Ist das moralisch überhaupt noch vertretbar? Auch noch wenn es wirklich funktioniert? Fragen über Fragen. Was mir an dem Film gefällt, er hält sich kaum damit auf. Der Purge Day existiert, er funktioniert und gut ist. Findet euch damit ab. Großartig erklärt oder mit dem Finger drauf gehalten wird nicht.

Bis es dann zu der Säuberung kommt, funktioniert der Film sehr gut. Man verfolgt Ethan Hawke und seine Familie kurz vor dem Ereignis und es herrscht drückende Stimmung. Wenns dann mal los geht, liegen die Parallelen zu Carpenters Assault on Precinct 13 auf der Hand und es lässt nicht lange auf sich warten, dass eine böse Meute hinein will und ab da gibt’s leider einen extremen Cut.

Davor wurde so ziemlich alles richtig gemacht. Es wurden viele Fragen und Theorien aufgestellt, jedoch nicht zu viele. Die Protagonisten hatten nach und nach auch sichtlich mit der Situation und moralischen Bedenken zu kämpfen. Man hatte viel Spielraum um seinen eigenen Verstand zu benutzen, ohne dass einem gleich alles vor den Latz serviert wurde. Dann kommt der Bruch und alles wird über den Haufen geworfen. Stimmung ist zwar immer noch da, aber alles was mal an Pulver da war, wird in so kurzer Zeit verschossen, dass einem das einfach nicht zusagen will. Der kleine/große Twist am Ende kam leider auch alles andere als überraschend.


Was man dem Film aber auch zu Gute halten muss ist, dass er seine Linie bis zum Ende durchzieht und somit auch alle darin handelnden Personen. Wäre man mehr auf der Suspense Linie ala Carpenter geblieben, wäre sicher mehr draus geworden. So endet alles leider viel zu schnell und abrupt und das Gefühl von enorm viel verschenktem Potential macht sich breit. Schade. Der hatte das Zeug zu was richtig Großem. Unterhaltsam ist das alles dennoch allemal.

7/10

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